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Bürgerinitiative gegen Glyphosat

Vor etwas mehr als einem halben Jahr haben engagierte Natur- und Umweltschützer etwas Großes erreicht: Gemeinsam haben sie die Wiederzulassung des Pflanzengifts Glyphosat für weitere 15 Jahre verhindert. Am Ende wusste sich die EU-Kommission nicht anders zu helfen, als die Entscheidung um 18 Monate zu vertagen.

   Diese 18 Monate sind im Dezember dieses Jahres aber vorbei. Deshalb steht in diesem Jahr Glyphosat wieder auf der Tagesordnung. Die Gegner des Agrargifts fordern jedermann dazu auf: „Unterschreiben Sie daher jetzt die Europäische Bürgerinititative gegen Glyphosat, um dieses Pflanzengift endgültig aus Europa zu verbannen.“

Ende 2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere zehn bis 15 Jahre zugelassen wird.

Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft. Die Organisatoren der aktuellen Unterschriftenliste: „Gemeinsam können wir jetzt ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt setzen! Wir fordern: Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU!

Für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat müssen wir europaweit in den kommenden Monaten mindestens eine Millionen Unterschriften sammeln. Werden Sie jetzt Teil der Europäischen Bürgerinititative gegen Glyphosat!“

Unter diesen Aufruf setzen Sie damit Ihren Namen: „Unsere Europäische Bürgerinitiative (EBI) hat ein Verbot von Glyphosat sowie weitere EU-weite Maßnahmen zum Schutz der Menschen und der Umwelt vor giftigen Pestiziden zum Ziel.

Im Einzelnen fordert unsere EBI die Europäische Kommission dazu auf, die EU-Mitgliedsstaaten zu ersuchen,

1. Glyphosat-haltige Herbizide zu verbieten. Sie stehen in direktem Zusammenhang mit Krebserkrankungen beim Menschen und schädigen die Ökosysteme.

2. Sicherzustellen, dass die für die offizielle EU-Genehmigung notwendige, Beurteilung von Pestiziden ausschließlich auf publizierten Studien basiert, welche von zuständigen Behörden in Auftrag gegeben wurden und nicht von der Pestizidindustrie.

3. EU-weite, obligatorische Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen, um das mittelfristige Ziel einer pestizidfreien Zukunft zu erreichen.“

Unterstützen kann man die Bürgerinitiative gegen Glyphosat auf https://www.campact.de/glyphosat/buergerinitiative.

Lesen Sie hier mehr über Glyphosat und warum es von unseren Tellern und Äckern verschwinden muss.
Lesen Sie hier mehr über die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat.

Veröffentlicht:
Rubrik: News

Kommentare

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incl. 'http://'
Roberta

Die Glyphosat Bürgerintiative gegen die Verlängerung des Totalherbizids ist wichtig, aber sie braucht mind. 1 Mio. Menschen aus der EU, die sie unterstützen.

Nach 14 Tagen sind zwar schon über 400.000 Unterschriften zusammengekommen, aber über 300.000 davon aus Deutschland.
Die aktuelle Stimmenverteilung, sortiert nach Ländern, gibt es auf der Petitonsseite:

https://sign.banglyphosate.eu/stats

Denn aus den großen EU Ländern wie UK (erst 5.403 von 54.750), Spanien (erst 15.570 von 40.500), Frankreich (erst 16.588 von 55.500), Österreich (erst 10.761 von 14.250), Polen (erst 483 von 38.250), Belgien (schon 17.433 von 16.500), Italien (erst 13.494 von 54.750) oder Niederlande (erst 1.750 von 19.500) kommen aber jeweils noch viel zu wenige Stimmen. 


Denn es müssen bei dieser EU Bürgerinitiative mindestens zwischen 4500 (Malta) und 74.250 (Deutschland) Unterschriften pro Land, je nach Einwohnerzahl, eingegangen sein.


Den genaue Anzahl der Mindestzahl an Stimmen pro Land, die gebraucht werden damit die BI erfolgreich ist, kann jeder hier nachlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Bürgerinitiative


Daher ist es wichtig, Menschen in den Nachbarländern zu aktivieren, denn die Kampagne läuft zwar bis 2018, aber bereits im Juni 2017 soll das Ziel erreicht werden. Dies ist wichtig, weil die ECHA im Juni 2017 wohl auch die Glyphosatergebnisse veröffentlichen wird. 



Denn die Ergebnisse der ECHA werden dann die Grundlage für die Entscheidung der einzelnen EU Länder für oder gegen eine Verlängerung des Totalherbizids Glyphosat.

D.h. kontaktiert bitte so viele Freunde und Bekannte wie möglich im Ausland, damit die Bürgerinitiative ein Erfolg wird.

Wer weitere Gründe gegen braucht, die belegen wie gefährlich Glyphosat ist, findet hier beim Umweltinstitut München eine 12-seitige Zusammenfassung der gefährlichen gesundheitlichen Folgen von Roundup und Co für Mensch und Tier.

http://www.umweltinstitut.org/images/gen/aktionen/Roundup/Studien-Glyphosat.pdf

Auch in diesem klasse recherchierten Artikel auf dem Blog von Sascha gibt es viel Hintergrundwissen:

https://sascha313.wordpress.com/2016/05/24/toedliche-luegen-glyphosat-bfr-die-schande-fuer-deutschland-das-treiben-der-laemmer/

Vielen Dank.

Ulrich Dopheide

Glyphosat und insbesondere das Glyphosat-Produkt "Round up" von Monsanto stellen nicht nur für Pflanzen, Tiere und Menschen eine große Gift-Gefahr dar. Sie sind gleichzeitig eine symbolische Speerspitze der einseitig Gewinn orientierten weltweit operierenden Agrarindustrie- und Pharmakonzerne.

Brigitte Roth

Ich will, daß endlich mal mehr natürliches von oben herab geführt wird.

Maike Faust

Selbst wenn Glyphosat nicht krebserregend wäre:
in unserer Landwirtschaft läuft es grundlegend falsch. In vielen Gegenden höre ich kaum noch Vögel singen und seit sechs Jahren finde ich so gut wie keine Insekten mehr auf der Windschutzscheibe. Der Zusammenhang ist doch offensichtlich und reicht schon aus, um endlich aufzuhören mit diesem Wahnsinn.

Christa Schander

Schützen Sie die Menschen und die Umwelt!

danzer

Als wichtigste Arbeit wäre von Ihrer Seite den Bauernchef Herrn Schmidt rauszuschmeißen. Dieser Minister ist nur für die Agrar-LOBBY da und macht sich schone Tage in Berlin.

Felicitas Thalheim

ist schon 10000fach kommentiert worden - auch von mir ........

Babett Steuernthal

Eine Unverschämtheit, den Bürger indirekt vergiften zu wollen und da ist man schon seit Jahren auf dem Bio- Tick, gibt ein kleines Vermögen aus und wofür das Ganze ??

Ursula Schmidt

Glyphosat vergiftet die Umwelt und tötet die Bienen!
Monsanto und Bayer sind schwerste Verbrecher!!!

Peggi Wagner

dazu braucht ein vernünftiger Mensch nichts mehr sagen

Gudrun Lippold

Ein Herz für Bienen....

Lydia Eberle-Grafwallner

nehmt endlich dieses Gift vom markt kann nicht verstehen wieso die Politik nichts macht. Es sind sovile Menschen die es nicht mehr wollen

Iris Altschwager

Ich forder keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU!!!!

Birgit Tuchtfeld

kein Gift auf unseren Feldern wünsche ich uns