Regionalwirtschaft – Engagement vor Ort - Schrot und Korn

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Regionalwirtschaft – Engagement vor Ort

Bei der Vorstellung des Museumsbrots.
Bei der Vorstellung des Museumsbrots.

Um das Ausbluten der ländlichen Räume zu verhindern, engagieren sich immer mehr Unternehmen in ihrer Region. Ein Beispiel für dieses Engagement ist das niedersächsische Bio-Unternehmen Bohlsener Mühle.

Der Hersteller von Backwaren und Getreideprodukten will die Region Uelzen aus der brancheswerter machen und so Mitarbeiter stärker an sich binden.

„Unternehmen dienen im besten Fall den Arbeitgebern und Arbeitnehmern dazu, sich zu entfalten und ein sinnstiftendes Beschäftigungsfeld zu finden“, sagt Geschäftsführer Volker Krause. Er will die Identifikation mit seiner Heimat, der Ostheide, stärken. Unter anderem fördert die Bohlsener Mühle deshalb regionale Einrichtungen wie das Museumsdorf in Hösseringen, das vom Verkauf des eigens entwickelten „Museumsbrotes“ profitiert. Dieses Brot wird mit Leindotter hergestellt, einer alten Kulturpflanze aus der Lüneburger Heide.

Zur Stärkung der Region verarbeitet der Bio-Betrieb ausschließlich Rohstoffe von Bauern aus der Umgebung. Als einer der größten Arbeitgeber in der Region Uelzen gibt er Bauern dadurch eine gesicherte Perspektive, ökologisch zu wirtschaften. Von einer nachhaltigen Anbauweise profitieren wiederum die Umwelt und ein naturverbundener Tourismus. Und das mit Erfolg: Im vergangenen Jahr hat das 600-Seelen-Dorf Bohlsen Gold beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen. ug

www.bohlsener-muehle.de

Erschienen in Ausgabe 03/2015
Rubrik: Ernährung

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