Leicht und fit in den Frühling - Schrot und Korn

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Leicht und fit in den Frühling

FASTEN Es liegt was in der Luft  ... Nutzen Sie die Frühlingsstimmung und entlasten Sie den Körper auch von innen – mit ganz besonderen Fastenhelfern. von Brigitte Sager-Krauss

Gemüsesäfte

Bunt und kalorienarm

Bereits die Farbe signalisiert: In Gemüsesaft steckt Power. Und das mit nur etwa 20 bis 40 Kilokalorien pro 100 Milliliter. Seine Vorteile gegenüber Fruchtsäften sind ein höherer Ballaststoffanteil (der hält länger satt) und weniger Fruchtzucker (das spart Kalorien). Neben einem Gros an Vitaminen liefern Gemüsesäfte zudem ein spezifisches Plus an Mineral- und bioaktiven Inhaltsstoffen. Für Entlastungstage besonders ideal: ungesalzene Gemüsemoste aus Sauerkraut, Rote Bete und Sellerie.

Klarer Punktesieg für Saftiges aus dem Bio-Regal: Beim Anbau der Rohstoffe werden keine Pestizide eingesetzt, Gentechnik bleibt außen vor und fast jeder Gemüsesaft ist ein Direktsaft. (Foto: F1online)

Mate-Tee

Klassik pur

Ursprünglich aus Paraguay stammend, hat der koffeinhaltige Kräutertee aus den Blättern einer Stechpalmenart zunächst Süd-, dann Nordamerika und schließlich die restliche Welt erreicht. Allgemein schätzt man seine anregende Wirkung. Das Koffein soll im Gegensatz zu Kaffee und Schwarztee sanfter und länger wirken. Als Fastentee ist Mate beliebt, weil seine enthaltenen Gerbstoffe das Hungergefühl dämpfen.

„Viel Trinken“ ist das A und O, wenn der Körper entlastet werden soll. Am besten sind kalorienarme, ungesüßte Kräutertees. So können Niere und Leber gut arbeiten. Für Fasten-Tage gibt es im Bio-Laden spezielle Kräuterteemischungen. (Foto: Stockfood/Bischof Harry)

Basische Lebensmittel

Positive Bilanz

„Bloß nicht sauer sein!“ ist die Devise von allen, die den Säure-Basen-Haushalt des Körpers im Blick haben. Ihr Credo: Nur mit ausgeglichenem pH-Wert (im Blut liegt er bei etwa 7,4) lebt es sich gesund. Mit entscheidend ist das Essen. Als basisch gelten frisches Gemüse und Obst. Vorwiegend Säuren liefern tierisches Eiweiß, Kaffee, Alkohol, Süßes. Wer dem Basenkonto gezielt nachhelfen will, kann das mit basischen Präparaten.

Basen-Mischungen aus dem Bio-Regal enthalten neben mineralischen Salzen wie Calciumcarbonat und Magnesiumcitrat auch organische Basenspender wie Rote-Bete-Konzentrat oder Meereskorallenfossilien. (Foto: Stockfood/Winkelmann Bernahard)

Molke

Mit Mehrwert

Wird Käse oder Quark gewonnen, bleibt dünnflüssige, grünlich-gelbe Süß- oder Sauermolke zurück. Beide sind Fastenprofis, denn sie haben fast kein Fett, aber reichlich Nährstoffe: hochwertiges Molkeneiweiß und Milchzucker, Milchsäure, B-Vitamine und Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Magnesium). Der Körper wird bei niedriger Kalorienzufuhr gut versorgt und die Inhaltsstoffe regen Ausscheidungsvorgänge an. Mit dabei: Orotsäure, die leberschützend wirken soll.

Molke-Trinkkuren sind Standard vieler Wellnessangebote, aber auch zu Hause möglich. Zur Wahl stehen flüssige Sauermolke (Kühlregal) oder Molke-Protein-Pulver, das mit Wasser angerührt wird. (Foto: Stockfood/Eisinger Studiio)

Gemüsebrühe

Extra viel Plus

Flüssigkeit, Basen, Mineralstoffe, Vitamine, wenig Kalorien … und etwas Warmes für den Bauch. Gemüsebrühe vereint einige Faktoren, die gefragt sind, wenn der Körperstoffwechsel auf Sparflamme geschaltet wird. Am besten versorgt die selbst gekochte Variante aus frischem Gemüse in Fertigbrühe gegart. Bei Zeitnot oder wenn kein frisches
Gemüse zur Hand, kann auch allein die Fertigbrühe retten.

Die Richtige soll’s sein: Bio-Gemüsebrühen sind schadstoffarm, weil mit Bio-Zutaten zubereitet. Sie enthalten keine gehärteten Fette und häufig einen hohen Gemüseanteil von etwa 30 Prozent. Es gibt sie mit und ohne Hefeextrakt.

Artischocke

Leber lockern

Vor allem Franzosen lieben „ihr“ Herz! Doch in der Artischocke steckt mehr als nur Kulinarisches. Die Blätter des Stängels sind reich an Flavonoiden und spezifischen Bitterstoffen. Diese regen Magen und Leber an. Als Kräuterextrakt, -tee oder Pflanzensaft kurmäßig angewandt, kann die Verdauung verbessert, der Cholesterinspiegel gesenkt und die Ausscheidung von „Giftstoffen“ beschleunigt werden.

Nicht geeignet sind Tee, Pulver oder Saft der Artischocke für Personen, die auf Korbblütler allergisch reagieren. Ebenso tabu: bei Gallensteinen oder Verschluss der Gallenwege. (Foto: plainpicture/fShop)

STIMMT DAS?

Entschlacken ist gesund

Ob „Entschlacken“ oder „Detoxing“, die Begriffe meinen Ähnliches: den Körper von abgelagerten Stoffwechselprodukten befreien. Manch ein Mediziner bezeichnet die „Schlackentheorie“ als Unfug. Nach Ansicht zahlreicher Naturheilkundler macht sie jedoch Sinn, weil verschiedene Krankheitsprozesse (z.B. Rheuma) positiv beeinflusst würden. Was meinen Sie? Schreiben Sie uns!

Erschienen in Ausgabe 03/2015
Rubrik: Ernährung

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