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Giftiger als gedacht

Glyphosat, der Wirkstoff im Herbizid Roundup, verursacht Missbildungen. Versuche belegen: Bei Tierembryos treten verkrüppelte Körper schon bei Konzentrationen auf, die unter den amtlichen Rückstandshöchstmengen der EU liegen.

Dies berichten argentinische Forscher in der Fachzeitschrift „Chemical Research in Toxicology“. Professor Andrés Carrasco war durch Missbildungen bei Neugeborenen in Regionen Argentiniens aufgeschreckt worden, wo genmanipulierte Roundup-Ready-Sojabohnen von Monsanto angebaut und vom Flugzeug aus besprüht werden. In Tierversuchen konnten die Forscher den Wirkungsmechanismus aufklären. Bei den Versuchen traten Missbildungen schon bei Konzentrationen von zwei Milligramm Glyphosat je Kilogramm Nahrungsmittel (mg/kg) auf. Die EU erlaubt in Sojabohnen bis zu 20 mg/kg des Pestizids. // rb

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velofisch
Dass die EU den Grenzwert für Glyphosat von ursprünglich 0,1 mg/kg auf das 200-fache erhöht hat um Monsanto den Verkauf von Roundup in der EU zu ermöglichen lässt tief blicken.