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Der Verzicht auf drei Buchstaben

Stephanie Silber

Verantwortliche Redakteurin Schrot & Korn

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich war in Bhutan, dem minikleinen Land zwischen Indien und Tibet. Ich habe da ganz viele wunderbare Dinge getan, über die Sie ab Seite 56 lesen können. Aber vor allem bin ich zwei Wochen lang Bus gefahren, stundenlang, Tag für Tag. Und währenddessen konnte ich weder lesen noch schreiben noch im Internet surfen. Eine Serpentine folgte der nächsten. Was blieb: Zeit, viel Zeit! Ein absolut seltener Zustand.

Das Verhältnis von Menschen zu ihrer Zeit ist so alt wie banal: Sie reicht nie. Und gerade zur Weihnachtszeit gibt es immer wieder ein Nachdenken darüber, wofür man sich eigentlich Zeit nehmen sollte – zum Beispiel, diese zu Verschenken (siehe Seite 54).

Im Bus durch Bhutan fiel mir meine eigene Formel zu dem Thema ein: Seitdem klaue ich einmal am Tag der Zeitverschwendung ganz bewusst das sch und mache damit etwas Schönes: Schokolade essen – ohne dabei etwas anderes zu tun, eine Runde joggen, ein Brot backen (Anregungen dafür finden Sie ab Seite 20) etc. Bei Ihnen könnte noch Schrot&Korn lesen die Liste ergänzen. Ohne das sch wird die Zeitverschwendung sympathisch, denn: Wir haben genug Zeit, aber es kommt darauf an, mit was wir die Lücken zwischen dem Stress füllen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Weihnachtszeit.

Ihre

Stephanie Silber

 

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