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News April 2017

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Giftiger Blumengruß zum Muttertag

Rosensträuße sind erheblich mit Pestiziden verseucht. Zu diesem Ergebnis kommt Ökotest in der aktuellen Mai-Ausgabe. Bis zu 20 verschiedene Spritzgifte hat das Labor in einem Strauß nachgewiesen, darunter solche, die hierzulande verboten sind. Diese Chemiekeulen haben vor allem gravierende gesundheitliche Folgen für die Arbeiter in den Farmen.

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Kurz notiert 5|2017

Ausgabe 05/2017

Ist der Unkrautvernichter Glyphosat krebserregend oder nicht? Die Diskussion geht in die nächste Runde.

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Protest gegen Mega-Fusion Bayer-Monsanto

Vor der Bayer-Hauptversammlung warnen entwicklungspolitische Organisationen vor den Folgen der Übernahme des US-Konzerns Monsanto durch Bayer. Vor allem Kleinbauern in Entwicklungsländern würden unter Preissteigerungen, begrenzter Auswahl bei Saatgut und Pestiziden sowie Gesundheitsschäden durch den Einsatz von Agrarchemikalien leiden.

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Bio-Produkte kaum mit Pestiziden belastet

In der EU weisen Bio-Lebensmittel deutlich seltener Pestizidrückstände auf als herkömmliche Erzeugnisse. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) für das Jahr 2015 hervor. Danach wurden in etwa 47 Prozent der konventionellen Nahrungsmittelproben Pestizide gefunden, bei Bio-Produkten waren es nur 14 Prozent.

Sagen Sie der EU-Kommission doch mal so richtig die Meinung. Sie hat nämlich eine öffentliche Befragung zur Zukunft der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) gestartet. Jeder EU-Bürger kann mitmachen. Aber nur noch knapp zwei Wochen: bis zum 2. Mai.

Zum „Tag der Erde“ am kommenden Samstag, hat die EU-weite Initiative zum Schutz von Böden auf ihre europäische Bürgerinitiative „People4Soil“ hingewiesen. Ziel ist, mehr als eine Million Unterschriften für einen besseren Schutz der Böden zu sammeln.

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Weltacker auf der Gartenausstellung in Berlin

Als vor Ostern die Internationale Gartenausstellung mit einer bunten Eröffnungsfeier Gäste und Journalisten lockte, ist auch „Der Weltacker“ aus seinem Winterschlaf erwacht. 2000m² Ackerfläche gibt es für jede Person auf der Erde. Diese Fläche muss - und könnte! - uns ernähren.

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Bio-Lebensmittel weiter beliebt

Der Kauf von Bio-Lebensmitteln ist für viele Verbraucher selbstverständlich geworden. Fast ein Viertel (22 Prozent) kaufen häufig oder sogar ausschließlich Produkte aus dem Ökolandbau. Immerhin die Hälfte (49 Prozent) aller Kunden greifen gelegentlich zu Bio-Ware.

Besseres Aroma und etwas gesünder, aber mehr Keime und weniger Dotter – das ist das Fazit von Prof. Dr. Michael Grashorn vom Institut für Nutztierwissenschaften der Universität Hohenheim. Der Geflügelwissenschaftler vergleicht Bio-Eier mit Eiern aus Bodenhaltung. Der Auslauf von Bio-Legehennen im Grünen bringt mehr Abwechslung in deren Ernährung. Die Versorgung mit Nährstoffen ist dadurch aber etwas ungünstiger.

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Keine Patente auf Brot und Bier!

Patentansprüche, in denen Weizen, Mehl und Brot sowie Tomaten, Salate und Gurken als Erfindung der Industrie beansprucht werden: Dies sind nur einige Beispiele für Patente, die im Jahr 2016 eingereicht wurden. Die Patente beruhen auf konventioneller Züchtung ohne den Gebrauch von Gentechnik. Organisationen haben jetzt die Politik aufgefordert, zu verhindern, dass das Europäische Patentamt weiter solche Patente erteilt.