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Fahr doch mal ins Valsertal

Blumenwiesen, Hochmähder und Almenschmanker statt Skilifte: Das Valsertal hat sich Ursprünglichkeit bewahrt.
14.02.2019
Blumenwiesen, Hochmähder und Almenschmanker statt Skilifte: Das Valsertal hat sich Ursprünglichkeit bewahrt.
© kreativstadl.tirol

Blumenwiesen, Hochmähder und Almenschmanker statt Skilifte: Das Valsertal hat sich Ursprünglichkeit bewahrt. Südlich von Innsbruck liegt es, eingebettet in die Berge der Tuxer Alpen. Mehr als 35 Quadratkilometer des Tals sind schon seit rund 80 Jahren Naturschutzgebiet. Es gibt weder Hochspannungsleitungen noch Liftanlagen. Motorenlärm ist selten zu hören. Und in der Nacht ist das sogenannte Streulicht kaum wahrnehmbar. Hier wachsen mehr als 400 Pflanzenarten, von denen 36 sogar auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen. Der größte Grauerlenwald Österreichs, wenn nicht gar Europas, schließt das Valsertal ab. Bereits in der Eisenzeit bewirtschafteten Bergbauern das Tal als Alm- und Weidegebiet. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden Bergbauernhöfe – zu den ältesten gehört der Gasthof Lamm in St. Jodok aus dem 13. Jahrhundert. Auf Initiative einiger Bergbauern wurde im Valsertal die Schule der Alm gegründet. Hier können Urlauber Schnupperkurse belegen, Melken, Käsen und Heuen lernen und bei den Sommerarbeiten der Älpler mit Hand anlegen. Wer lieber klassisch Ferien in den Bergen macht, der wandert und genießt die Einkehr in Berggasthöfen und Hütten.

Tipps und Infos:
www.wipptal.at
www.helgasalm.at/schule

Übernachten:
www.das-lamm.at
www.geraerhuette.at
www.gasthof-steckholzer.at

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