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Keine Einbußen für Großbetriebe

Keine Einbußen für Großbetriebe

Die Agrarminister der Bundesländer entschieden im November darüber, wie die EU-Gelder des Agrar-Topfes innerhalb Deutschlands verteilt werden sollen.

Ungerecht verteiltes Geld (Foto: Fotolia.com)

Die Gelder sind verteilt. Ob gerecht– darüber gehen die Meinungen auseinander. (Foto: Fotolia.com)

Sie einigten sich darauf, dass es für die ersten 30 Hektar einen Aufschlag von 50 Euro je Hektar gibt, was grundsätzlich kleinen Höfen zu Gute kommt. Im Gegenzug aber strichen sie die mögliche Kappung von Prämienzahlungen an Großbetriebe. Zugleich werden 4,5 Prozent der Hektarprämien in die sogenannte 2. Säule transferiert. Damit steht das Geld Programmen zur Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft zur Verfügung, also für tiergerechte Haltung, Klimaschutz oder Öko-Landbau.

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft BÖLW kommentiert das Ergebnis positiv: „Die Agrarministerkonferenz hat verantwortungsvoll entschieden. Am Ende der langen Verhandlungen haben die Vertreter von Bund und Ländern für einen Einstieg in den Systemwechsel in der Landwirtschaft gestimmt.“

Kritik kommt hingegen von den grünen Länderministern: Sie hatten verlangt, dass – wie von der EU ermöglicht – 15 und nicht 4,5 Prozent verschoben werden. Nur dann wäre die Agrarreform ihrem Ziel „öffentliches Geld für öffentlich gewünschte Leistungen“ gerecht geworden. Weitere Informationen unter: www.schrotundkorn.de/meldungen // sb

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