Jeden Tag eine gute Entscheidung. Für eine bessere Welt. Für uns alle.
Gute Frage

Richtig lüften: Wie geht das?

Hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelbildung an den Wänden führen – und Schimmel ist schlecht für die Gesundheit. Was dagegen hilft? Richtiges lüften. Doch was heißt eigentlich richtig? Wir haben die sechs wichtigsten Tipps für euch.

03.02.2020

Hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelbildung an den Wänden führen – und Schimmel ist schlecht für die Gesundheit. Was dagegen hilft? Richtiges lüften. Doch was heißt eigentlich richtig? Wir haben die sechs wichtigsten Tipps für euch.

1. Warum überhaupt lüften?

Ein 4-Personen-Haushalt gibt durch Kochen, Duschen und Schwitzen täglich zwölf Liter Wasser an die Raumluft ab. Die müssen durch Lüften nach draußen. Sonst lagert sich Feuchtigkeit an den kältesten Stellen im Zimmer und der Wohnung ab und bildet einen idealen Nährboden für Schimmel.

2. Zu wenig frische Luft

Bildet sich häufig Kondenswasser innen an der Fensterscheibe, heißt das: Mehr lüften bitte. Schimmelflecken sind deutliche Zeichen dafür, dass etwas beim Heizen und Lüften nicht stimmt. Dazu braucht es nicht unbedingt ein Hygrometer.

3. Fenster ganz auf

Zwei- bis viermal am Tag einige Minuten Stoßlüften, dazu die Fenster unbedingt komplett öffnen. Deshalb: Die Fensterbänke nicht zustellen. Durchzug: Sind die Fenster in mehreren Räumen gleichzeitig auf, ist die Feuchtigkeit schneller draußen und setzt sich nicht an kalten Stellen fest. Heizung aus nicht vergessen.

4. Hitze draußen lassen

Im Sommer nur frühmorgens und spätabends lüften, wenn es etwas kühler ist. Tagsüber bleiben die Fenster zu, damit die heiße Außenluft nicht ins Haus und in die Wohnung kommt.

5. Je feuchter desto öfter

In Küche und Bad entsteht besonders viel Feuchtigkeit. Diese Räume deshalb mehrmals am Tag lüften. Am besten schon vor dem Duschen oder Kochen kurz das Fenster aufreißen, kalte Luft nimmt nicht so viel Feuchtigkeit auf wie warme.

6. Kippen reicht nicht

Bei gekippten Fenstern ist der Luftaustausch zu gering. Das schafft gute Bedingungen für Schimmel: Innen und an der Fassade über den Fenstern. Im Winter kühlen außerdem auch die Räume auf Dauer aus und brauchen unnötig Heizenergie, um wieder warm zu werden.

Was möchtet ihr gerne aus der Schrot&Korn-Welt endlich verstehen? Wir sind gern euer Ratgeber! Reicht eure Frage einfach hier per E-Mail bei uns ein: gutefrage@schrotundkorn.de

Kommentare

Schlagwörter

Das könnte Sie auch interessieren

Ähnliche Beiträge