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Petititon gegen Gentechnik durch die Hintertür

Die Firma Cibus baut Raps an, der in seinem Erbgut so verändert ist, dass ihm Herbizide nichts anhaben können. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) stufen diesen Raps allerdings nicht als gentechnisch verändert im Sinne des Gentechnikgesetzes ein.


Wie Testbiotech schreibt, wende Cibus bei dem Raps das selbst entwickelte Rapid Trait Development System (RTDS) an, das Erbgut von Pflanzen durch die Einführung kurzer, synthetischer DNA-Sequenzen (Oligonukleotide) verändere. Und damit handele es sich der Organisation zufolge eindeutig um ein gentechnisches Verfahren. Denn die EU-Gentechnikrichtlinie 2001/18 definiere „Verfahren, bei denen in einen Organismus direkt Erbgut eingeführt wird, das außerhalb des Organismus zubereitet wurde“ als Gentechnik. Risiken könnten derzeit nicht ausgeschlossen werden, so Testbiotech weiter. Bisher werde nicht einmal im Detail verstanden, wie genau die RTDS-Technik ihre Wirkung im Erbgut entfalte.


Nachdem Schmidt grünes Licht für den Raps gegeben habe, werde er womöglich schon in diesem Herbst angebaut, warnt das Umweltinstitut München. Um dies zu verhindern, hat das Institut die Online-Petition „Keine Gentechnik durch die Hintertür“ gestartet, bei der sich die Unterzeichner gegen den Anbau des Raps aussprechen. Bereits über 30.000 Menschen haben das an den Minister gerichtete Gesuch unterschrieben. 50.000 Teilnehmer streben die Organisatoren mindestens an.

 

Machen Sie mit: Hier geht es zur Unterschriftenaktion.


Tipp: Ein zweiminütiges Video auf der Website des Umweltinstituts zeigt anschaulich, welchen Trick Monsanto & Co. anwenden, um GVO-Pflanzen auf die Felder zu bringen.

Keine Gentechnik durch die Hintertür! from Umweltinstitut München e.V. on Vimeo.

Veröffentlicht:
Rubrik: News

Kommentare

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incl. 'http://'
G. Mendel.

@ Herbert Bolten
… und ich möchte unbedingt, dass den aufgeklärten Bürgern und Landwirten, die die Segnungen der modernen Technik nutzen wollen, dieses auch ermöglicht wird. Über 15 Millionen Landwirte weltweit (davon über 14 Millionen Kleinbauern!) nutzen die immensen Vorteile der Gentechnik für Gesundheit, Pflanzenschutz und Umwelt. Gerade auch in Entwicklungs- und Schwellenländern. Bei uns versuchen indessen von NGO-Profitören verängstigte Bürger, die für sich ein Monopol der Tugendhaftigkeit in Anspruch nehmen, aus Deutschland ein Agrarmuseum zu machen. Gentechnikbefürworter und echte, ausgewiesene Gentechnikexperten werden als Lobbyisten verteufelt. Gentechnikdämonisierer vermarkten derweil Philosophinnen (BUND, siehe S & K 11,2013) Politologen, Tierärzte oder Filmemacherinnen eigenmächtig-willkürlich als Experten. Dass denen sämtliches Expertenwissen fehlt, merkt ja niemand und man will es auch gar nicht wissen. Wer glauben will, ist argumentativ nicht erreichbar.
Wer weiß denn auch schon, dass so mancher Bio-Käse gentechnischem Chymosin sein Dasein verdankt... Zuckerkranke verdanken ihr Leben gentechnischem Insulin, fürchten sich aber womöglich vor einem „Genpollen“ im Honig...

Herbert Bolten

Ich möchte unbedingt, daß dem Wunsch des Bürgers nach gentechnikfreier Ernährung , Rechnung getragen wird!!!

L.Achenbach

@ "die Hintertürler"
Wer seine „Bildung“ nicht allein durch die Hintertür von „testbiotech“ des Antigentechnik-Fundis Then erhält (der damit seinen Profit macht), sollte erkennen, dass es sich bei der hier beschriebenen Methode beim besten Willen nicht um Gentechnik handelt. Im Gegensatz zur Gentechnik wird beim ODM-Verfahren kein rekombiniertes Material in die Pflanze eingeführt sondern Mutationen herbeigeführt, wie in der klassischen Züchtung (und in der Natur) auch.
Es ist aber viel präziser als die klassische Mutationszüchtung, bei der mit Bestrahlung oder Chemikalien über das ganze Genom verstreut zufällige, ungerichtete Mutationen ausgelöst werden. Und es werden durch das ODM-Verfahren auch nur solche Mutationen herbeigeführt, wie sie gleichermaßen auch spontan in der Natur oder nach Anwendung von Mutagenen auftreten können. Aber eben gezielt, nicht wahllos wie bei der klassischen Züchtung. Bei der weiß man nun wirklich nicht, wo und wie genau die Mutagene ziel- und wahllos ihre Wirkungen im gesamten Erbgut entfalten. Herr Then stellt die Tatsachen quasi auf den Kopf und profitiert dabei von einer von BUND und Greenpeace verängstigten, unaufgeklärten Klientel.
Wenn wir bei uns durch diese Klientelpolitik schon nicht in den Genuss der Vorteile der (grünen) Gentechnik gelangen dürfen, so rollen wir doch wenigstens dem ODM-Verfahren den roten Teppich aus und empfangen es durch das Hauptportal!

willy leutgeb

bitte stopt diese gentechnik

Anette Geiß

Der Mensch ist in all seinem Wissen nicht besser als die Evolution. Das kann auch Hr. Schmidt verstehen. Warum lässt er das also zu?

Hanna Mertens

Bitte keine Gentechnik !!! Auch nicht durch die Hintertür !!!

Eva Banras

keine Gentechnik durch die Hintertür

Gabriele Pötzsch

Grundsätzlich keine Gentechnik, auch nicht durch die Hintertür!

Miriam Fichtner

Keine Gentechnik durch die Hintertür!!! Das ist ein Skandal!

Christl Bowen

Ich möchte unbedingt, daß dem Wunsch des Bürgers nach gentechnikfreier Ernährung , Rechnung getragen wird!!!

Eva Angilletta

Wir wollen keine unnatürlichen und veränderte Lebens -oder Nahrungsmittel. Die Gesundheit ist dadurch in höchstem Maße gefährdet. Schon im Babyalter werden solche Zutaten zugeführt und damit schon den Allerkleinsten ein gesundes Leben fast unmöglich gemacht. Und wofür? Für die vollen Taschen der Wirtschaft und Industrie!

Stemmler,Gerhard

Ich bin gegen die Gentechnik, weil ich den Kindern und Enkelkindern eine gute und nicht ungewisse Zukunft hinterlassen möchte.

Ingrid Schmidt

Keine Gentechnik durch die Hintertür!!!

Karin Schnitzlein-Liebhäuser

Warum versuchen bayer. Abgeordnete immer eigene Wege zu gehen?

M.Sündermann

Bitte keine Gentechnick, auch nicht durch die Hinter-
tür.

Alfred Weber

Keine Gentechnik durch die Hintertür!

Sophie Hannasky

Bitte keine Gentechnik !!! Auch nicht durch die Hintertür !!!


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#3 system/modules/core/classes/FrontendTemplate.php(330): Contao\Search::indexPage(Array)
#4 system/modules/core/classes/FrontendTemplate.php(124): Contao\FrontendTemplate->addToSearchIndex()
#5 system/modules/core/pages/PageRegular.php(190): Contao\FrontendTemplate->output(true)
#6 system/modules/core/controllers/FrontendIndex.php(267): Contao\PageRegular->generate(Object(Contao\PageModel), true)
#7 index.php(20): Contao\FrontendIndex->run()
#8 {main}