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Glyphosat im menschlichen Urin

Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wird offenbar mit der Nahrung auf­genommen. Forscher haben Reste des Gifts auch im menschlichen Organismus nachgewiesen. Damit ist das Spritzmittel anscheinend gefährlicher als angegeben.

Schon länger steht der in zahlreichen Spritzmitteln verwendete Wirkstoff Glyphosat im Verdacht, das Erbgut von Menschen und Tieren zu schädigen und schwere Krankheiten zu verursachen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, fanden Wissenschaftler der Universität Leipzig Glyphosatreste in menschlichem und tierischem Urin.

Die menschlichen Probanden kamen in ihrem Alltag nicht mit dem Spritzmittel in Berührung, was belegt, dass sich der Wirkstoff entgegen den Angaben der Hersteller in der Nahrungskette anreichert. Zusammen mit Umweltschützern weisen die Experten auf die unzureichende Erforschung der Risiken von Glyphosat hin. Trotz seit Jahren anhaltender Warnungen wird das Mittel auf ­immer mehr Feldern und Garten­beeten ausgebracht; in Deutschland hat sich der Verbrauch seit Ende der 1990er-­Jahre fast verdoppelt. // hb

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