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News Januar 2018

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Bio-Startups gesucht

Bis 31. März 2018 können sich Bio-Startups für den Next Organic Startup Award bewerben oder vorgeschlagen werden. Mitmachen können alle, die ein tolles neues Produkt oder eine außergewöhnliche oder auch simple Idee rund um die Themen Öko-Landwirtschaft und Bio-Lebensmittel haben. Zu gewinnen gibt es unter anderem Probelistungen in bestimmten Bio-Supermärkten sowie Beratungsworkshops zu den Themen Marketing, Vertrieb und Finanzierung.

Deutschlands umweltfreundlichste Büros wurden wieder gesucht. Die jährliche Preisverleihung fand jetzt auf der paperworld 2018 in Frankfurt statt. Der Wettbewerb wird seit 2008 vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. ausgerichtet. Der bio Verlag, in dem Schrot&Korn erscheint, hat dabei den Preis „Büro & Umwelt“ in der Kategorie „Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern“ gewonnen.

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Preise für drei Bio-Höfe

Während der Grünen Woche in Berlin sind die besten Bio-Betriebe Deutschlands ausgezeichnet worden. Die Preise des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau (BÖL) 2018 gingen an einen Demeter-, einen Bioland- und einen Naturland-Hof.
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Kurz notiert 02|2018

Ausgabe 02/2018

Glyphosat: Und was kommt jetzt? Nach Verlängerung der Zulassung für Glyphosat auf EU-Ebene könnte es in Deutschland wenigstens ein Teilverbot für die Verwendung des Gifts geben.

Die Vorbereitungen auf die Obstsaison 2018 laufen auf Hochtouren. Gerade nach dem schlechten Vorjahr schauen viele Landwirte angespannt in die Zukunft. Dabei sorgt nicht nur die Angst vor erneuten Wetterkapriolen für Unruhe, sondern auch die Folgen des Bienensterbens. So werden mittlerweile nur noch maximal die Hälfte der Pflanzen wildbestäubt. Auf dem Online-Netzwerk www.beesharing.eu bieten Imker bereits rund 5.800 Bienenvölker zur Bestäubung an. Am 7. Februar gibt es ein kostenloses Seminar auf dem Demeter-Obsthof Augustin in Jork im Alten Land.

Wie einfach es ist, nachhaltig(er) und gesund zu leben, ohne auf etwas verzichten zu müssen, zeigen am 3. und 4. Februar die rund 80 Aussteller beim Heldenmarkt Hamburg mit ihren Produkten und Dienstleistungen aus nahezu jedem Lebensbereich. Von Ökostromanbietern über ethische Geldanlagen bis hin zu bio-fairer Streetwear & Accessoires, Naturkosmetik und biologischen Lebensmitteln finden Besucher alles, womit sich der Alltag nachhaltig(er) bestreiten lässt. Als Medienpartner des Heldenmarkts verlosen wir 3x2 Tickets.

Mit einem ohrenbetäubenden Kochtopf-Konzert fordern 33.000 Menschen bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin die kommende Bundesregierung zu einer neuen Agrarpolitik auf. „Die industrielle Land- und Ernährungswirtschaft verursacht lokal und global Probleme für Bauern, Klima, Tiere und Umwelt“, sagt „Wir haben es satt!“-Sprecher Jochen Fritz und ergänzt im Namen der über 100 Organisationen, die zur Demonstration aufgerufen haben: „Der Umbau hin zu einer umwelt-, tier- und klimafreundlichen Landwirtschaft, in der Bauern gut von ihrer Arbeit leben können, darf von der Politik nicht weiter aufgeschoben werden.“ 

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Bio-Bauern zeigen: Es ohne ohne Glyphosat

„Wir müssen heute schützen, was wir morgen zum Leben brauchen“, sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche und ergänzt: „Union und SPD dürfen nicht auf Zeit spielen, wenn es darum geht, bekannte Probleme in Landwirtschaft und Ernährung anzupacken – nicht nur, wenn es um den Pflanzenschutz geht."

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Syngenta scheitert am Europäischen Patentamt

Das Europäische Patentamt (EPA) hat in einer Anhörung eine Beschwerde des Syngenta-Konzerns abgelehnt. Dabei ging es um einen Antrag auf Züchtung von Maispflanzen mit einem höheren Ertrag (EP2121982). Zugleich wollte der Konzern auch erreichen, dass das EPA Beschränkungen im Bereich der Patentierung der Tier- und Pflanzenzüchtung aufhebt, die gerade erst in Kraft gesetzt worden waren. Auch dieser Antrag scheiterte.

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Noch drei Tage: „Wir haben es satt!“

Drei Tage vor der „Wir haben es satt!“-Demonstration am 20. Januar zeichnen Bauern, Experten und Unternehmer ein fatales Bild der deutschen Agrarpolitik. Die Konsequenzen des Einsatzes von Glyphosat für Menschen, Tiere und Umwelt sind verhängnisvoll: Artenschwund in unbekanntem Ausmaß und Krebsgefahr in unberechenbaren Dimensionen. Deshalb gehen zig Tausende am Samstag in Berlin auf die Straße.