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Brot backen leicht gemacht

Brot backen liegt im Trend! Immer mehr Menschen entdecken die Freude am Selbermachen und genießen den Duft von frischem Brot aus dem Ofen. Hier findet ihr lecker Brotrezepte, Rezeptideen und Infos rund ums Brot.

Brot-Rezepte zum Nachbacken

Sauerteig ganz einfach selber machen

Alles, was ihr dafür braucht, sind Mehl, Wasser, ein sauberes Gefäß und etwas Geduld. In Mehl und Wasser befinden sich natürliche Hefen und Milchsäurebakterien. Diese Mikroorganismen beginnen, den Teig zu fermentieren. Milchsäurebakterien produzieren Säure, die dem Sauerteig seinen typischen Geschmack und seine Haltbarkeit verleiht. Hefen hingegen produzieren Kohlendioxid, welches den Teig aufgehen lässt.

Sauerteigbrot hat viele Vorteile gegenüber Brot aus herkömmlicher Hefe. Es ist bekömmlicher, aromatischer und hält sich länger. Sauerteig ansetzen ist einfach und macht Spaß. Ihr werdet überrascht sein, wie lecker selbstgebackenes Sauerteigbrot schmeckt.

Glutenfreies Brot

Auch für Menschen mit Zöliakie gibt es leckere Brotrezepte ohne Gluten.

  • Mehlmischungen: Diese Rezepte verwenden fertige glutenfreie Brotbackmischungen, die bereits alle notwendigen Bindemittel enthalten. Sie sind einfach zu backen und gelingen auch Anfängern gut.
  • Einzelne Mehle: Hier werden verschiedene glutenfreie Mehle wie Reismehl, Maismehl oder Buchweizenmehl verwendet. Diese Rezepte erfordern etwas mehr Erfahrung, da die Mehle unterschiedliche Eigenschaften haben.
  • Sauerteig: Sauerteig verleiht glutenfreiem Brot eine besondere Note und sorgt für eine bessere Bekömmlichkeit.

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Lecker & kreativ: Brot mal etwas anders

Die Deutschen lieben ihr Brot

75,2 Kilogramm Brot im Jahr isst jede:r Deutsche im Schnitt. Ein Drittel davon ist Mischbrot, ein Fünftel Toastbrot. Vollkorn- und Schwarzbrot kommen auf zehn Prozent.

Kleine Getreidekunde: Einkorn, Emmer & Co.

Getreide gehört seit Jahrtausenden zu den Grundnahrungsmitteln der Menschheit. Es ist eine vielfältige Pflanzengruppe, die in zahlreichen Arten und Sorten weltweit angebaut wird. Die Körner der Getreidepflanzen liefern wichtige Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiß, Ballaststoffe und Vitamine.

Dinkel

Dinkel stammt vom Emmer ab. Da er ärmere Böden verträgt und robust ist, hat er im Bio-Landbau große Bedeutung. Genießer schätzen seinen feinen, nussigen Geschmack.

Emmer

Emmer (Zweikorn) gedeiht auf trockenen und mageren Böden und ist wenig krankheitsanfällig. Mit Emmer hergestelltes Brot hat eine charakteristische dunkle Färbung und ein würziges Aroma.

Einkorn

Einkorn ist robust und anspruchslos. Wegen des hohen Carotinoid-Gehaltes ist das Mehl goldgelb, das Aroma mild-nussig. Im Einkorn stecken viele Proteine sowie Magnesium, Zink und Eisen.

Gerste

Gerste enthält wenig Gluten und wird daher nur selten zum Backen verwendet, häufiger für Bier und Whiskey, für Graupen und Malzkaffee.

Hafer

Hafer enthält mehr Fett, Eiweiß, Mineralstoffe und B-Vitamine als andere Getreide. Da es in Hafer kein Klebereiweiß gibt, gibt es kein pures Haferbrot. Aberer Mischbroten gibt er eine nussige Note. Besondere Inhaltsstoffe: lösliche Ballaststoffe, die den Cholesterinspiegel senken können.

Khorasan/Kamut

Khorasan, auch bekannt unter sinem Markennamen Kamut, ist mit dem Hartweizen verwandt, verfügt aber über mehr Eiweiß, Vitamine und Mineralien. Korn und Mehl sind goldgelb. Kamutbrot schmeckt mild und nussig.

Roggen

Roggen war in Deutschland früher das Brotgetreide Nummer eins, wurde aber vom Weizen verdrängt. Roggen enthält zwar Gluten, aufgrund der besonderen Inhaltsstoffe ist beim Brotbacken Säuerung trotzdem nötig. Roggenbrot bleibt länger frisch.

Triticale

Triticale ist eine Kreuzung aus weiblichem Weizen und männlichem Roggen. Es liegt auf Platz vier der am häufigsten angebauten Getreide in Deutschland und wird in der Mischung mit anderen Getreiden zum Brotbacken genutzt.

Weizen

Weizen ist neben Reis die wichtigste Getreideart für die menschliche Ernährung. Weichweizen wird hauptsächlich zum Backen und Bierbrauen genutzt, Hartweizen für Pasta und Gebäck. Weizen enthält viel Klebereiweiß (Gluten).

Wer es genauer wissen möchte, liest hier wie Emmer, Einkorn & Co. den modernen Getreidesorten den Rang ablaufen.

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Urgetreide: Alte Schätze

Wie Emmer, Einkorn & Co. den modernen Getreidesorten den Rang ablaufen.

Süße Brote

Schon gewusst?

Brot "atmet": Ja, wirklich! Ähnlich wie Obst und Gemüse setzt frisches Brot weiterhin geringe Mengen an Kohlendioxid frei. Deshalb solltet ihr Brot am besten nicht in einer luftdichten Plastiktüte aufbewahren. Besser geeignet sind atmungsaktive Brotkästen aus Ton oder Leinenbeutel. So bleibt das Brot länger frisch!

Leckere Rezepte mit und fürs Brot

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