Kohlgemüse – eine Familie mit Köpfchen - Schrot und Korn

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Kohlgemüse – eine Familie mit Köpfchen

Bunte Küche mit Kohl (Foto: Ulrich Hoppe, Rezepte: Julia Luck, Styling: Meike Graf)
  • Schon die alten Griechen und Römer schätzten den Kohl vor über 2 000 Jahren. Sie waren der Meinung, dass man bei ausreichendem Genuss des Gemüses oft auf einen Arzt verzichten kann, und züchteten bereits Kohlköpfe mit glatten und krausen Blättern.
  • Durch seinen hohen Vitamin-C-Gehalt, der sogar den von Zitrusfrüchten übertreffen kann, war Kohl ein ideales Mittel, um der Vitaminmangelkrankheit Skorbut vorzubeugen. Große Entdecker und Seefahrer wie Kapitän James Cook, die oft monatelang unterwegs waren, machten sich diese Erkenntnis zunutze – und ließen zu den Mahlzeiten Sauerkraut servieren.
  • Im Laufe jahrhundertelanger Züchtung haben sich ganz unterschiedliche Kohlsorten herausgebildet: Die Köpfe von Rot- und Weißkohl sowie Wirsing bestehen aus den dicht gepackten Blättern der Pflanze. Am Blumenkohl und seinen Verwandten Romanesco und Broccoli schmecken uns vor allem die Blüten des Kohls. Übrigens: Bei den Röschen des Rosenkohls handelt es sich, trotz des blumigen Namens, um Triebknospen. Und die besonders in Deutschland beliebten Kohlrabiknollen sind verdickte Stengel. Für eine bessere Verträglichkeit des Gemüses kann man mit Anis, Fenchel oder Kümmel würzen.

(Foto: Ulrich Hoppe, Rezepte: Julia Luck, Styling: Meike Graf)

Erschienen in Ausgabe 02/2016
Rubrik: Ernährung

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