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Mit einem ohrenbetäubenden Kochtopf-Konzert fordern 33.000 Menschen bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin die kommende Bundesregierung zu einer neuen Agrarpolitik auf. „Die industrielle Land- und Ernährungswirtschaft verursacht lokal und global Probleme für Bauern, Klima, Tiere und Umwelt“, sagt „Wir haben es satt!“-Sprecher Jochen Fritz und ergänzt im Namen der über 100 Organisationen, die zur Demonstration aufgerufen haben: „Der Umbau hin zu einer umwelt-, tier- und klimafreundlichen Landwirtschaft, in der Bauern gut von ihrer Arbeit leben können, darf von der Politik nicht weiter aufgeschoben werden.“ 

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Bio-Bauern zeigen: Es ohne ohne Glyphosat

„Wir müssen heute schützen, was wir morgen zum Leben brauchen“, sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche und ergänzt: „Union und SPD dürfen nicht auf Zeit spielen, wenn es darum geht, bekannte Probleme in Landwirtschaft und Ernährung anzupacken – nicht nur, wenn es um den Pflanzenschutz geht."

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Syngenta scheitert am Europäischen Patentamt

Das Europäische Patentamt (EPA) hat in einer Anhörung eine Beschwerde des Syngenta-Konzerns abgelehnt. Dabei ging es um einen Antrag auf Züchtung von Maispflanzen mit einem höheren Ertrag (EP2121982). Zugleich wollte der Konzern auch erreichen, dass das EPA Beschränkungen im Bereich der Patentierung der Tier- und Pflanzenzüchtung aufhebt, die gerade erst in Kraft gesetzt worden waren. Auch dieser Antrag scheiterte.

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Noch drei Tage: „Wir haben es satt!“

Drei Tage vor der „Wir haben es satt!“-Demonstration am 20. Januar zeichnen Bauern, Experten und Unternehmer ein fatales Bild der deutschen Agrarpolitik. Die Konsequenzen des Einsatzes von Glyphosat für Menschen, Tiere und Umwelt sind verhängnisvoll: Artenschwund in unbekanntem Ausmaß und Krebsgefahr in unberechenbaren Dimensionen. Deshalb gehen zig Tausende am Samstag in Berlin auf die Straße.

Ob Energiespar-Wächter im Klassenraum, verpackungsfreier Schulkiosk oder der Einsatz erneuerbarer Energien - der vom Bundesumweltministerium unterstützte Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen sucht auch 2018 und nun schon zum zehnten Mal die besten Klimaschutzprojekte an Schulen in ganz Deutschland. Bewerben können sich Schüler und Lehrer aller Schultypen bis zum 15. April 2018.
Leckere Kostproben von Biobauernhöfen, erlesene Weine von Biowinzern und raffinierte Snacks von Bio-Spitzenköchen - das Bundeslandwirtschaftsministerium präsentiert auf der Internationalen Grünen Woche Berlin vom 19. bis 28. Januar 2018 wieder „bestes Bio“ unter dem Dach des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).

Bei der „Wir haben es satt!“-Großdemonstration am Samstag, 20.01.18 wird es auch einen Kochtopf-Protest bei der  internationalen Agrarministerkonferenz geben. Ein breites Bündnis geht für für gutes Essen, artgerechte Tierhaltung und die globale Agrarwende auf die Straße und bietet so der Agrarindustrie die Stirn.

Die EU-Kommission hat die Weihnachtsferien genutzt, um unbemerkt von der Öffentlichkeit sechs Genehmigungen für den Import von Gentechnik-Pflanzen zu erteilen. Darunter sind auch besonders umstrittene Gentechnik-Sojapflanzen mit einer Dreifach-Resistenz gegenüber Herbiziden. Die Organisation Testbiotech hatte nachgewiesen, dass die tatsächlichen Risiken eines Verzehrs dieser Soja nicht untersucht wurden. Die EU-Kommission ging auf entsprechende Argumente aber gar nicht ein.

„Wir erwarten von Union und SPD, dass Landwirtschaft und Ernährung bei ihren Sondierungsgesprächen als Top-Themen behandelt werden. Das ist wichtig, denn Essen und der Schutz unserer Ressourcen wie Trinkwasser, Boden und Klima geht alle an“, sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zu den Sondierungsgesprächen und betont: „Wenn Union und SPD bei den Verhandlungen ihren Glyphosat-Zwist beilegen wollen, sind sie gefordert, einen zukunftsweisenden Weg für die Landwirtschaft zu bahnen."

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Bündnis gegen Marktmacht der Megakonzerne

Wichtige Märkte sind in den Händen von immer weniger Mega-Konzernen. Dagegen stellt sich anlässlich des 60. Geburtstags des Bundeskartellamtes ein breites Bündnis von 24 Umwelt-, Landwirtschafts-, und Entwicklungsorganisationen. Ihre Forderung an die nächste Bundesregierung: Das Kartellrecht verschärfen, um die Marktmacht von Konzernen zu begrenzen. Die Marktkonzentration ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass sie kleinere Unternehmen stark benachteiligt.

81 Prozent der Deutschen haben in den letzten sechs Monaten bewusst Lebensmittelabfälle vermieden oder haben dies in der nächsten Zeit vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung im Rahmen der Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Damit ist die Bereitschaft der Verbraucher gestiegen, etwas gegen Lebensmittelverschwendung zu tun. Im Vorjahr hatten knapp 78 Prozent die Frage positiv beantwortet.

Der Verpackungsverbrauch in Deutschland hat mit 18,15 Millionen Tonnen im Jahr 2015 einen neuen Höchststand erreicht. Dies geht aus einer kürzlich vom Umweltbundesamt veröffentlichten Studie der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung hervor. Im Vergleich zum bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2014 mit 17,77 Millionen Tonnen Verpackungsmüll, nahm der Verbrauch noch einmal um 380.000 Tonnen zu. Nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist das ein Zeichen für das Scheitern der bisherigen Abfallpolitik.

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Gift auf gelber Schale

Konventionelle Bananen enthalten jede Menge Pestizide. Darauf macht das Ökotest-Magazin in der aktuellen Januar-Ausgabe aufmerksam. Das ist vor allem für die Menschen in den Anbauländern ein Problem. Denn das Versprühen der Pestizide geht nicht spurlos an der Gesundheit der Menschen im Bananenanbau vorbei. Dazu kommen noch schlechte Arbeitsbedingungen. Das Verbrauchermagazin empfiehlt, Bio-Bananen mit dem Fairtrade-Siegel zu kaufen.

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Bauernpräsident ist "Dino des Jahres"

Der NABU hat Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), mit dem „Dinosaurier des Jahres 2017“ ausgezeichnet. Der DBV-Chef erhält Deutschlands peinlichsten Umweltpreis für seine rücksichtslose Blockade einer umweltfreundlichen Agrarreform. Der DBV-Präsident streitet die Hauptverantwortung der industriellen Landwirtschaft für das Artensterben ab, verteidigt ein Subventionssystem, das nachweislich zulasten von Natur, Landwirten und Steuerzahlern geht und bekämpft regelmäßig alle Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltbilanz der Agrarpolitik.

Pfiffige Füllung Leicht - 3 Portionen Gesamtzeit: 45 Minuten + 35 Minuten Backzeit

Raffiniert Leicht - 4 Portionen Zubereitungszeit: 25 Minuten + 70 Minuten

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Ziegenkäse-Lauch-Röllchen

Ausgabe 01/2018

Für Zwischendurch Mittel - 10 Stück Zubereitungszeit: 15 Minuten + 45 Minuten Geh- und Backzeit

Süße Versuchung. Vegan. Leicht. 2 Portionen Zubereitungszeit: 25 Minuten + 20 Minuten Backzeit.

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Grünkohl-Smoothie

Ausgabe 01/2018

Erfrischend. Leicht. 2 Portionen. Zubereitungszeit: 10 Minuten.

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Rosenkohl-Linsensalat

Ausgabe 01/2018

Mediterran. Vegan. Leicht. 4 Portionen.