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News Mai 2017

Der Verwaltungsrat des Europäischen Patentamts (EPA) will sich in einem Monat in Den Haag treffen und offenbar beschließen, die bestehenden Verbote im Patentrecht zu stärken. Außerdem sollen bald Pflanzen und Tiere, deren Züchtung nur auf Kreuzung und Selektion beruht, nicht mehr patentierbar sein. Trotz dieses Erfolgs sehen die Organisationen der Koalition „Keine Patente auf Saatgut!“ aber noch deutlichen Bedarf für Nachbesserungen.

Von morgen, 24.5., bis Sonntag finden in Bad Meinberg das große Jubiläumsfestival und das Musik Festival von Yoga Vidya e.V. statt. Zum 25-jährigen Jubiläum wird es aber weitere Veranstaltungen geben, unter anderem das Move Camp und das XPerience Festival. Zu letzterem verlosen wir drei Tagestickets.

Bienen sind wichtig: Sie bestäuben die Pflanzen, von denen wir uns ernähren. Wie können wir ihr Überleben sichern? Dafür haben der BUND und die Aurelia-Stiftung einen Plan entworfen: keine Pestizide mehr, keine Monokulturen und der Schutz von Lebensräumen. BUND und Aurelia-Stiftung fordern jedermann auf: „Helfen Sie, dass der Plan nach der Bundestagswahl Früchte trägt. Schreiben Sie jetzt den Parteivorsitzenden!“ Das geht ganz einfach online.

Bio-Lebensmittel enthalten fast nie kritische Spuren von chemischen Pflanzenschutzmitteln. Dies hat gerade eine Untersuchung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) ergeben.

Die EU-Kommission hat den Mitgliedsstaaten vorgeschlagen, das Herbizid Glyphosat für weitere zehn Jahre zuzulassen. Diese müssen nun im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel über den Vorschlag reden und schließlich entscheiden. Viele Organisationen fordern ein Glyphosat-Verbot.

Zwei Vertreter der südindischen Nichtregierungsorganisation Cividep sind gerade auf Einladung des INKOTA-Netzwerks mehrere Wochen durch Europa, um über Missstände in der Schuh- und Lederproduktion aufzuklären. Die Männer beklagen, dass in den Schuhfabriken im indischen Ambur systematisch Arbeitsrechte verletzt werden. Auch deutsche Schuhunternehmen wie Deichmann hätten dort eingekauft.

Die Haltungsvorschriften in der Schweinemast verstoßen gegen das Tierschutzgesetz und sind verfassungswidrig. Zu diesem Schluss kommt ein von Greenpeace beauftragtes Rechtsgutachten der Hamburger Anwälte Davina Bruhn und Ulrich Wollenteit. Die zugelassenen Haltungsbedingungen fügten den Tieren Schmerzen, Leiden und Schäden zu, heißt es.

 

Laut Medienberichten forciert die Maltesische EU-Ratspräsidentschaft für die bevorstehenden Trilog-Verhandlungen am 3. Mai die Beratungen für eine neue EU-Öko-Verordnung. Dazu soll die Verhandlungsposition der EU-Mitgliedsstaaten verändert werden. Dem Vernehmen nach stellten sich zahlreiche EU-Staaten dagegen, Deutschland forcierte jedoch die Fortsetzung der Verhandlungen auf Grundlage eines, aus Sicht der Bio-Branche, schlechten Kompromisses.