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Jetzt bewerben: „Zu gut für die Tonne“-Bundespreis 2019

Mit dem „Zu gut für die Tonne“-Bundespreis fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft herausragende Projekte, die dazu beitragen Lebensmittelverschwendung zu reduzieren – wer ihn nächstes Jahr gewinnen möchte, kann sich jetzt bewerben.

Lebensmittelverschwendung stoppen
Foto: © karmasigns / fotolia

 

11 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland weggeworfen – jährlich. Um dieser Ressourcenverschwendung und Umweltschädigung entgegen zu wirken, haben die Vereinten Nationen das Ziel gesetzt, die Lebensmittelabfäll bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert die Erreichung dieses Zieles mit dem „Zu gut für die Tonne“-Bundespreis. Herausragende Projekte zur Lebensmittelrettung werden dabei ausgezeichnet und zwei Förderpreise in Höhe von 5.000 und 10.000 Euro vergeben. Der Wettbewerb ist offen für alle: Privatpersonen, Initiativen, Kommunen, Landwirte, Gastronomen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen.

Mitmachen kann jeder, der sich bis zum 31. Oktober anmeldet und folgende Kriterien erfüllt:

1. Themengenauigkeit Das eingereichte Projekt schafft es, Lebensmittelabfälle zu reduzieren – entweder direkt oder indem es die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Problematik lenkt und anregt, das eigene Verhalten zu ändern.

2. Kreativität / Innovation Dem Projekt liegt eine innovative oder kreative Idee zugrunde oder es folgt einem ungewöhnlichen Ansatzpunkt.

3. Engagement Das Projekt wird mit besonderem Einsatz der Beteiligten durchgeführt oder zeigt ein hohes Problembewusstsein für das Thema Lebensmittelverschwendung.

4. Erfolg Die Idee des Projekts funktioniert nachweislich beziehungsweise eine erfolgreiche Umsetzung ist sehr wahrscheinlich. Das Projekt ist effizient im Hinblick auf den Einsatz finanzieller und personeller Ressourcen.

5. Vorbildwirkung Das Projekt ist auch an einem anderen Ort/mit einer anderen Zielgruppe durchführbar und hat somit eine Vorbildfunktion. Der Wettbewerb findet schon zum vierten Mal statt.

In diesem Jahr wurden sieben Projekte ausgezeichnet – drei davon stellen wir kurz vor:

 

Annalisa Landsberg gewinnt Bundespreis
Fotos: Instagram/@deineernte , BMEL/Christof Rieke, Instagram/@deineernte

 

Die Idee zu „Deine Ernte“ kam Annalina Landsberg, wegen der vielen Äpfel im Garten ihrer Familie. Obwohl sie immer versuchten, alles zu verarbeiten, verdarb jedes Jahr viel Obst, weil sie einfach nicht wussten, wohin damit. Deshalb gründete sie eine Online-Plattform, die Kleinbauern und Privatpersonen die Möglichkeit bietet, ihre Ernten aus dem eigenen Garten anzubieten und gegebenenfalls zu verkaufen.

 

SirPlus Supermarkt gegen Lebensmittelverschwendung
Fotos: SIRPLUS

 

„SIRPLUS“ ist ein Berliner Supermarkt mit Online-Shop, in dem man Lebensmittel kaufen kann, die anderswo aussortiert werden, weil sie zu klein, zu krumm, zu alt oder einfach andersartig sind. Angeboten wird nur, was andere Organisationen, wie die Tafeln, nicht retten können. Alle, die weder Zeit noch Lust auf Containern & Co. haben, können dank SIRPLUS zum Lebensmittelretter werden, indem sie einfach „Retterboxen“ voll geretteter Lebensmittel bestellen – die gibt es sogar im Abo.

 

Fotos: Dingsdums Dumplings

 

Das Restaurant „Dingsdums Dumplings“ in Berlin bietet Restküche deluxe. Dumplings sind nämlich die Chinesische Version der Schwäbischen Maultasche: Nudelteig gefüllt mit klein gehacktem Allerlei aus Essensresten. Je nachdem, was gerade die Lieferung bringt, entstehen Kreationen wie „Bratwurst-Sauerkraut Dings mit Wasabicreme“ oder „Feta-Kimchi Dings“. Vegetarische und Vegane Dumplings sind übrigens immer im Angebot.

 

zu gut für die Tonne Bundespreis
Grafik: BMEL

 

Wer mitmachen möchte, muss sich online registrieren. Alle Infos zur Anmeldung findet man auf dem Handzettel, den man auch ausdrucken und weitergeben kann. Für Neuigkeiten rund um den Wettbewerb empfehlen wir, den Newsletter zu abonnieren oder „Zu gut für die Tonne“ bei Twitter zu folgen. Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg!

 

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Veröffentlicht:
Rubrik: Ernährung

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