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Die Bayern-Offensive

Gehen in Bayern die Öko-Rohstoffe aus? Nicht nur die bayerische Landesregierung versucht diesen Trend umzukehren, sondern auch die Öko-Lebensmittelhersteller des Freistaats. Sie wollen den regionalen Bio-Landbau stärker fördern.

Die bayerischen Öko-Lebensmittelhersteller fürchten um ihre heimische Rohstoffversorgung. Derzeit gebe es in Bayern nicht genügend Öko-Ware, um den Bedarf der bayerischen Öko-Lebensmittelhersteller zu decken. Führende Firmen haben sich deshalb zur AöL Bayern (Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller Bayern) zusammengeschlossen. Darunter die Andechser Molkerei, Bionade, die Hofpfisterei, Neumarkter Lammsbräu und Rapunzel. Das Ziel: Den Öko-Landbau in Bayern fördern, die regionale Versorgung mit ökologischen Lebensmitteln sichern und Gentechnik in Bayern verhindern.

Die AöL Bayern begrüßt deshalb auch die Initiative BioRegio Bayern 2020 des bayerischen Landwirtschaftsministeriums. Danach soll die Öko-Produktion bis zum Jahr 2020 verdoppelt werden. Zwar gibt es heute in Bayern doppelt so viele Bio-Bauern wie vor zehn Jahren. Überdies arbeitet jeder dritte deutsche Bio-Bauer zwischen Aschaffenburg und Berchtesgaden. Dennoch ist das Land aufgrund der wachsenden Nachfrage immer stärker auf Öko-Importe angewiesen. // sb

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