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Thailändisch Kochen

Zitronengras Lemongras schmeckt stark nach Zitrone. Die lauchartigen Stängel sind etwa 20 bis 30 Zentimeter lang. Zum Kochen verwendet man die weißen, inneren Stängelteile
30.07.2006
Zitronengras Lemongras schmeckt stark nach Zitrone. Die lauchartigen Stängel sind etwa 20 bis 30 Zentimeter lang. Zum Kochen verwendet man die weißen, inneren Stängelteile

Typisch thailändisch

Zitronengras

Lemongras schmeckt stark nach Zitrone. Die lauchartigen Stängel sind etwa 20 bis 30 Zentimeter lang. Zum Kochen verwendet man die weißen, inneren Stängelteile. Die Hüllblätter und den Wurzelansatz entfernen. Lemongras nur mitkochen, nicht essen. Frisch gibt es Zitronengras in Asia- oder Feinkostläden, im Naturkostladen steckt es in Asia-Gewürzmischungen.

Ingwer

Ingwer ist eine der beliebtesten Heil- und Gewürzpflanzen in Asien. Die Wurzelknolle verleiht Speisen und Getränken einen frisch-fruchtigen Geschmack. Innen ist sie saftig, etwas hölzern und schmeckt zitronig bis scharf. Dünn schälen und frisch reiben. Aufbewahren in einem feuchten Tuch im Gemüsefach des Kühlschranks oder am Stück gefroren im Eisfach.

Kokosmilch

Sie ist Basis vieler Thaigerichte und wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnüsse und Wasser hergestellt. Im Naturkostladen wird sie in Dosen angeboten. Aus Kokosraspel lässt sie sich, im Verhältnis 1:1, mit warmer Milch oder Wasser selbst herstellen. Eine Stunde einweichen und ausdrücken. In 100 Milliliter Kokosmilch stecken 18 Gramm Fett, eventuell mit fettarmer Milch strecken.

Koriander

Koriander wird als die Petersilie Asiens bezeichnet, denn er sieht so ähnlich aus und wird in der thailändischen Küche sicher genauso häufig verwendet wie bei uns Petersilie. Geschmacklich gleichen sich die beiden Kräuter aber gar nicht. Koriander schmeckt süßlich-würzig und erinnert ein wenig an Orangenschale. In der Thai-Küche kommt Koriander in Suppen, Salate und Currys.

Chilis

Rote oder grüne Chilis gehören in fast jedes Gericht. Je kleiner, desto schärfer. Das scharfe Capsaicin konzentriert sich in den Kernen. Deshalb beim Entkernen und Schneiden Hände mit Haushaltshandschuhen schützen. Die Schärfepartikel haften sonst an den Fingern und geraten eventuell ins Gesicht und in die Augen. Beim Dosieren für die Speisen vorsichtig starten.

Gelbwurz

Kurkuma wird wegen ihres leuchtend gelb-orangenen Fleisches auch Gelbwurz genannt. Die mild scharfbittere Wurzel stammt aus der Familie der Ingwergewächse und ist als Gewürzpulver Hauptbestandteil des Currys. Beim Schälen und Reiben der Wurzel Handschuhe tragen, denn das orangene Innere färbt stark ab. Kurkuma lässt sich reiben, hacken oder durch die Knoblauchpresse drücken.

Thai-Basilikum

Thai-Basilikum schmeckt herber als seine europäischen Verwandten und hat eine Anis-Note. Die rotblättrige Sorte hat ein leicht scharfes Aroma, das an Gewürznelken erinnert. Der Geschmack verliert sich durch langes Kochen, deshalb streut man es vor dem Servieren über die Speisen. Es passt gut zu scharfen Suppen oder Currys. Kann durch frischen Estragon ersetzt werden.

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