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Kartoffel-Wirsing-Strudel

Raffinierte Hauptspeise
Mittel - 4 Portionen
Zubereitungszeit: 75 Minuten + 35 Minuten Backzeit
Pro Portion: 735 kcal; 18 g E, 38 g F, 78 g KH

Für den Strudel:

  • 200 g Weizenmehl (Type 405) plus Mehl zum Bestäuben
  • Salz
  • 2 EL Sonnenblumenöl plus Öl zum Bestreichen
  • 1 EL Essig
  • 500 g Wirsing
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 3–4 Zweige Majoran oder Thymian
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 Prisen Muskatnuss
  • 250 g Pellkartoffeln (auch vom Vortag)
  • 125 g Crème fraîche
  • 80 g geriebener Bergkäse
  • 50 g Butter zum Bestreichen
  • 2 EL Semmelbrösel

Für die Rotwein-Schalotten:

  • 250 g Schalotten
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Rohrzucker
  • 50 ml Aceto balsamico
  • 100 ml trockener Rotwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 EL würziger Honig Salz und Pfeffer
  1. Für den Strudel Mehl, 110 ml lauwarmes Wasser, 1 TL Salz, Öl und Essig zuerst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen gründlich zu einem elastischen, weichen Teig kneten. Mit Öl bestreichen, abdecken und 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  2. Inzwischen für die Füllung Wirsing putzen, vierteln, den Strunk herausschneiden und den Kohl in dünne Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Wirsing zugeben und 5 Minuten mit andünsten. Kräuter fein hacken, zum Kohl geben und den Topf vom Herd nehmen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig würzen. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Kartoffeln, Crème fraîche und Käse unter den Wirsing mischen.
  3. Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze, Umluft 180 °C) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Butter zerlassen. Teig auf einem sauberen Küchentuch dünn ausrollen. Dann zu einem ca. 40 x 40 cm großen Quadrat dünn ausziehen. Dickere Teigränder abschneiden. Teig mit zwei Dritteln der Butter bepinseln und mit den Semmelbröseln bestreuen, dabei einen kleinen Rand frei lassen. Füllung auf der Hälfte des Teiges verteilen, dabei jeweils den Rand frei lassen. Teig mithilfe des Küchentuchs aufrollen, die Ränder fest andrücken und den Strudel mithilfe des Küchentuches auf das Backblech legen. Mit der restlichen Butter bepinseln und im Ofen (Mitte) ca. 35 Minuten goldbraun backen.
  4. Inzwischen Schalotten schälen und je nach Größe halbieren oder vierteln. In der Butter anbraten, bis sie leicht bräunen. Mit Rohrzucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen. Mit Balsamico ablöschen, Rotwein und 100 ml Wasser dazugießen, Lorbeer dazugeben, aufkochen. Bei kleiner Hitze 10–15 Minuten köcheln lassen, bis die Schalotten weich sind. Honig unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Lorbeerblatt entfernen.
  5. Strudel in Scheiben schneiden und mit den Rotwein-Schalotten anrichten.

Tipp: Wer Zeit sparen möchte, kann fertigen Strudelteig aus dem Kühlregal benutzen.

Schrot&Korn

Weihnachten genießen
Schrot&Korn 12/2017
© Text Miriam Drescher Fotos Maria Grossmann, Monika Schürle Rezepte und Foodstyling Susanne Walter
Zubereitungszeit: 75 Minuten + 35 Minuten Backzeit
Portionen: 4 Portionen
Kalorien: Pro Portion: 735 kcal
Erschienen in Ausgabe 12/2017
Rubrik: Rezepte

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sabine

Bisher haben die Rezepte von Schrot und Korn immer toll geklappt, diesmal leider gar nicht. Vorweg: Es schmeckte uns fantastisch!
Der Teig war sehr klebrig, es war deutlich mehr Mehl nötig, um ihn überhaupt ausrollen zu können. Bei der gefragten Größe war er dann sehr dünn. Die Menge an Wirsing passte kaum darauf, ich war in der Versuchung ca. 1/3 der Kartoffel-Wirsing Masse nicht auf den Teig zu setzen. Vom Handtuch löste sich der Teig fast nicht, ca. 1/4 des Teiges nahm ich dann sehr mühsam mit dem Teigschaber aus dem Stoff. Da hätte ich eine deutlich bessere Anleitung gebraucht.
Zu den Mengenverhältnissen muss ich zudem sagen, dass 250 g Kartoffeln in unserer Familie für 4 Personen viel zu wenig sind.
Ich vermute, dass ich die Teigmenge verdoppeln und den Teig auf Backpapier ausrollen müsste. Vielleicht versuche ich es noch mal, weil es so lecker ist.