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Pestizide belasten Umwelt

Die BASF Plant Science hat bei der EU die Zulassung der gentechnisch manipulierten Speisekartoffel Fortuna für den Anbau und als Futter- und Lebensmittel beantragt. Bilanz Pestizide, Quelle: Bundesverband Naturkost Naturwaren Herstellung Handel (BNN)

Dabei handelt es sich um die Weiterentwicklung einer bei Herstellern von Pommes frites beliebten Knollensorte. Sie enthält ein Resistenzgen gegen Kraut- und Knollenfäule, das aus einer Wildkartoffelsorte stammt. Der Konzern geht davon aus, dass Fortuna ab 2014 oder 2015 angepflanzt werden könnte. Fortuna ist die dritte Gentech-Kartoffel, für die BASF eine Zulassung beantragt. Bei den anderen beiden, Amflora und Amadea, handelt es sich um Stärkekartoffeln für die Industrie.

"Obwohl die meisten Verbraucher Gentechnik im Essen ablehnen, will die BASF weiterhin riskante Gen-Pflanzen durchsetzen", sagte Stephanie Töwe, Gentechnikexpertin bei Greenpeace. Eine Umfrage von Greenpeace im vergangenen Jahr habe gezeigt, dass die großen Pommes- und Chipshersteller nicht planen, Fortuna zu verarbeiten. Den Kartoffelkrankheiten Kraut- und Knollenfäule könnten Landwirte auch mit neuen Züchtungen und modernen Anbaumethoden Paroli bieten, sagte die Greenpeace-Expertin. Der gezielte Eingriff ins Erbgut einer Pflanze dagegen mache letztlich den Verbraucher zum Versuchskaninchen. // rb

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