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Leben&Umwelt

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Kolumne: Fred sieht Sterne

Ausgabe 06/2017

So allmählich komme ich ja in das Alter, in dem „früher“ angeblich „alles besser war“. Allerdings ist mein Gedächtnis wohl noch zu gut, um wirklich daran zu glauben.

Baobab. Ba-o-bab. Bitte mal kurz nachsprechen, macht wirklich Spaß: Ba-oooo-babbb!

Neulich hat die Verbraucherzentrale Hamburg mal wieder nachgemessen. Regelmäßig überprüfen die Experten, wie Kosmetik- und Lebensmittelhersteller durch die Verpackungen mehr Inhalt vortäuschen als drin ist.

Zu den verlässlichen Konstanten in unserem Küchenregal gehört, dass beim Kochen immer genau das Gewürz fehlt, das man gerade braucht

Nur den Fantasiebegabtesten unter uns ist es vergönnt, beim Blick auf kahle Januarbäume vom frischen Frühjahrsgrün zu träumen.

Man müsste mal ... „Man müsste mal“ – dieser Satzanfang schleicht sich gern in den dunklen Tagen in die Gedanken, wenn uns die Feiertage dann doch mal ein wenig Zeit zum Nachdenken lassen.

Wenn es um die beliebtesten Monate des Jahres geht, steht der November nicht gerade an der Spitze. Der Mai? Ein Selbstläufer.

Gut, es gibt Treueschwüre, die schneller gebrochen werden; Verträge mit Fußballstars, die schon nach wenigen Monaten nicht mehr gelten oder gute Vorsätze, die nicht mal eine Woche halten.

Die Dame war ratlos, ihr Hund verwirrt. „Warum machst du das nur immer?“, fragte die Verzweifelte und ihr glücklich verschmutzter Dackel schien tatsächlich über eine passende Antwort nachzudenken.

Das meiste in meinem Leben habe ich von Menschen gelernt, die anderer Meinung waren als ich. Ich erinnere mich an Diskussionen mit meinem stockkonservativen Deutschlehrer, der Argumente nur akzeptierte, wenn sie sprachlich geschliffen vorgetragen wurden.