Seelenfutter Schoko-Cookies - Schrot und Korn

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Seelenfutter Schoko-Cookies

Schoko-Cookies verheißen Knusperspaß und Schokogenuss in einem. Mal aus Weizen, mal aus Dinkel, mit Nüssen oder Mandeln drin, da wird jeder schwach. // Frauke Werner

-> Schoko-Cookies im Bioladen

Schoko-CookiesOb zum Nachmittagskaffee mit Freunden, als Belohnung oder Nachtisch – es gibt viele Gelegenheiten, um Kekse zu genießen. Jeder zehnte Mann knabbert sie sogar im Bett, wie eine Umfrage des forsa-Instituts aus dem Jahr 2011 zum Kekskonsum der Deutschen verrät. Welche Sorten am beliebtesten sind, wurde allerdings nicht abgefragt. Mit Sicherheit wären Schoko-Cookies dabei. Die Mürbeteig-Kekse mit den zart schmelzenden Schokoladen-Stückchen drin kommen ursprünglich aus Amerika. Dort werden sie sogar in speziellen Cookie-Shops vertrieben. Auch in Deutschland haben Cookies Kaffeestuben und Bäckereien erobert. Zum Naschen daheim gibt es sie abgepackt zu kaufen, natürlich auch im Bio-Laden. Da locken Sorten mit zartherber Schokolade in köstlichem Weizen- oder Dinkelteig, mit Haselnuss oder Mandel. Auch vegan und glutenfrei kann geknuspert werden.

Typisch Cookie: Was gehört in den Teig?

Nach original amerikanischer Rezeptur gehören in den Cookie-Teig außer Mehl und Fett noch weißer und brauner Zucker, eine Prise Salz, Eier, ein Backtriebmittel wie Backpulver und Vanille-Extrakt. Bei schokoladigen Sorten kommen reichlich Chocolate Chips hinzu, das sind zartbittere Schokoladen-Stückchen. Die werden auch gerne mit gehackten Haselnüssen kombiniert.

Typisch amerikanische Cookies, wie es sie frisch zu kaufen gibt, sind handtellergroß. Amerikaner lieben sie eher weich und mürbe. Deshalb kommen sie nur relativ kurz in den Ofen. Abgepackte Sorten, die sich lange halten sollen, backen länger und sind daher knuspriger. Sie sind kleiner, damit sie in der Packung nicht gleich zerbrechen.

Das Deutsche Lebensmittelbuch zählt Cookies in seinen „Leitsätzen für Feine Backwaren“ zum Dauergebäck – wie Zwieback, Lebkuchen und andere Kekse auch. Dabei ist Keks nicht gleich Keks. Cookies werden aus Mürbeteig gebacken. Im Unterschied zu härterem Gebäck wie Butterkeksen enthält er mehr Fett: Mindestens 16,5 Teile müssen es auf 100 Teile Getreideerzeugnis sein. Das merkt man an ihrem vollmundigen Geschmack. Bei härteren Keksen genügen bei gleicher Getreidemenge um die 10 Teile Fett.

In der Bio-Bäckerei: Welches Mehl und Fett?

Konventionell werden Cookies mit hellem Weizenmehl gebacken. Das machen auch etliche Bio-Hersteller so. Andere bieten zusätzlich oder ausschließlich Varianten mit Dinkelmehl an, bisweilen in Vollkorn-Qualität. Dinkel ist eine alte Weizenform, die etwas würziger und leicht nussig schmeckt.

Wer allergisch auf Gluten reagiert, muss Weizen und Dinkel meiden. Auf Schoko-Cookies braucht er aber nicht zu verzichten, denn die gibt es auch aus glutenfreiem Reis- und Maismehl. Sie sind etwas mürber als Cookies aus Weizen- oder Dinkelmehl, schmecken aber ebenso lecker und schokoladig.

Egal, welches Mehl Bio-Hersteller verwenden, es stammt in jedem Fall aus kontrolliert biologischem Anbau. Da sind synthetische Pflanzenschutzmittel und chemische Dünger tabu.

Ob Butter, Margarine, pflanzliches Öl oder Palmfett – jeder Hersteller hat seine eigene Rezeptur. Anders als im konventionellen Bereich, darf das Fett für Bio-Produkte nicht gehärtet sein. Denn bei der industriellen Fetthärtung entstehen als Nebenprodukt sogenannte Trans-Fettsäuren. Sie können, reichlich verzehrt, den Gehalt an ungünstigem LDL-Cholesterin im Blut und damit auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Süß und locker – dank Rohrzucker und Natron

Viel Zucker ist bei Cookies ein Muss. Nur so werden sie schön knusprig und dabei nicht zu hart. Durchschnittlich 36 Prozent ist in herkömmlichen Sorten drin, inklusive des Zuckers aus der Schokolade. Einige Bio-Sorten enthalten fast genauso viel Zucker, bei anderen ist es mit um die 25 Prozent deutlich weniger. Gesüßt wird bei Öko-Produkten nicht mit weißem Industriezucker, sondern mit dem weniger verarbeiteten Rohr- oder Rohrohrzucker.

Damit die Cookies aufgehen und locker feinporig werden, kommen Natron und/oder Hirschhornsalz (Ammoniumbicarbonat) mit in den Teig. Manche Hersteller verwenden auch Backpulver, das eine Mischung aus Natron und einem Säuerungsmittel ist. Letzteres ist bei konventionellem Backpulver meist synthetischer Herkunft. Bio-Backpulver enthält stattdessen Weinstein (Tartrat), der bei der Weinproduktion anfällt.

Einige Cookie-Sorten werden mit Volleipulver gebacken. Das ist haltbarer und daher besser zu verarbeiten als frische Eier. Vegane Schoko-Cookies kommen ohne diese tierische Zutat aus. Anstelle von Butter macht ungehärtetes Palmfett ihren Teig geschmeidig. Nur gut, dass Zartbitterschokolade milchfrei ist – da kommen auch Veganer in den schokoladigen Knuspergenuss.

Cookie-Glück: Schokotropfen und Kakao

Ein Keks, der sich „Schoko“ nennen will, muss auch Kakao oder Kakaoerzeugnisse in Teig oder Überzug enthalten. Wie viel, das sagen die Leitsätze für Feine Backwaren allerdings nicht, sondern nur, dass das Endprodukt deutlich danach schmecken muss. Bei Bio-Cookies blitzen einem – je nach Hersteller und Sorte – zwischen 9 und 30 Prozent Schokostückchen entgegen. Meist werden backfeste Schokotropfen verwendet. Die enthalten weniger Kakaobutter als Tafelschokolade und schmelzen daher nicht so leicht. Natürlich müssen es Bio-Tropfen sein, bevorzugt Zartbitter. Die bescheren mit ihrem Kakaoanteil von mindestens 50 Prozent einen leicht herben, besonders schokoladigen Geschmack.

„Double Chocolate“ auf mancher Packung kann zweierlei bedeuten: Einige Hersteller nennen ihre Cookies mit zwei Schoko-Sorten so. Da sind dann sowohl Zartbitter-Tropfen als auch solche aus feiner Vollmilchschokolade drin. Andere meinen damit die Mischung von Schokostückchen und viel Kakao im Teig.

Kakao gibt Cookies ihre hell- bis dunkelbraune Farbe und sorgt für noch mehr Schokogeschmack. Konventionelle Sorten enthalten vereinzelt Carotin oder Zuckerkulör. Damit dürfen Bio-Lebensmittel nicht gefärbt werden.

Nussiges für Extra-Biss, Vanille für’s Aroma

Noch mehr Knusperspaß versprechen gehackte Haselnüsse und/oder Mandeln im Teig. Bei Bio-Cookies stammen sie aus ökologischem Anbau, etwa aus Italien, Spanien oder der Türkei. Ähnlich wie beim Kakao ist ihr Anteil am Teig nicht vorgeschrieben. Es gilt lediglich: Sind Nüsse oder Mandeln auf der Packung abgebildet, müssen auch welche drin sein. Bei Bio-Cookies sorgen in der Regel sieben Prozent für extra Biss.

Mit einer Prise Meersalz runden Bio-Hersteller ihren Cookie-Teig ab. Einige verfeinern ihr Gebäck zusätzlich mit dem Aroma von Bio-Vanilleschoten. Die werden als Extrakt oder Pulver zugesetzt. In Ausnahmen taucht allerdings auch mal natürliches Vanillearoma konventioneller Herkunft in der Zutatenliste auf. Die EU-Öko-Verordnung gestattet das. Bei manch konventioneller Cookie-Sorte steht schlicht „Aroma“ auf der Packung. Nicht selten handelt es sich dabei um Aromastoffe, die chemisch synthetisiert wurden. Cookies werden nicht in Formen gebacken oder ausgestochen. Der Teig wird in Scheiben direkt auf ein Band gesetzt, das dann den Ofen durchläuft. So kann er breit laufen, wie bei Cookies gewünscht. Das erledigt eine Maschine, denn „löffelweise per Hand“ gilt nur für Heimbäcker.

Gut verpackt gegen Bruch und Feuchtigkeit

Nach dem Backen müssen die Kekse abkühlen. Dann werden sie luftdicht verpackt, damit sie lange knusprig bleiben. Vereinzelt gibt es Cookies in stabilen Plastikdosen. Ist der Inhalt vertilgt, kann die Dose wieder verwendet werden. Meist liegen sie jedoch in dünnen, unterteilten Plastikschalen, immer drei bis vier übereinander, damit sie nicht zerbrechen. Eine durchsichtige Folie drum herum hält Feuchtigkeit fern. So geschützt wird die köstliche Fracht in eine stabile Pappschachtel geschoben. Andere Cookies landen in Frischepacks zu je drei Keksen in der Schachtel. Kleinere Sorten sind weniger aufwendig verpackt. Da reicht ein luftdicht verschlossenes Tütchen.

Gut, dass Cookies ein Dauergebäck sind, so kann man sie auch in größeren Mengen horten. Ungeöffnet halten sie je nach Hersteller zwischen 9 und 12 Monate lang. Am besten an einem kühlen und dunklen Platz aufbewahren und weit oben im Schrank, wo sie keiner so schnell findet. Ist die Packung erst einmal offen, verschwindet der Inhalt meist wie von Geisterhand. Sollten doch mal zwei, drei Cookies übrig bleiben, einfach das Tütchen oder den Beutel mit einer Klemme verschließen beziehungsweise die Plastikdose wieder zudrücken.

Besonderer Luxus mit Riesen-Genuss

Schoko-Cookies schmecken nicht nur riesig, sie sind auch ziemlich groß. Bio-Exemplare haben einen Durchmesser von sechs bis sieben Zentimetern. Etliche Hersteller bieten zudem noch kleinere Sorten an. Gut für Kinder und all jene, die gern mal heimlich naschen. Denn Mini-Cookies sind mit einem Happs verzehrt, ohne verräterische Krümel zu hinterlassen. Cookies gibt es übrigens auch ohne Schokostückchen drin. Bio-Sorten werden mit Weizen-, Dinkel- und/oder Hafermehl gebacken. Manchen verleiht würziger Ingwer eine Extranote, bei anderen sind es Haselnuss-Stückchen.

Schokolade, Zucker, Fett, manchmal auch noch Nüsse – das schlägt sich im Kaloriengehalt nieder. Um die 480 Kalorien (kcal) enthalten 100 Gramm, macht 70 bis 80 kcal bei einem großen Cookie. Das ist bei konventionellen Sorten ähnlich. Aber man muss ja nicht gleich zum Krümelmonster werden und alle Kekse auf einmal verputzen.

Knuspern mit Bio-Plus: Schokoladige Sorten

Mit intensivem Schoko-Geschmack punkten die veganen Cookies mit Zartbitterschokolade der Bohlsener Mühle. Die Schoko-Stückchen darin bestehen zu 70 Prozent aus Kakao. Dank der Anbauqualität der Hauptzutaten tragen die Kekse das Bioland-Siegel. Doppelten Schokogenuss verspricht auch der niederländische Hersteller De Rit mit seinen Double Chocolate Cookies Haselnuss. Im lockeren Kakaoteig stecken mit 29 Prozent viele dunkle Schokostückchen. Gehackte Haselnüsse verfeinern den Keks.

Noch größer, noch lockerer und schokoladiger – als Keks der Superlative preist Linea natura seine neue Sorte American Schoko Cookies an. Der XL-Weizenkeks trumpft mit 30 Prozent Schokotropfen im kakaohaltigen Teig auf.

Für Menschen, die kein Gluten vertragen, bäckt die Firma Schnitzer Schoko-Cookies in Bio-Qualität aus Reis- und Maismehl. Das feine Mürbegebäck mit 14 Prozent Zartbitterschokolade schmeckt auch all jenen, die Wert auf einen geringeren Zuckergehalt legen.

Sommer & Co. stellt seine Demeter-zertifizierten Schoko-Cookies aus Dinkelmehl her. Zusätzliches Gerstenvollkornmehl und Butter geben der Sorte Schokolade Dinkel ihren vollmundigen Geschmack. Praktisch in der Aufbewahrung sind die drei Frischepacks, in denen je drei Kekse enthalten sind.

Schoko-Cookies aufgegessen

Wählen und gewinnen

Welches sind Ihre Lieblings-Cookies? Haben Sie sie vor Ort in Ihrem Bio-Laden oder hier in unserem Artikel entdeckt? Wählen Sie bis zum 31. Oktober 2013 Ihre Lieblings-Cookies.

Unter den Einsendern verlosen wir 11 schokoladige Cookie-Probierpakete.

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incl. 'http://'
Maria von Bucholz
mehr als einfach Schokokekse
Ingrid Leichtle
Gleich nach den selbstgebackenen Plätzchen kommen für uns die Schoko-Cookies!
Tara
Unser Favorit sind die American Schoko Cookies, liegt vielleicht daran, dass der liebe Ehemann ein Ami ist.
Steffi
Meine Lieblingscookies sind die mit Schoko & Nüssen. Leider ist der Suchtfaktor sehr gross..
Sevigne


auch ich liebe Nüsse..

und in Verbindung mit Schokolade sind sie nochmal leckerer !!
RaMona
De Rit Kekse.... oi... die sind sooo lecker.... mampfi gut
Kerstin
Mein veganes Lieblingsrezept:

350g Mehl

1 TL Natron

1 TL Salz

110g weißer Zucker

110g brauner Zucker

200g Schokoladenstücke

100g gehackte Walnüsse

250g Margarine (weich)

1 Vanille Schote

Ofen auf 190°C vorheizen.

Margarine mit Zucker und Vanille mixen. Mehl, Natron und Salz vermengen, dann gut mit der Margarine-Zucker-Mischung verrühren. Walnüsse und Schokostücken unterheben.

Mit Teelöffel Teighäufchen auf Backpapier verteilen und leicht nach platt drücken. Für 9-12 Minuten backen (sollten nicht braun werden).
Anke
Bin ich zu blöd, das Gewinnspiel zu finden? Man kann zwar abstimmen, aber nirgendwo seine Adresse angeben...
Leserservice Schrot&Korn
... doch, das geht. Sie wählen zuerst Ihre Lieblings-Cookies und klicken auf "abstimmen". Im Fenster, das sich danach öffnet, klicken Sie auf "An der Verlosung teilnehmen". Danach können Sie Ihre Adresse angeben.
Christiane Högermann
Super, besser hätte es auch meine Großmutter nicht gekonnt.
Anneliese Högermann
Diese Cookies sind American Lifestyle pur.
Sigrid
Seit ihrer Entdeckung meine Lieblingscookies.

Einfach unschlagbar!!
Buxheimer Löwenzahn, Mittagsbetreuung
Ich finde es toll das es solche Seiten zum Lesen gibt. Da weis man wenigstens was man den Kindern geben kann.