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Bio in Europa

Der europäische Bio-Markt hat trotz der Wirtschaftskrise in fast allen EU-Ländern weiter zugelegt. Die ökologische Anbaufläche ist seit 2004 um 72 Prozent gewachsen. Sie kommt nun auf einen Anteil von 5,6 Prozent.

Zwischen 2002 und 2011 stieg die nach Bio-Kriterien bewirtschaftete Fläche in der EU von 5,7 auf 9,6 Millionen Hektar an. Das entspricht einer jährlichen Zunahme um sechs Prozent, wobei sie in den neuen Mitgliedstaaten doppelt so schnell anstieg wie in den alten. Das zeigt ein Bericht des internationalen Öko-Dachverbands IFOAM vom Januar 2014. Mit 1,8 Millionen Hektar an der Spitze liegt Spanien vor Italien (1,1 Millionen Hektar) und Deutschland (1 Million Hektar). Bio-Betriebe sind im Schnitt größer als konventionelle Betriebe und werden von jüngeren Bauern geführt.

Der europäische Markt für Öko-Lebensmittel wuchs 2012 gegenüber 2011 um sechs Prozent. Er hat jetzt ein Volumen von 20,8 Milliarden Euro und liegt nur knapp hinter dem größten Öko-Markt in den USA. Während in Norwegen, Finnland und den Niederlanden der Markt um bis zu 24 Prozent binnen eines Jahres zulegte (Deutschland: plus sechs Prozent), nahm er in Großbritannien mehrere Jahre hintereinander ab. 2013 wuchs aber auch der britische Öko-Markt wieder.

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