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Tierische Geschenkidee

Kuh (© Bernhard Mayer)
Ein Jahr lang unterstützen die Paten ihre Lieblingskuh.

Um Kühe und Kuhfreunde zusammenzubringen, bietet Andechser Natur Patenschaften an.

Sie heißen Rosa, Alma oder Betty. Für die gefleckten, braunen oder grauen Kühe, manche mit Hörnern und andere mit Löckchen, sucht Andechser Natur nun Kuhpaten für ein Jahr.

Die Patenschaft kostet 87 Euro. Unter www.kuhpatenschaft.de können Interessierte für sich oder als Geschenk ihre Lieblingskuh aussuchen. Dann einfach das Formular ausfüllen und abschicken, fertig! Jeder Pate erhält ein Patenschaftsbild mit allen Informationen zu „seiner“ Kuh, die ihm zweimal jährlich als Dankeschön ein Genusspaket mit Bio-Produkten zukommen lässt.

Auch sonst bleibt der Pate über alle wichtigen Ereignisse im Leben seiner Paten-Kuh auf dem Laufenden – sei es zum Nachwuchs, dem Beginn der Weidesaison oder neue Informationen zu ihrem Wohnort, dem Bio-Hof. Zum Geburtstag und zu Weihnachten gibt es ebenfalls liebe Grüße aus dem Bio-Stall. Außerdem wird jeder Pate zu einer exklusiven Veranstaltung in die Andechser Molkerei Scheitz eingeladen. // ug

Kommentare

Kommentar­bild via Gravatar

incl. 'http://'

Werte Frau Hauer: was ich zuletzt geschrieben habe, war absolut keine Beleidigung. Hören Sie endlich auf, immer gleich unflätig zu werden, nur weil ich Dinge sage, die Ihnen gegen den Strich gehen. Sie waren die allererste, die mich in diesem Thread beleidigte, und Sie können es offensichtlich nicht lassen. Man kann nicht mit dem Veganismus die Welt retten, solange Sie keinerlei Bereitschaft zeigen, auch mal ein bisschen vor Ihrer eigenen Haustüre zu kehren! Fleischverzicht scheint offensichtlich aggressiv zu machen, oder weshalb können wir nicht normal miteinander reden?

margit hauer

ich vergaß: (wahrscheinlich wegen des Mangels an Fleisch in meiner Ernährung) ich bekomme jetzt keine Benachrichtigungen mehr wenn eine Antwort auf meinen Kommentar eingeht, Sie können sich also Ihre dummen Beleidigungen sparen.

margit hauer

na, wie erwartet, er/sie kanns net lassen. Auch ich danke der Redaktion, aber, wie wir sehen, hat die Bitte nichts genützt. Es gibt eben Leute......

Liebe Redaktion,
danke für das Eingreifen und die mahnenden Worte! Ich empfinde es selber als unerträglich, wenn eine Diskussion sich immer weiter vom eigentlichen Inhalt entfernt und in persönliche Anschuldigungen ausartet. Doch wie kann es dazu kommen? Meine Ansicht nach liegt das vor allem auf der Seite der Veganer, die partout keine Kritik an ihrer Ernährungsweise zulassen möchten - und das ist einfach ein unhaltbarer Zustand. Ein bisschen mehr Selbstreflexion auf der Seite der Veganer wäre wünschenswert, denn ein Mensch wird nicht automatisch zu einem "besseren" Menschen, wenn er sich nur noch Pflanzen ernährt, wie uns diese Diskussion so schön gezeigt hat.

Redaktion

Liebe Margit Hauer & Amirim & alle SchreiberInnen,

wir haben uns bisher aus der Diskussion rausgehalten, so gut wie alle Kommentare freigeschaltet und den Gesprächen damit viel Raum gelassen. Uns ist eine gute Diskussion wichtig, sie sollte aber auf einer fairen und inhaltlichen Ebene geführt werden. Das hat sich in den letzten Tagen geändert: Der Ton wurde schärfer, teilweise hatten die Kommentare kaum mehr mit Inhalt, sondern nur noch mit persönlicher Kritik und Anschuldigungen zu tun. Dafür ist dieser Ort nicht gedacht und wir möchten Sie bitten, eine gewisse Netiquette zu wahren. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Beste Grüße aus der Redaktion

margit hauer

Diesmal haben Sie aber sehr lange gbraucht!! Gehen Ihnen die Argumente und Beschimpfungen aus?? Wir haben uns wieder einmal köstlich über Ihre verzweifelten Rundumschläge unterhalten. Weiter so!!!

"Es scheint, dass übermäßiger Fleischgenuß nicht nur ungesund ist, sondern auch unfreundlich und empathielos macht". Eben - das ist nur ein SCHEIN, weil Ihr eingeschränkter Veganer-Horizont die Möglichkeit gar nicht zulässt, dass es auch Menschen gibt mit einer umgekehrten Karriere, sprich, zu erst eine rein pflanzliche Ernährung, und dann wieder Fleisch, weil die Gesundheit es verlangt! Das ist bei Lierre Keith der Fall, bei mir, und auch bei vielen anderen. Im Übrigen habe ich mich NIE für die industrielle Massentierhaltung ausgesprochen - auch nicht hier in diesem Thread. Nicht mal richtig lesen können Sie, Frau Hauer, und Sie wollen mir etwas über gesunde Ernährung erzählen? Einfach nur lächerlich, was Sie sich hier erlauben.

margit hauer

ja, über den eigenen Tellerand zu schauen, das trauen sich die meisten Fleischesser leider nicht, sie könnten dann ja schlechte Träume bekommen. Aber, wenn sich Fleischesser wie Sie, so für den Fleischkonsum und die Massntierhaltung stark machen, dann haben unsere Bemühungen schon Früchte getragen, Sie beginnen darüber nachzudenken und versuchen Ihren Standpunkt schön zu reden. Anders kann ich mir, als dumme Veganerin mit Nervenleiden, Vitaminmangel und angeblicher Blässe, Ihre dünnen Argumente, die Ihnen schön langsam ausgehen, nicht erklären. Um auf Ihre Beobachtungen in sog. Veganläden zurück zu kommen, bei uns gibts keinen einzigen veganen Laden, nur einige Bioläden und ein vegetarisches Restaurant. Mir sind dort aber noch nie blasse Leute begegnet, nur fröhliche Kunden mit Kindern ohne Übergewicht. Es scheint, dass übermäßiger Fleischgenuß nicht nur ungesund ist, sondern auch unfreundlich und empathielos macht. Aber, wenn ich richtig liege, werden Sie sicher wieder eine nette Entgegnung finden....

Fad wird es erst dann, wenn Veganer keinerlei Bereitschaft zeigen, auf eine ganz simple Frage einzugehen! Die vegane Ernährung macht halt doch blind, nur merken es manche Veganer nicht, weil ihre Ideologie es ihnen nicht gestattet, auch mal ein bisschen über den eigenen Tellerrand zu schauen.....

margit hauer

na, das hat aber gedauert! Ja, Sie liegen richtig. Ich bin blind und habe Nervenstörungen, ich leide ja an Vitamin B 12 Mangel. ---Aber egal, glauben Sie, was sie möchten! Langsam wirds fad mit Ihnen....

Frau Hauer als die Älteste der Familie profitiert noch von einem robusten Erbgut aus einer Zeit, als es bei uns noch keinen Veganismus gab - daher ihre gute gesundheitliche Verfassung! Außerdem landet niemand zwangsweise am Tropf, wenn es ihm nicht gut geht! Gehen Sie doch mal in einen veganen Supermarkt und nehmen Sie das Klientel in Augenschein, das dort ein- und ausgeht: zwei von drei Kunden sehen so abartig schlecht aus, dass man schon BLIND sein muss, um das nicht zu sehen! Wenn das nicht von der veganen Ernährung kommt, von was denn dann???

margit hauer

@Dr. Dark: ich hab mir eigentlich keine Gedanken über das Geschlecht des/der "Amirim" gemacht. Es war mir eigentlich egal.

Liebe/r Amirim: Ich muß mir nichts eingestehen, was nicht der Wahrheit entspricht. Ich fühl mich pudelwohl, heute ganz besonders, weil herrliches Wetter ist und wir mit den Hunden eine Wanderung unternehmen werden. Sie können uns gerne besuchen kommen, oder soll ich Ihnen einige Blutbefunde oder Untersuchungsergebnisse unserer Ärzte zukommen lassen? Wenn wir so ungesund leben würden wie Sie annehmen, läge zumindest ich, als die Älteste der Familie, wahrscheinlich schon im Krankenhaus und hinge am Tropf.
Wir warten sehnsüchtig auf Ihre Antwort, ein bisserl Unterhaltung bei so vielen schrecklichen Nachrichten, braucht der Mensch!

Mir ist noch kein Veganer begegnet, der sich eingestehen konnte, dass es ihm nicht gut geht, weil seine Ideologie das gar nicht zulässt… Sparen Sie sich also ihre Selbstbeweihräucherung - solange ich nicht ihre ganze Familie mit eigenen Augen gesehen habe, glaube ich Ihnen kein Wort.

Dr. Dark

1. Hallo Margit Hauer - schön dass Sie wieder mitdiskutieren und damit ihren Entschluss, sich hier auszuklinken revidiert haben.

2. Wieso gehen hier eigentlich alle davon aus, dass Amirim männlichen Geschlechts ist?

margit hauer

naja, meine Kinder sind über 50 und gesund, ich bins auch, meine Enkel sind alle nahe dem 30iger und keiner hat bisher irgendwelche Mangelerscheinungen, höchstens Mangel an schlechtem Gewissen weil er keine Tiere quält. Aber Sie sind ja keine Mensch der andere neben sich leben läßt ohne deren Lebensstil zu bekritteln. Das wird ja immer den bösen Vegetariern und Veganern nachgesagt. Wir freuen uns jetzt schon auf Ihre Antwort, man braucht ja Aufheiterung!

Frau Hauer hat mal wieder alles falsch verstanden: NIEMAND will Sie bekehren - aber es wird doch wohl noch erlaubt sein, sich kritisch über den Veganismus zu äußern!!!! Wer das nicht zulassen möchte, der ist ein religiöser Fanatiker - nicht umgekehrt!
Ob Ihre Urenkel wirklich gesund sind oder nicht, das zeigt sich erst, wenn sie mal so um die 40 Jahre alt sind, doch dann ist es zu spät, um den falschen Propheten von heute für ihre Sünden den Prozess zu machen...

margit hauer

Ich wußte es!!! Auch Fleischesser gehören einer Sekte an! Aus welchem Grunde wollten sie denn sonst mich, meine Kinder, Enkel und Urenkel (alles Veganer und pumperlgsund) bekehren??? Jetzt warten nwir mit Spannung auf den nächsten lustigen Kommentar. Ich mach ein Buch draus, wird sicher ein Bestseller...

Auf meinem Blog steht geschrieben: "dieser Blog dient zunächst mal nur dazu, das hervorragende Buch von Lierre Keith einem breiterem Publikum bekannt zu machen". Es ist also ein EINDEUTIGER Hinweise, dass es sich dabei nur um eine Leseempfehlung handelt, und nicht um einen richtigen Blog! Werter Paolo Pinkel: wie wollen Sie also über den Inhalt eines Buches urteilen - das Sie gar nicht gelesen haben - wenn Sie noch nicht mal in der Lage sind, diesen kleinen Hinweise auf meinem "Blog" zur Kenntnis zu nehmen?

Mit Veganern über Veganismus zu diskutieren ist genauso sinnlos wie mit Scientologen über Scientology: der Veganismus ist wie eine religiöse Sekte, die Leidtragenden sind die Bauern wie die von der Andechser Molkerei, die sich um eine artgerechte Tierhaltung bemühen und unsere Kinder, deren Gesundheit durch die abenteuerliche Ernährung einer Sekte ruiniert wird.

margit hauer

oje, lieber Paolo Pinkel, Ihr Beitrag wird wieder Wasser auf die Mühlen unseres geschätzten A....m sein. Jetzt können wir uns wieder auf einen längeren Sermon gefaßt machen. Aber seine Meinung ist schon einzigartig, auch wie er uns seinen Standpunkt aufoktruieren will. Neben seiner vequeren Meinung darf ja keine andere existieren. Ob er mit einem Diktator verwandt ist, oder ist ein Diktator an ihm verloren gegangen?

Paolo Pinkel

Auweia, als ob diese Perversität einer "Kuh-Patenschaft" hier nicht schon genug beworben wurde, versucht hier auch noch irgendein Blogger-Möchtergern sein (?)obsukeres Buch zu bewerben in dem offenbar eine recht eigenwillige Sicht auf den Veganismus verlautbart wird. Naja, Veganer-Bashing ist eigentlich langsam wieder out aber wer's braucht...
Lieber amirim, ich fürchte eine Erweiterung seines Leser- und Kundenkreises für Ihr Machwerk werden Sie hier wohl auf diese Art kaum finden ;-)

@iKrUeMel: es mag ja sein, dass ein Ferkel eine Seele hat. Aber wo ist das Problem? Noch nie was von Seelenwanderung gehört? Eine Schweine-Seele geht ja nicht verloren, wenn ein Schwein geschlachtet wird, sondern sie inkarniert sich immer wieder aufs Neue! Und mir ist ehrlich gesagt noch kein Ferkel begegnet, wo man sagen könnte, es ist mit einem psychischen Schaden zur Welt gekommen, weil es in seinem Vorleben geschlachtet wurde.....
Eine "Schweine-Persönlichkeit" kann es definitiv nicht geben, weil alle Schweine das gleiche machen, nämlich fressen und faulenzen! Oder haben Sie schon mal ein Schwein gesehen, das sich durch eine herausragende künstlerische oder musische Tätigkeit aus dem allgemeinen Gegrunze hervorgetan hat?
Natürlich sind Tiertransporte nach Italien abzulehnen, aber dann sollte man doch hergehen und sein Fleisch dort kaufen, wo es regional erzeugt wurde, anstatt gleich jegliche Tierhaltung abzulehnen - das ist so, als würde man das Kind mit dem Bad ausschütten....
Gerade Vegetarier und Veganer täten gut daran, ihr Verhältnis zu den Tieren grundlegend zu überdenken: weshalb sollte das Leben eines Schweines, das bei einem Biobauer in Deutschland aufwächst, schützenswerter sein als das Leben eines Auerochsen in der Sahara, der womöglich morgen schon einem Löwen zum Opfer fällt?? Weshalb sollte das Leben einer Kuh schützenswerter sein als das Leben von einem Frosch, mit dem das Storchenpaar seine Jungen füttert??
Die Grenzziehung der Vegetarier und Veganer zwischen angeblich "schützenswerten" und vermeintlich "nicht schützenswerten" Tieren ist REIN WILLKÜRLICH, und damit offenbart sich die ganze Verlogenheit und Scheinheiligkeit ihrer Ideologie.

iKrUeMeL

@Aminrim: Es macht Sinn, Ferkelleben zu retten, weil auch sie eine Seele, eine Persönlichkeit haben. Es macht keinen Sinn, Schweine in einem viel zu engen Maststall zu mästen und sie dann von Norddeutschland nach Italien zu karren, weil dort das Schlachten billiger ist. Es macht Sinn, diese Ferkel zu retten, weil man sich dann auch Gedanken über sein Verhältnis zu den Tieren macht. Es macht sinn für jedes einzelne Ferkel, das nicht geschlachtet wird.

@Elke Sempert: wenn etwas Unsinn ist, dann ist das die Schaffung von Gnadenhöfen für Ferkel, um sie dann jahrzehntelang durchzufüttern. Warum ist das Unsinn? Weil ein Ferkel das gar nicht wertschätzen kann, wenn es länger leben darf! Es macht ja eh nichts anderes als fressen und faulenzen...Nur der Mensch ist dazu in der Lage - das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen Tier und Mensch. Deshalb macht es überhaupt keinen Sinn, menschliche Werte, wie z.B. das Bestreben, ein möglichst hohes Alter zu erreichen, einfach auf die Natur zu übertragen - denn wo kämen wir da hin?? Die Natur ist ein einziges Gemetzel - fressen und gefressen werden lautet die Devise - da macht es also überhaupt keinen Unterschied, ob jetzt ein paar Ferkel mehr oder weniger ihr Leben lassen müssen, damit andere etwas zu essen haben!

Franziska

Ich finde das leider auch sehr geschmacklos. Eine echte Tierpatenschaft unterstützt ein Tier das richtig leben darf und nicht ausgebeutet und irgendwann ausgemustert und geschlachtet wird. Ich empfehle z. B. hier mit einer richtigen Patenschaft ein Ferkel zu retten, schon ab 5 Euro im Monat, aber auch einmalige Spenden sind herzlich willkomen:

www.ruesselheim.com

Hier die dazugehörige Veranstaltung auf Facebook:

https://www.facebook.com/events/1471502369793418/

Go vegan!

Elke Sempert

@amirim: "Denn was hat das Ferkel davon? Es macht sowieso den ganzen Tag nichts anders als zu fressen und zu faulenzen.... Was für einen Sinn macht es dann, wenn es noch ein paar Jahre länger sein Leben "vergeuden" darf ?"

Was soll das? Entschuldigung, Sie vergeuden Ihr Leben, wenn Sie hier solch einen Unsinn posten! Keine anderen Hobbys?

@iKrUeMel: die Frage ist nur, ob es für ein Ferkel wirklich ein Geschenk ist, wenn es vor dem Schlachter bewahrt wird. Das ist nämlich keine tierische Geschenkidee, sondern eine rein MENSCHLICHE. Denn was hat das Ferkel davon? Es macht sowieso den ganzen Tag nichts anders als zu fressen und zu faulenzen.... Was für einen Sinn macht es dann, wenn es noch ein paar Jahre länger sein Leben "vergeuden" darf ? Und wenn es dann mal alt und gebrechlich geworden ist, wer übernimmt dann die Pflegekosten?

Eine Tierische Geschenkidee ist, wenn man eine Patenschaft zum Wohle des Tieres übernimmt und diese Patenschaft ggf. verschenkt.
Ich war entsetzt, als ich von dieser "Andechser-Tierpatenschaft" las. Wer eine wirklich schöne Patenschaft verschenken möchte und dabei noch ein Ferkelleben retten will, wende sich bitte an den Verein Rüsselheim e.V.. Dort suchen noch viele Ferkel Paten / Teilpaten (ab 5 Euro pro Monat) um weiterleben zu können. 10. Dezember 2014 ist Schlachttermin...

http://www.ruesselheim.com/

@ susanne deibele: was soll an einer Kuhpatenschaft frech sein? Frech ist nur das Gebaren der Veganer und Tierrechtler, die meinen, ohne jegliche Tierhaltung sähe die Welt automatisch besser aus, was einfach nicht stimmt. Denn was wäre das Tier ohne den Menschen? Ohne Bauern die Tiere halten gäbe es weder Kühe, noch Schweine, noch Hühner, noch Ziegen, und auch keine Schafe und ich glaube nicht, dass alle diese Tiere Ihnen dankbar sein werden, wenn sie eines Tages Dank der Initiative einiger übereifriger Veganer vom Erdboden verschwunden sind....Die meisten Tiere in freier Wildbahn sterben einen gewaltsamen Tod. Wo ist also das Problem? Ob jetzt eine Kuh von einem Metzger getötet wird oder von einem Löwen gerissen wird - was macht das für einen Unterschied? Es ist nun mal das Karma pflanzenfressender Tiere, gewaltsam zu sterben, damit der Kreislauf des Lebens erhalten bleibt. Es macht also überhaupt keinen Sinn, menschliche Wertevorstellungen einfach auf die Natur zu übertragen, denn wo kämen wir da hin? Dann müssten nämlich auch alle Katzen, alle Hunde, alle Vögel, viele Fischarten (die meisten Tiere sind keine Pflanzenfresser) des Mordes anklagen werden, bzw. ausgerottet werden, nur damit den Pflanzenfressern kein Haar gekrümmt wird. Diese werden jedoch trotzdem zugrunde gehen, da sie ohne natürliche Feinde sich ungehindert vermehren, und zwar solange, bis sie nichts mehr zu fressen haben…..
Das Endresultat wäre eine ökologische Einöde, ähnlich wie eine Wüste, in der jegliches Leben verschwunden ist, mit Ausnahme der Veganer, die sich von synthetischen Kunstfasern und künstlichem Designer-Food ernähren. Eine tolle Perspektive, finden Sie nicht auch? Ich weiß schon, welche Ausrede als nächstes kommt: wir müssten das Leid der Tiere vermindern. Dem stimme ich zu, wenn es um die industrielle Massentierhaltung geht. Aber gleich jegliche Tierhaltung abzuschaffen - wie es den Veganern vorschwebt - das ist so, als würde man das Kind mit dem Bad ausschütten. Denn keinem Tier ist geholfen, wenn es NICHT sterben muss - das bilden sich die Veganer nur ein, weil sie von den Gesetzmäßigkeiten der Natur nicht mehr viel verstehen.

susanne deibele

ich kann mich den anderen nur anschließen und frage mich warum die Redaktion eine derart freche aktion der großmolkerei andechser unterstützt

Sehen Sie Frau Hauer, das war schon wieder eine Beleidigung - wie oft denn noch? Es geht hier überhaupt nicht darum, wer Recht hat, sondern schlicht um eine ergebnisoffene Pro- und Kontra- Diskussion - DAS WIRD DOCH WOHL NOCH ERLAUBT SEIN?? Ich kann schließlich nichts dafür, wenn Ihre Argumente nichts taugen - das ist Ihr Problem. Nur schlechte Argumente, Beleidigungen und unhaltbare Aussagen sind Wasser auf meine Mühlen - also strengen Sie sich doch bitte etwas mehr an, wenn Sie schon der Ansicht sind, dass der Veganismus das Allheilmittel für Mensch, Tier und Natur ist.

Dorothea Vienken

Ich glaube, wir müssen wieder mehr Zeit darin investieren, lebendigen Kontakt zu den Tieren bekommen, die uns "beliefern". Patenschaften sind ein besonders subtiler Versuch, Augenwischerei hinsichtlich des Wohls der Tiere zu betreiben! Sie helfen dem Anbieter, im Spannungsfeld zwischen dem vorgegaukelten Tierwohl und dem, was KäuferInnen bereit sind, für viel Arbeit zu bezahlen, zu überleben. Seien wir ehrlich zu uns selbst und überprüfen unsere Verbrauchergewohnheiten darauf hin, wieviel das Wohl der Tiere uns wirklich wert ist. Und für dumm verkaufen dürfen wir uns nicht mehr lassen- schon gar nicht mit MöchtegernPatenschaften.

margit hauer

laßt es doch endlich, diesem A.......m zu antworten. Er ist ein verbohrter, lächerlicher Wicht, der unter allen Umständen auf seiner Meinung beharren wird, auch wenn er nicht im Recht ist Lacht darüber, ich lache nur über solche Trolle. Antworten sind nur Wasser auf seine Mühle.

@TraurigeKuh: woher wollen Sie wissen, dass die Kühe von der Andechser Molkerei traurig sind? Bei meinen Aufenthalten in der Schweiz und in Österreich sind mir ausnahmslos glückliche Kühe begegnet... Glücklicher als manch ein Tier in freier Wildbahn, dem man die Angst vor Raubtieren förmlich ansehen kann.

Hören Sie doch endlich mal auf, menschliche Attribute einfach auf die Natur zu übertragen: in der Natur wird im Grunde jedes weibliche Tier "zwangsgeschwängert", oder haben Sie schon mal eine Auerochsen-Kuh gesehen, die sich den Luxus leisten konnte, sich erst in einen Bullen zu verlieben, bevor er sie schwängerte???

Ein Mastschwein, das nicht sterben musste - wie rührend. Doch wem ist damit gedient? Sicher nicht dem Schwein, denn es muss so oder so irgendwann sterben. Und was macht das für einen Unterschied, ob es heute stirbt oder in zehn Jahren??

TraurigeKuh

Mein Geschenk für die Lieblingskuh: ein Leben, bei dem sie nicht zwangsgeschwängert wird, nicht ihrer Kinder beraubt wird, gleichzeitig schwanger ist und Milch geben muss, und so ihr Körper innerhalb weniger Jahre komplett ausgelaugt wird.

In anderen Worten: eine Patenschaft auf einem Lebens- oder Gnadenhof, von der das Tier wirklich etwas hat. Aktuell habe ich Patenschaften für zwei Ex-Lege-Hühner und ein Mastschwein, die unter anderem durch meine Patenschaft bisher nicht getötet wurden. Wer weiß, vielleicht nehme ich diese unsägliche Kampagne zum Anlass, als nächstes eine Kuhpatenschaft zu übernehmen.

@margit hauer: die Frage ist nur: wer lässt hier wen nicht in Ruhe??? Fleischesser haben es gar nicht nötig militant zu reagieren, da Fleisch essen die natürlichste Sache der Welt ist: unser Stammbaum besteht immerhin seit mindestens 150.000 Generationen aus Fleischessern, was eigentlich auch logisch ist, denn der Mensch verfügt nun mal nicht über den Verdauungstrakt eines Pflanzenfressers. Militant reagieren immer nur die Veganer, was schon sehr bezeichnend ist…..

Nicht solche Kuh-Patenschaften sind scheinheilig und dreist, sondern die Anmaßung der Veganer, sich nur noch von Pflanzen ernähren zu können. Denn auf dem ganzen Globus gab es noch nie ein Volk, das sich von Natur aus vegan ernährte - Sie sollten sich endlich mal fragen, woran das liegt!

Es gab mal eine Zeit, da galt das Streitgespräch, der Disput (lat. disputare = erörtern) als ein hohes kulturelles Gut, und zwar im alten Griechenland in der Wiege der Demokratie. Aber das scheint irgendwie verloren gegangen zu sein, oder weshalb sonst reagieren Veganer immer gleich so pikiert, wenn man es wagt, auch nur ein bisschen seinen Mund aufzumachen???

Wer mit VEGAN die Welt retten möchte, also quasi eine vegane "Endlösung" für Mensch, Tier und Natur propagiert - und das tun im Grunde alle Veganer, denn das ist ja ein Teil ihrer Ideologie - der muss sich auch der Kritik stellen.
Kann er das nicht, oder will er das nicht (O-Ton Frau Hauer: „ich werde nicht mehr auf ihre Kommentare antworten“) so ist das an sich schon sehr vielsagend. Und die Ausrede, dass man arbeiten muss, lasse ich nicht gelten - denn ich muss auch arbeiten!

Solche TOTALITÄREN Gedankengebäude, wie es beim Veganismus nun mal der Fall ist, birgen immer die Gefahr in sich, dass sie in ein Unrechtssystem ausarten (siehe III. Reich), indem Andersdenkende diskriminiert, verachtet, verspottet und am Leben gehindert werden. Bestes Beispiel sind die überwiegend frechen Kommentare der Veganer und Tierrechtler in diesem Thread. Wenn das so weitergeht (und das wird so weitergehen), dann braucht man bald noch Polizeischutz, wenn man mal eine Bratwurst essen möchte....

Im Übrigen lassen sich Veganer in aller Regel die falschen Blut-Werte bestimmen, wie z.B. die Cholesterin-Werte, die überhaupt keine Aussagekraft besitzen. Das betrifft auch das Vitamin-B 12, denn selbst wenn die Hämoglobin-Werte noch in Ordnung sind, kann bereits ein metabolischer B-12-Mangel vorliegen. Um wirklich sicher zu gehen, dass kein B-12 Mangel vorliegt, müssen die Homocystein-Werte und die Methylmalonsäure bestimmt werden - und das macht kein Veganer!
Außerdem bräuchte es unbedingt ein Fettsäure- und Antioxidantien-Profil, was sich auch kein Veganer machen lässt, weil das viel zu teuer ist. Spätestens dann würde sich zeigen, dass eine vegane Ernährung denkbar ungünstig ist, um unsere Gesundheit langfristig zu erhalten. Außerdem wird Eisen aus tierischen Produkten ZEHN Mal besser von unserem Körper aufgenommen, als aus pflanzlichen Quellen. Ein weiterer Grund also, weshalb jede strenge vegetarische Ernährungsform nicht nur suboptimal, sondern geradezu schädlich ist.

margit hauer

@Amirim: da sieht man wieder, wie wenig Sie über vegane oder vegetarische Ernährung wissen. Sie glauben zu wissen, dass WIR (damit meine ich mich und meine Familie, inkl. Kinder und Enkel) uns ungesund ernähren. Woher wissen Sie das eigentlich? Haben Sie meinen Befund der Gesundenuntersuchung , inkl. der Blutwerte gelesen? Wenn ja, dann wüßten Sie, dass wir, im Gegensatz zu vielen Allesessern, an keinerlei Gebrechen leiden. Weder haben wir einen Kalziummangel noch leider wir unter Vitamin B 12 Mangel. Das wird ja allen Veganern prophezeit. Wir nehmen auch keinerlei Nahrungsergänzungsmittelchen, wie so viele unserer Bekannten, die gemischte Kost zu sich nehmen. Wer allerdings unliebsam auffällt, sind die militanten Fleischesser, die einem andauernd einreden wollen, man müßte doch, der Gesundheit wegen, Fleisch essen! Ist wie mit Alkohol und Zigaretten: warum trinkst Du denn nichts? Bist Du krank? Na, ein Achterl geht doch sonst ists ja fad...blablabla...Sobald man auch nur andeutet, dies oder das nicht zu konsumieren, löst man eselslange Diskussionen aus. Sie können gerne Flisch essen so viel Sie möchten, nur lassen Sie uns in Ruhe! Nicht WIR sind nervig, sondern Leute wie Sie, die uns andauernd vom Gegenteil zu überzeugen suchen. WIR finden diese Patenschaften scheinheilig und dreist. Und wenn Ihnen fad ist, schreiben Sie ruhig weiter, ich habe zu arbeiten ( ich muß mich um meine Tiere kümmern)und werde deshalb keinen Ihrer Kommentare mehr beantworten.

@Margit hauer: Sie tun alles dafür, um zeigen, wie schlecht Sie mit Kritik umgehen können:
1. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich es nicht nötig, Andersdenkende zu beleidigen. Wie tief ist unsere Gesellschaft schon gesunken, dass es nicht mal mehr erlaubt ist, kontrovers über Ernährungsfragen zu diskutieren? Veganer sind immer die ersten die unflätig werden und beleidigt reagieren...Woran das wohl liegt? Antwort: weil es sich beim Veganismus in Wirklichkeit um eine Religion handelt, die ganz schnell in Fanatismus ausarten kann.

2. Ich habe mich NIE für die industrielle Massentierhaltung ausgesprochen. Das zeigt doch, dass Sie entweder nicht richtig lesen können, oder NICHT verstehen wollen.

3. Ich habe nie gesagt, dass Veganer sich "nur" von Soja ernähren. Wie kommen Sie denn auf diese aberwitzige Idee? Aber Soja bietet sich nun mal als Fleisch-Ersatz an, deshalb wird er auch von Veganern gerne gegessen.

4. ich ärgere mich nicht über die "bösen" Veganer, sondern mir missfällt ihr unverhältnismäßiges Auftreten in der Öffentlichkeit, das diametral entgegengesetzt ist zu Ihrem Wissen über Ökologie, Nachhaltigkeit und gesunder Ernährung. Es sei dahin gestellt, wie viel Fleisch der Mensch vor hundert Jahren gegessen hat. Auf jeden Fall wäre damals niemand auf die Idee gekommen, sich vegan zu ernähren - das ist eindeutig ein Spleen einer kranken Überflussgesellschaft, die sich von einem Leben im Einklang mit der Natur immer weiter entfernt.

margit hauer

@Amirim: Das wenige Bio- Soja, das wir essen, kommt aus Österreich. und die österreichischen Bio- Soja-Bauern habn es nicht nötig, Leute für Werbezwecke zu bezahlen. Bei uns wird so wenig produziert, das können die locker verkaufen. Außerdem, warum seid ihr Massentierhaltungsbefürworter immer der Meinung, Veganer würden NUR von Soja leben??? Ich und meine Familie haben schon vegan gelebt, da gabs weder Soja- noch irgendeine andere Pflanzen"milch". Noch gab es Sojaflocken usw. Wenn Sie einmal in ein altes Kochbuch schauen, dann werden Sie feststellen, dass es vor 100 Jahren gang und gäbe war, sich wochentags ohne Fleisch zu ernähren und infolge dessen gab es auch hunderte Kochrezepte ohne Fleisch. Leider können sehr wenige Lute heute noch ohne Fleisch kochen, oder überhaupt kochen. Und kommen Sie mir jetzt net damit, früher hätten die Leute mehr Zeit gehabt. Meine Mutter war ganztags berufstätig und hat sich um 20 Uhr noch hingestellt und hat für die Familie gekocht--OHNE Fleisch! Und immer wieder die dummen Argumente, dass nur so und soviel Ackerfläche zum Anbau zu Verfügung stehen würden und wie viel eigentlich nicht genutzt werden könnte. Mit so bornierten Leuten wie Ihnen zu diskutieren, ist sinnlos. Wrden Sie glücklich mit Ihrer Meinung. Aber wie es scheint, sind Sie es doch nicht, sonst würden Sie sich nicht so über die bösen Veganer ärgern Viel Glück für Ihre Zukunft, viel Gesundheit und gaaaanz liebe Grüße!!!

@ Rebecca T.: doch, die Kühe haben sehr wohl etwas davon: machen Sie doch mal eine Safari in die Serengeti, und beobachten Sie mal, wie hart und grausam der dortige Überlebenskampf der Pflanzenfresser ist: sie sind permanent von Raubtieren bedroht, und oft gibt es nicht mal genügend zu fressen - da haben es die Kühe bei der Andechser Molkerei hundertmal besser!

@Günter Länger: niemand "beutet" Tiere aus, nur weil er sich von ihrem Fleisch und ihrer Milch ernährt. Das sieht für Euch Veganer nur so aus, weil Veganer meistens in Städten leben und überhaupt keine Ahnung mehr haben von den Kreisläufen der Natur: ein Grundprinzip der Natur lautet nämlich, dass immer irgendwelche Geschöpfe sterben müssen, damit ein anderes leben kann. ANDERS GEHT ES NUN MAL NICHT. Auch ein Veganer kann sich diesem Lebensprinzip nicht entziehen. Denn selbst beim ach so "friedvollen" Gemüseanbau müssen ständig Tiere sterben. Oder zählen die abertausenden, durch den Spaten des Veganers beim Gartenumgraben zweigeteilten, und sich vor Schmerz windenden Regenwürmer nichts? Und dass diese "Kollateralschäden" sogar notwendig sind, damit aus den sterblichen Überresten dieser Tiere ein wertvoller Humus entsteht, der wiederum die Pflanzen ernährt - das ist dem Veganer in seiner weltfremden, simplen schwarz-weiß-Malerei leider entgangen. Außerdem gibt es auch Tier, sich sich ganze Läuse-Kolonien halten (also ähnlich wie der Mensch die Kühe), um sie dann zu melken.

@Margit hauer: was Euch Tierrechtlern und Veganern am meisten abgeht, das ist die Fähigkeit angemessen mit Kritik umzugehen, sprich, auf sachliche Beiträge auch sachlich und nüchtern einzugehen. Stattdessen wird stets versucht, Andersdenkende zu verunglimpfen: Mir zu unterstellen, ich wäre ein Bauer von der Andechser Molkerei ist das gleiche primitive Niveau, als würde ich Ihnen vorwerfen, dass Sie von der Soja-Industrie für Ihr Engagement bezahlt werden!

Im Übrigen haben Sie überhaupt nichts verstanden: in der Natur spiel es absolut keine Rolle, wie lange ein Tier leben kann und wie alt es wird. Das sind Wertvorstellungen des Menschen, die man nicht einfach eins zu eins auf die Natur übertragen kann.

Außerdem ist nicht die Tierhaltung per se schlecht, sondern der Ackerbau, denn er zerstört ganze Ökosysteme. Wer also die Tierhaltung einfach abschafft, der ändert nichts an dieser zerstörerischen Methode der Nahrungserzeugung. Zumal zwei Drittel der Landoberfläche für den Ackerbau völlig ungeeignet sind - denken Sie nur mal an die Schweizer Berge oder an die klimatisch rauen Regionen in Skandinavien. Es wäre absolut töricht, mittels einer extensiven Weidetierhaltung diese Flächen nicht zu nutzen. Außerdem profitiert auch die Natur davon: stellen Sie sich mal vor, was wäre die Lüneburger Heide ohne Schafherden? Wer hält dann das Gras niedrig und entfernt all die Unkräuter und nutzlose Pflanzen? Tier werden auch dafür gebraucht, um unsere Kulturlandschaft zu erhalten - das ist den Veganern und Tierrechtlern offensichtlich entgangen, weil sie einfach davon ausgehen, dass die industrielle Massentierhaltung die einzige Möglichkeit wäre, Tiere zu halten.
Wer also aus falsch verstandenem Eifer heraus jegliche Tierhaltung ablehnt, den sollte man zur Zwangsarbeit verdonnern, sprich zum Rasenmähen mit der Sense in der Schweizer Bergen, oder zum Hecken schneiden in der Lüneburger Heide.

Freunde der Tiere, der Menschen und der Umwelt

Das war vom Bioverlag aber nicht zu erwarten.
Sehr schade, dass hier so wenig mit- und weitergedacht wurde.
:(
Wir sind sehr enttäuscht, da wir jede Ausgabe lesen und dieses gar nicht ins Konzept passt.

Uta Waller

Was ist das denn für ein unfassbarer Unsinn? Seit wann benötigt eine Molkerei Patenschaften? Erstens wird die Milchindustrie auf Kosten der Steuerzahler ohnehin unterstützt, und zweitens sind Patenschaften dafür da, um Tiere oder auch Menschen ein würdevolles Leben zu ermöglichen, und nicht etwa, um sie nach Strich und Faden auszubeuten, wie es bei der Milchindustrie nun mal ist, egal ob Bio. Kein Lebewesen möchte künstlich geschwängert werden, sein Kind verlieren und dann die für das Kind produzierte Milch an irgend jemanden verschenken, der auch noch daran verdient, nur um als Dank für dafür am Ende doch im Schlachthof zu enden. Wer eine Patenschaft für eine Kuh haben möchte, wird hoffentlich verstehen, dass das nur bei einem Lebenshof Sinn macht, wo die Tiere als Lebewesen und nicht als Dinge behandelt werden. Hier geht es nur um Heuchelei und dabei verlieren auch noch Lebenshöfe am Ende Patenschaften, weil uninformierte das hier schon unterstützen.

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Warum sollte eine Kuh, die zwangsweise geschwängert wird, der man ihr ganzes Leben lang immer ihre Kinder weg nimmt, eine solche Patenschaft wollen?! Diese Kühe werden ausgebeutet, ihnen wird die Würde und der Sinn Ihres Lebens gestohlen... nur weil Menschen als Erwachsene nicht auf Muttermilch verzichten können?! Ich frage mich, was Schrot und Korn zu dieser Kooperation bewegt hat!

margit hauer

@Aldi: Sie haben noch immer nicht geschnallt, dass die meisten Ackerflächen für Viehfutter gebraucht werden. @Amirim: sind Sie einer der Bauern, der von solchen Patenschaften profitiert? Den Kühen wirds ja trotz Patenschaft weder besser gehen noch werden sie länger leben dürfen. Sie können sich aber dann ev. ein neues Auto kaufen oder leasen, vielleicht ist auch die Anzahlung für einen Urlaub drin???

margit hauer

seid ihr noch zu retten???? so eine Frechheit!

Jutta Scherkowsky

Wenn die Tiere wirklich (!!!) artgerecht gehalten werden und ihnen ein längeres glückliches Leben ermöglicht wird (mit ihren Kälbern!) und diese Idee nicht nur zur verlogenen Imageaufwertung verkommt, ist nichts dagegen einzuwenden! Aber nur dann!!!!

Günther Länger

Ich hasse jedwede Ausbeutung von Tieren und lebe Vegan. Die Idee ist eine Frechheit und Geschmacklos.

Rebecca T

Gutes Image für die Molkerei, aber was haben die Kühe davon? NICHTS! Ganz im Gegenteil!

Aldi

@Amirim: Gut geschrieben!
@Kordowitzki: Was glauben Sie denn, wieviele Lebensformen wegen der Anbauflächen sterben, damit Sie sich ernähren können?

Natürlich will Andechser sich vermarkten, indem er auf eine Kultur eingeht, die viel Wirtschaftskraft mitbringt. Ob ich selbst mit meiner Wirtschaftskraft einen besseren Umgang (oder gar keinen) mit Tieren erkaufe, oder doch lieber das dahinterliegende Profitsystem angreife, in dem kein Lebewesen als Lebewesen zählt, ist doch meine Sache und zu diskutieren.

Rosa Bild

Ja vielen Dank lieber Pate, anbei sende ich Dir ein Genusspaket mit Produkten meiner Milch, mit der ich mein Kälbchen nicht grossziehen durfte, und überaupt kann ich keine Neuigkeiten zu meinem Nachwuchs geben, da ich mein Kälbchen kaum kennenlernen durfte....dafür darf ich aber Milch geben und mich darüber freuen...Gruss Betty

Eine Tier-Patenschaft ist eben nicht mit einer Mensch-Patenschaft vergleichbar: Wer Tiere und Menschen einfach auf die gleiche Stufe stellt, begibt sich auch auf das geistige Niveau der Tiere, sprich, ohne zu reflektieren einfach alles niederzuwalzen, was dem eigenen Weltbild gefährlich werden könnte. Tiere müssen so oder so sterben, das hat die Natur so gewollt. Wo ist also das Problem? Keinem Tier ist geholfen, wenn es NICHT sterben muss. Das bilden sich die Tierrechtler und Veganer nur ein, weil sie ihre eigenen Lebensängste einfach auf die Natur übertragen.

Jörg Kremer

Nun ja, eine vegane Gesellschaft ist eine ziemlich realitätsferne Vorstellung. Aber die Patenschaft für eine Kuh die sobald sie als Milchproduzentin nicht mehr rentabel ist, "entsorgt" wird, ist geradezu pervers.

Catrin

Ökologische "Nutz"tierhaltung ist eine Lüge, nicht weniger umweltschädlich als Massentierhaltung und sowenig die Todesstrafe für Menschen irgendeine Berechtigung erlangt, indem man die Deliquenten bei Kaviar und Hummer in Luxushaftstätten umsiedelt, sowenig ist Tiertötung berechtigt, wenn Kuh, Huhn, Schwein & Co. ein vermeintlich "angenehmenes" Leben vor ihrem gewaltsamen Tod haben.
Für weitere Informationen:
biowahrheit.de

Widerlich!

Nina v. V.

Eine Patenschaft soll einen anderen Zweck erfüllen - nämlich dem Patenkind ein angenehmes, behagliches Leben zu erfüllen.
Dies wird wohl kaum in einer Molkerei möglich sein, wo es keine Weidehaltung für die Kühe gibt, sie meist in Anbindehaltung gehalten werden - und gnadenlos ausgenutzt werden, bis sie nicht mehr die schwindelerregend hohe Milchmenge gibt, die "erforderlich" und "wirtschaftlich" für den Betrieb ist. Eigentlich war die Milch, die sie gegeben hat, für ihr Kälbchen bestimmt, welches ihr sofort nach der Geburt entrissen wurde. Und dann gehts bei nachlassender Milchmenge zum Dank auf die Schlachtbank..was für ein bedauernswertes, trauriges "Leben" - und das sollen auch noch Paten finanzieren?

...und nach dem Jahr stechen wir sie ab weil sie nicht mehr trägt oder zuwenig Milch gibt....die Kälbchen sind inzwischen am Weg mit dem Tiertransporter nach Spanien...non stop.... GO VEGAN

Birgit

Pfui und sehr schade, dass hier das Prinzip Patenschaft, das es Lebenhöfen ermöglicht, wenigstens ein paar geschundenen Tieren einen würdigen Lebensabend zu bereiten, hier dermaßen verhöhnt wird. Sowas sollte ein Biomagazin nicht unterstützen. Zumal die Bionormen in Sachen Nutztierhaltung sowieso mehr als fragwürdig sind... Verbesserungsbedürftig!

Elisa

Bekommt man dann auch eine Grußkarte aus dem Schlachthof, wenn man Z.B. Das letzte Arbeitsjahr der Kuh erwischt hat als Pate? Dieser Hinweis fehlt mir in der Aufzählung, wann es immer Grüße gibt.

@Monika: woher willst Du wissen, dass ich ungeprüft Dinge in den Orbit werfe? Offensichtlich hast Du das Buch von Lierre Keith nicht gelesen (siehe mein link), denn sie ist eine UMWELTAKTIVISTIN, Feministin, Tierrechtlerin und EX - Veganerin, die in ihrem Buch plausibel darlegt, warum man aus ökologischen und ethischen Gründen ERST RECHT Fleisch essen sollte, solange es eben nicht aus der industriellen Massentierhaltung stammt! Der Kunde ist König - das ist richtig - aber deshalb sollte man nicht aus fehlerhaften Informationen heraus die Tierhaltung per se verteufeln, sondern durch sein Kaufverhalten erst recht die Biobauern unterstützen!

Im Übrigen ist es typisches Vegetarier-Märchen, dass der Fleischkonsum für den Hunger in der Dritten Welt verantwortlich ist. Denn laut dem World Food Report der UNO wäre die derzeitige Landwirtschaftliche Produktion (mit Fleisch) problemlos in der Lage, 12 (!!) Milliarden Menschen zu ernähren. Dass dennoch Menschen in der Dritten Welt Hunger leiden müssen, hat seine Ursache in der Spekulation der Großkonzerne und Banken mit Grund und Boden bzw. mit Grundnahrungsmitteln. Sie reißen sich z.B. ungeniert ganze Landstriche unter den Nagel, so dass den einheimischen Bauern die Lebensgrundlage entzogen wird, wodurch dann auch die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung zusammenbricht. Dann fehlt ihnen schlicht das nötige Geld, um sich mit den glorreichen Produkten der Agrarkonzerne zu ernähren....

Und falls sich hier irgendjemand beleidigt fühlen sollte: das liegt nicht an meiner Argumentation, sondern an dem absolut unverhältnismäßigen und unfreundlichen Gebaren mancher Veganer und Pseudo-Tierrechtler in diesem Thread, die nur darauf aus sind, jegliche Tierhaltung zu verteufeln und nicht die geringste Bereitschaft zeigen, zwischen den unterschiedlichsten Tierhaltungsformen zu differenzieren.
Es gibt zum Beispiel ein Bauer in Thüringen, der lässt alle seine Tiere das ganze Jahr im Freien herumspringen, weshalb sein weit über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Projekt den Spitznamen "Thürengeti" trägt. (als Anlehnung an die Serengeti...). Darüber gibt es ein sehenswertes Video beim MDR!
Dank seiner unkonventionellen Tierhaltung haben sich viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten auf seinem Terrain angesiedelt - nur das ist WIRKLICH nachhaltig und ökologisch! Die generelle Abschaffung der Tierhaltung würde das ökologische Desaster der industriellen Massentierhaltung nicht beheben, sondern nur noch verstärken. Denn die Natur braucht Tiere, und je mehr Tiere, desto intakter die Natur! Eine vegane, "tierfreie" Landwirtschaft hingegen hat für das ökologische Gleichgewicht, für die Biodiversität und die Artenvielfalt eine ähnlich katastrophale Auswirkung wie die gigantischen Monokulturen der Agrarkonzerne! "Eine vegane Landwirtschaft ist eine ökologische Einöde", wie es der britische Landwirt und Autor Mark Purdy in seinem Buch "The Vegan Ecological Wasteland" eindrücklich beschreibt. Also bitte ZUERST informieren, als einfach nur lauthals zu schreien, nur weil gewisse Dinge mit dem geheiligten Weltbild des Vegetarismus nicht kompatibel sind.

Monika Schinke

Noch geschmackloser geht ja wohl nicht mehr......dieser Anbieter ist für die Einkaufsliste auf jeden Fall mal gestrichen!!!!!!! Verachtende Perversität für ein sowieso nicht artgerecht gehaltenes Tier und dann noch eine Patenschaft bis zum Tod anbieten...kranke Gesellschaft......

Bianca Witt

Wer ein Kuhfreund ist, der trinkt weder Milch noch isst er Käse, denn er weiß, dass so eine Kuhpatenschaft, wie sie hier angeboten wird, lächerlich ist. Keiner Kuh geht es in dieser Zwangsgefangenschaft gut, in der sie Dauerschwanger ist, ein riesiges schmerzendes Euter hat und der die Kinder, die Würde und Milch weggenommen wird. Diese Werbung für eine Patenschaft ist abscheulich und lebensverachtend. Pfui!

Loveless

Außerdem gibt es durchaus Veganer, die meine Meinung teilen.
Nur weil man vegan ist, bzw. aus ethischen Gründen vegan lebt, heißt das noch lange nicht, das alle eine Meinung haben.
Es ist richtig, kleine Schritte zu machen, auch wenn es lange dauert, das „richtige“ Ziel zu erreichen.
Die Wunschvorstellung, das sich einfach alles von heute auf morgen ändern kann ist zwar wünschenswert aber nicht durchsetzbar.
Warum müssen alle Kleinbauer boykottiert werden?
Es bringt viel mehr, kleine Bio-Bauer zu unterstützen und darauf hinzuarbeiten die Massentierhaltung abzuschaffen, als den nicht-Veganern eine Lebensweise aufzuzwingen, die sie (noch) nicht leben können/wollen.
Immer nur zu sagen, das alles schlecht ist und das man alles sofort und so extrem wie möglich anders machen muss, schreckt Fleischesser z.B. davor ab, sich auch mal, selbst nur für kurze Zeit oder ab und zu, für die vegane Küche/Lebensweise zu öffnen.
Wenn man als Veganer nicht in dieselbe „Schiene“ wie Vegetarier geschoben werden will, zeigt das nur, dass diejenigen, die das nicht wollen, auch kein Verständnis für andere Lebensweisen haben.
Sich einfach mal zu öffnen und zu sagen: „Es ist ok, das du Fleisch, Milch und Ei-Produkte isst und ich finde es gut, das du dir Gedanken darum machst, woher deine Lebensmittel kommen.“
Denn dann wird endlich eine Akzeptanz auf allen Seiten entstehen und keiner fühlt sich mehr angegriffen, wenn er von der Ernährung seiner Mitmenschen konfrontiert wird.
Nur dadurch, das sich etwas in den Köpfen der Menschen ändert, sowohl bei Fleischessern als auch Vegetariern und Veganern (es gibt noch viele weitere Formen, die ich hier nicht alle aufzählen will) kann für ein tierfreundliches, umweltfreundliches und ethisch vertretbares System aufgebaut werden.

Ich hoffe, ich bin hier nicht wieder jemandem auf die Füße getreten und niemand fühlt sich angegriffen und ich habe jetzt keinen Shitstorm auf mich gezogen.

Sally Lazic

Entschuldigung, das ist ja wohl ein Witz??? Ein makaberer noch dazu!!! Aber mit uns dummen Verbrauchern kann man es ja machen... Echte und wirklich dem Tier zu Gute kommenden Patenschaften gibt es z.B. bei Hof Butenland.
http://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/

Andre Kordowitzki

@ Amirim Schon einmal darüber nachgedacht, dass unsere Steuergelder als Subventionen nicht mehr ausreichen um dieses leidverursachende System zu finanzieren. Deswegen versucht man jetzt die Menschen zu locken, die vielleicht wirklich glauben, dass die Tiere dadurch ein besseres Leben erwartet. Selbiges tat auch ein Aashersteller mit Unterstützung der "Tierschutzorganisation" Vier Pfoten. Und ebenfalls der allseits beliebte Käpt'n Iglo mit freundlicher Hilfe vom WWF. Es sollte doch bei aller aufgeschlossenheit der Produzenten möglich sein den kompletten Betrieb mit Kameras überwachen zu lassen. Das wäre auf jeden Fall eine möglichkeit auf ehrliche Art und Weise für Gelder zu werben.

Loveless

Lieber Andre Kordowitzki, mein Kommentar war keinesfalls als Kritik an Veganern gedacht, noch wollte ich irgendjemandem Unrecht tun.
Mir ging es in diesem Kommentar darum, meine Meinung widerzuspiegeln, Veganer und Vegetarier mit einzubringen diente nicht der Verallgemeinerung meiner eigenen Meinung.
Fakt ist, das Vegetarier und Veganer sich hinsichtlich der Massentierhaltung von ihren Meinungen sehr ähnlich sind.
Deshalb habe ich sie überhaupt erst im Kommentar eingebracht.
Außerdem ging es mir am Anfang vor allem um den Kommentar von Amirim, der (und da werden sie mir hoffentlich zustimmen) mehr als unangebracht war.
Amirim hat in diesem Kommentar Veganer (meiner Meinung nach) beleidigt und ich finde es nicht angebracht, Menschen auf Grund ihrer Ernährungsweise herabzusetzen oder in den Himmel zu loben.
Ich hoffe, sie nehmen es mir nicht böse, das ich dachte, das sich niemand von meinem Kommentar gestört fühlen würde, da ich annahm, das die freie Meinungsäußerung hier gewünscht ist, und sich niemand auf Grund seiner Ernährung von anderen Menschen absondern will.

Jennifer Fleitmann

Das ist ja so unglaublich heuchlerisch! Ein immer wieder vergewaltigtes Wesen, dem immer wieder die Babies entrissen werden und was irgendwann zu Wurst wird.... das soll von gutgläubigen Biokäufern unterstützt werden??
Ich hoffe, dass Sie Ihre Entscheidung mit Tierausbeutern zusammenzuarbeiten und dabei die ganze Idee einer Tierpatenschaft ad absurdum zu führen wieder rückgängig machen!
Auch die Biobranche sollte sich endlich mal davon verabschieden, Tiere auszubeuten. Der Unterschied zu konventioneller Haltung besteht nämlich meist aus etwas mehr Platz und einem längeren Leben in Ausbeutung. Am Ende steht immer der Tod!
Go vegan!

Monika

Lieber Amirim, es geht hier nicht "nur" um den qualvollen Tod. Dieser dauert lediglich ein paar Minuten (was schon schlimm genug ist). Dennoch geht es hier um die Lebensbedingungen.

Auf die Argumentation, dass es in freier Wildbahn auch ein Verlust von Jungtieren, kann ich nur antworten: Ja, das stimmt, allerdings ist bei den Nutztieren hier nicht von hin und wieder mal einem Jungtier die Rede, sondern von allen. Die Mütter verlieren alle Jungtiere, alle die sie gebären und in sich trugen.

Ja die Massai leben mit ihren Tieren zusammen, und genau da ist der Unterschied, so ein Massai hat ein paar Kühe (wenn er reich ist). Die Tiere befinden sich in Obhut der Massai, in der Natur, im Freien, sie können sich bewegen. In der Nutztierhaltung ist dem nicht so. Nicht einmal in den sogenannten Vorzeigehöfen (wobei die biologische Haltung (wenn sie denn eingehalten wird) natürlich immer noch besser ist, als die konventionellen Haltung).

Wäre die Haltung hier in den Industrieländern, so wie bei den Massai, würden bestimmt nicht so viele Menschen auf Fleisch und Milchprodukte verzichten.

Denn es geht um die Lebensbedingungen.

Die Domestizierung, wie sie ursprünglich gedacht und vor allem betrieben wurde, ist schon lange nicht mehr Stand der Dinge. Nicht einmal bei den Demeterbetrieben, da dies aus betriebswirtschaftlicher Sicht sehr schwer umsetzbar ist.

Solange jeder Mensch jeden Tag Fleisch essen will und Fleischprodukte als Dumpingpreisköder für Kunden dienen, um diese in die Discounter zu bringen, solange kann die Nutztierhaltung nicht Tierschutzgerecht funktionieren.

Aus diesem Grund haben sich mittlerweile viele Menschen entschieden den volkswirtschaftlichen Kreislauf zu unterbrechen, da die Nachfrage das Angebot regelt.

Im übrigen sprechen nicht nur Tierschutzrechtliche Gründe für den Verzicht auf Fleisch. Es sind auch ökologische und ethische Gründe (z. B. der Hunger auf der Welt, da für eine Kalorie Fleisch --> 7 Kalorien Getreide benötigt werden).

Also informier' Dich, bevor Du ungeprüft irgendwelche Behauptungen in den "Orbit" schmeißt.

Oder bist Du Angestellter, bei einem der Betriebe, die Nutztierhaltung betreiben?

@Ruth Werz: doch, das ist ein guter Vergleich, denn der Mensch hat nur SCHEINBAR ein Wahl: er kann zwar aus Empathie tierische Produkte ablehnen, doch langfristig wird er damit seiner Gesundheit schaden. Denn der Mensch verfügt nun mal nicht über den Verdauungstrakt eines Pflanzenfressers, weshalb eine vegetarische oder vegane Ernährung immer suboptimal bleiben wird. Nur merken das die eifrigen Protagonisten des Veganismus oder Vegetarismus nicht, weil sie in aller Regel eine omnivore Vorgeschichte haben, von der sie immer noch profitieren, ohne dass ihnen das bewusst ist.

Im Übrigen ist es KEIN Widerspruch, Empathie mit Tieren zu empfinden UND ihr Fleisch zu essen. Dieser Widerspruch existiert nur in den Köpfen der Vegetarier und Veganer, was nicht viel mehr ist als eine Selbstblockade und eine Abwendung von der irdischen Realität.

Ruth Werz

@Amirim:
Ja, natürlich habe ich darüber schon nachgedacht und ja, die Natur ist grausam, wenn man in der Nahrungskette unter seinen Fressfeinden angesiedelt lebt. Der Unterschied zwischen Menschen und Tieren liegt jedoch darin, dass wir Menschen die Wahl haben uns für Empathie zu entscheiden, in dem wir Tiere NICHT essen. Und genau diese Wahl haben Tiere nicht, sie folgen ihren Instinkten. Deshalb ist auch der Vergleich nicht wirklich geeignet.

@ Ruth Werz: schon mal nachgerechnet, wie viele Mäuse, Regenwürmer, Insekten, Maden, Vögel, Fische, Hasen, usw. jedes Jahr sterben müssen, damit andere Tiere ihren Hunger stillen können? Da sind mit Sicherheit mehr Todesopfer zu beklagen, als die 12 Milliarden Tiere, die in Deutschland verspeist werden.

@Andre Kordowitzki: kompletter Irrsinn ist, wenn hier von Möchtegern-Tierrechtlern ein Aufstand gegen eine Firma inszeniert wird, die versucht, dass es den Tieren TROTZ Preisdruck und hartem Konkurrenzkampf besser geht, als in der industriellen Massentierhaltung. Das sollte man der Andechser Molkerei hoch anrechnen! Das ist ja der Sinn und Zweck dieser Patenschaft, was Sie offensichtlich überhaupt nicht verstanden haben....

Aber der Mensch war halt schon immer empfänglich für simple, primitive Lösungen, das kennen wir ja schon aus dem Dritten Reich.
Damals waren die Juden die Opfer - heute sind es die Bauern, die es wagen, noch Tiere zu halten. Gerade wird Deutschen sollten etwas mehr Fingerspitzengefühl an den Tag legen, anstatt einfach alles über einen Kamm zu scheren, so ganz nach dem Motto: Tierhaltung ist per se schlecht und die Erde ist eine Scheibe.

Ich steh im Übrigen auf keiner Gehaltsliste - auch nicht bei Schrot& Korn. Aber im Gegensatz von Euch Tierrechtlern, veganen Moral-Aposteln und Wahrheitsverdrehern bin ich noch imstande, eigenständig zu denken, anstatt einfach blindlings wie die Lemmige dem Veganer-Wahnsinn hinterherzulaufen.

Lalala

Ich mochte Schrot und Korn sehr gerne, dieser Artikel jedoch scheint weltfremd und schlecht bis nicht überlegt. Alles weitere dazu wurde bereits mehrfach erwähnt. Ich hoffe, die zahlreiche Kritik bringt euch dazu, über folgende Artikel besser nachzudenken, damit es sowas nicht mehr gibt.

Zu Amirim:

Ich dachte, wir Menschen erheben uns über alles und jeden und verfügen über kognitive Fähigkeiten wie kein anderes Lebewesen. Wäre nicht schlecht letztere vermehrt zu benutzen - und zwar nicht, um Leid anderer Lebewesen (egal ob Mensch oder Tier) zu fördern, sondern ihm entgegenzuwirken.
Wir alle (auch wir Veganer) kennen den Lebenskreislauf, aber wir alle (auch die Nicht-Veganer) wissen, dass es heutzutage nicht annähernd so viele Nutztiere geben würde, wenn der Mensch seine herausragenden Fähigkeiten nicht derart negativ genutzt hätte - gerade eben, weil sich die Natur von selbst reguliert. Sich mit Waffen, Bolzen, Stromschlägen und anderen Grausamkeiten gegen Tiere zu erheben, hat nun wirklich nichts mit Deinem so geschätzten Lauf der Natur zu tun.

Das ist nichts gegen Dich persönlich und ich schätze andere Meinungen, solange sie sinnvoll vorgetragen sind. Evtl machst Du Dir aber mal Gedanken darüber, ob Veganer nicht abgedrehte Hardliner sind, die keine anderen Hobbies haben, sondern Menschen, die sich genauso Gedanken über das Große und Ganze machen, wie Du selbst - nur eben zu einem anderen Ergebnis kommen.

@Siegrid: schämen sollten sich alle diejenigen, die hier lauthals gegen diese an sich gut gemeinte Patenschaft protestieren. Der Zynismus der Veganer, Tierrechtler und Möchtegern-Weltverbesserer geht schon so weit, dass sie unser Rechtsempfinden, wie es sich für das menschliche Zusammenleben bewährt hat, einfach auf die Natur übertragen. Was zeigt, dass diese Leute keine Ahnung mehr haben von den Gesetzmäßigkeiten der Natur: sie ist nicht nur schön und lieblich, sondern zugleich immer auch grausam und unerbittlich. Genauso wie es den Tag nicht ohne die Nacht geben kann, kann es auch kein Leben geben ohne den Tod: Irgendwelche Wesen müssen immer sterben, damit ein anderes leben kann! Das zu erkennen und zu akzeptieren, das wäre eine wahrhaftige Spiritualität, wie es uns z.B. die Indianer vorgelebt haben, anstatt so zu tun, als könne man sich gegen die Natur auflehnen, wie es unter Veganern und Tierrechtlern leider zur Unsitte geworden ist.

Selbst ein Mensch, der sich nur noch von Pflanzen ernährt, kann sich dieser Gesetzmäßigkeit nicht entziehen, da selbst Pflanzen auf den Tod der Tiere angewiesen sind: aus den sterblichen Überresten der Tiere entsteht nämlich ein wertvoller Humus, der wiederum die Pflanzen ernährt. So ist die Natur ein endloser Kreislauf von Werden und Vergehen, eine ewige Metamorphose, sprich: aus Pflanze wird Tier, aus Tier wird Mensch, aus Mensch oder Tier wird wieder Erde, und aus Erde wird wieder eine Pflanze. Was soll daran schlecht sein? Schlecht ist nur die industrielle Massentierhaltung, die kaum mehr 60 Jahre alt ist. Sie entstand aber nicht wegen dem Fleischhunger der Menschheit, wie uns die Tierrechtler und veganen Moral-Apostel versuchen weiszumachen, sondern weil kleinbäuerliche Strukturen durch den Verdrängungswettbewerb des Neokapitalismus zerstört wurden.
Anstatt das Kind mit dem Bad auszuschütten und gleich jede Tierhaltung kategorisch abzulehnen, täten Sie gut daran, solche Firmen wie die Andechser Molkerei mit einer Patenschaft zu unterstützen, die sich trotz Preisdruck und hartem Konkurrenzkampf dafür einsetzt, dass es den Tieren gut geht!

Hallo Loveless
Bitte gib keinen Kommentar im Namen von uns Veganern ab.
Wir ethisch motivierten Veganer sehen diese Angelegenheit sehr wohl kritischer als Du!
Und Amirim...
scheinst ja auf der Gehaltsliste von Schrot & Korn zu stehen.
Kompletter irrsin.

Ruth Werz

@ Jan Jacobsen:
Danke für Ihren treffenden, auf den Punkt gebrachten Brief, aus Sicht von Rosinante
"Lieber Pate..."
Sie sprechen mir aus der Seele...

@ Amirim:
Sie schreiben: "Deshalb kann es nicht so falsch sein, wenn auch der Mensch hin und wieder mal ein Jungtier, sprich ein Kalb verspeist."
Und darum kommen wir pro Jahr in Deutschland auf 750 Millionen geschlachteter Tiere - und verspeisen im Jahr satte 12 Milliarden Tiere. (11,1 Mrd. davon sind Fische)

Photorin Minor

Aus dem Patenschaftsvertrag:
-------------------
"Sollte eine Patenkuh innerhalb der Patenschaftszeit sterben oder sich der sie haltende Bio-Bauernhof aus gesundheitlichen / wirtschaftlichen / anderen zwingenden Gründen von einzelnen Tieren trennen müssen (worauf die Andechser Molkerei keinen Einfluss hat, noch nehmen kann!), sind für Sie diese Vertragsänderungen folgende Auswahl-Möglichkeiten gegeben:
•der Vertrag wird ohne die Paten-Kuh, aber mit Beibehaltung des Bio-Bauernhofs bis zum vorgesehenen Endtermin und mit Erfüllung des ‚Vertragsanteils ANDECHSER NATUR Produkt-Paket’ erfüllt
•aus dem Patenschaftsprogramm kann durch den Kuhpaten eine andere ausgelobte Paten-Kuh am gleichen / bei einem anderen Bio-Bauernhof ausgesucht werden, um ‚ersatzweise’ die‚ Vertragsrestlaufzeit’ zu erfüllen."
--------------------
Deutsche Übersetzung:
"Sobald für Ihre Patenkuh der Schlachthof angesagt ist, nehmen Sie halt eine andere. Milchkühe werden eben nicht so alt, nach 4-5 Jahren sind die meisten durch, kann man nichts machen." Ach, und was genau erfährt der Pate eigentlich vom lieben "Nachwuchs"? Den Geburtstag? Den Zeitpunkt der Trennung von der Mutter nach ein paar Stunden oder Tagen? Den Mastbetrieb, an den das Kalb dann verkauft wird? Den Zeitpunkt der Schlachtung ein paar Monate später? Spannende Geschichten - aber wahrscheinlich zu spannend, um sie den armen, gutmütigen Paten zuzumuten. Es könnten ja womöglich gar Kinder dabei sein, die dann verstehen, woher ihr Fleisch kommt und was die "gute" Milch damit zu tun hat. --- Schrot & Korn, lasst Ihr Euch allen Ernstes für ein solch verlogenes Greenwashing einspannen?

Loveless

Danke für die info Anke Steil :)

Anke Steil

Sinnvolle Patenschaften für Kühe, die nicht kommerziell ausgebeutet werden, gibt es übrigen bei Hof Butenland, dem Erdlingshof oder anderen Lebens-/Gnadenhöfen.

Nicole Weinmann

Das ist der blanke Hohn einer jeden Tierpatenschaft! An sich bieten Tierpatenschaften den Tieren ein geschütztes, angenehmes Leben auf einem Lebenshof, ohne für menschliche Wirtschaft und Interessen ausgebeutet zu werden. Hier erhofft sich die Molkerei Andechser durch eine geradezu dreiste Zweckentfremdung einen Imagegewinn. PFUI!

Anke Steil

Mir wird richtig schlecht, wenn ich das lese! Und ich bin enttäuscht, dass sich Schrot & Korn für diese miese Werbemasche einer Molkerei nicht zu schade ist. In der Molkerei wird damit Geld verdient, dass Kühe ausgenutzt werden, oft unter großen Leiden und IMMER endet ihr viel zu kurzes Leben mit einem gewaltsamen Tod. Jetzt soll der Verbraucher auch noch Geld dafür bezahlen, dass er z.B. ein paar niedliche Bilder von Kälbchen bekommt? Ohne Kälber keine Milch! Auch das weiß nicht jeder. Kälber werden ihrer Mutter kurz nach der Geburt weggenommen, die Babies stehen alleine in einem kleinen Kälberiglu, sind es weibliche Kälber, teilen sie i.d.R. das elende Schicksal ihrer Mütter, sind es männliche, werden sie nicht besonders alt. Ich wünsche mir, dass alle, die eine Patenschaft übernehmen, einmal hören wie die Kühe tagelang schreien, wenn ihnen mal wieder ihr Baby entrissen wird!

Loveless

Ich will mich nur auf die Kommentare beziehen, die davon ausgehen, dass Veganer/Vegetarier für die "Abschaffung" von Tieren sind, damit sie nicht getötet werden.
Nicht nur, das Kommentare dieser Art absolut überzeichnet und falsch sind, denn niemand würde einen Wolf töten, nur damit die kleinen Kaninchen im Wald leben dürfen, es geht uns einzig und allein darum, das die momentane Nutztierhaltung alles andere als vertretbar ist.
In der Massentierhaltung geht es einzig und allein um die Wirtschaftlichkeit, das heißt, dass nicht auf die natürlichen Bedürfnisse der Tiere geachtet wird.
Sie bekommen keinen Platz zum Laufen, Springen und Toben, sie können auf dem engen Platz keine sozialen Kontakte zu den anderen Tieren bilden, sie sind fixiert, sie werden mit Schlägen o.ä. misshandelt und vieles mehr.
Man kann sich darüber streiten, ob Fleisch essen jetzt richtig oder falsch ist, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Aber ich empfinde es als mehr als falsch, wenn Tiere ausgenutzt werden nur um zu einem so geringen preislichen Aufwand wie mögliche Milch, Eier und Fleisch herzustellen.
Wenn ein Milchbauer eine Patenschaft für Freilandkühe anbietet, also Kühe, die den ganzen Tag über Zugang zu einer ausreichend großen Weidefläche haben, sie ihre Kälbchen wenigstens bis zur Abstill-Zeit behalten dürfen und artgerecht gefüttert und bei Bedarf ausreichend Tierärztlich versorgt wären, wäre ich gewillt den Bauer zu unterstützen.
Ich selber trinke keine reine Milch, lebe aber ansonsten „nur“ vegetarisch und nehme auch Milchprodukte wie Käse zu mir.
Ich bin mit der momentanen Situation der Milchproduktion mehr als unzufrieden.
Eine Artgerechte Haltung von Milchkühen und eine geringere Schlachtungsrate ist möglich, aber für viele Bauern leider nicht tragbar, da es ihnen an den nötigen Geldmitteln fehlt.
Es geht uns nicht darum, dass der Konsum von tierischen Produkten zwingend schlecht ist, es geht uns darum, dass die Haltung der Tiere untragbar ist.
Deswegen sind Kommentare wie „vegane Ernährung ist Schwachsinn“ und „Würde man die verquere Logik von Euch Tierrechtlern zu Ende denken, dann müssten alle wild lebenden Tiere ausgerottet werden, nur damit sie nicht irgendwann "ausversehen" einen qualvollen Tod erleiden.“ nicht angebracht.
Es geht uns um das Wohl der Tiere, wir wollen niemanden, der nicht Vegan/vegetarisch lebt angreifen.
Wir haben für uns beschlossen, dass wir auf verschiedene Lebensmittel verzichten wollen, meist, weil die Umstände unter denen sie gewonnen werden nicht unseren ethischen Vorstellungen entsprechen.
Aus der Internetseite des Betreibers kann ich herauslesen, das in dem Betrieb ökologische Landwirtschaft betrieben wird, das heißt, das die Kühe, meiner Recherchen nach, den Großteil des Tages auf der Weide verbringen.
Gegen diese Art der Kuh-Haltung ist nichts einzuwenden.
Kuh-Pate würde ich nicht gerne werden, ich müsste mich vor Ort von der Situation vor die Tiere erkundigen.
Was man allerdings positives über den Betreiber sagen kann ist, das seine Kühe, laut Angaben, älter werden als Kühe in der Massentierhaltung.
Dies ist für mich ein Zeichen, das diese Kuh-Patenschaft nichts böswilliges ist, und zu einem Teil auch im Interesse der Tiere ist, so wird ein Teil des Geldes tatsächlich an den Bio-Bauer weitergegeben und der andere Teil wird an den Betrieb gegeben, um dort die Produktion zu erhalten.
Mir wäre es lieber, wenn man statt des angegebenen Jogurt-Milchprodukte-Paket Bilder der Kühe bekommen könnte, kurze Videos des Tagesablaufes o.ä. halt wie bei einer richtigen Tierpatenschaft z.B. im Tierheim.
An der Aktion ist meiner Meinung nach nicht viel auszusetzen, der Bauer hält seine Kühe besser, als es große Konzerne tun und diese Landwirte sollte man unterstützen, denn sie versuchen wenigstens den richtigen Weg zu gehen, nämlich den, eine artgerechte Tierhaltung zu führen, ohne das die Tiere misshandelt oder gequält werden.

Siegried

Es ist wirklich unglaublich widerlich für seine Sklaven auch noch Patenschaften anzubieten und Rechtfertigungen wie : "Nutztiere" sind also nicht das Opfer von Domestizierung, sondern sie haben sich bewusst domestizieren lassen, um der harten Realität der Natur wenigstens ein Stück weit zu entfliehen." sind an Zynismus nicht zu überbieten. Schämen Sie sich!

Gast

Ekelhaft und schamlos wie die Tierausbeutungsindustrie die Idee der Tierpatenschaften für ihren eigenen Profit missbraucht.

Eva

Ich bin entsetzt - DAS ist das Allerletzte!!!! Wie könnt ihr nur... Was eine TIERPATENSCHAFT wirklich ist, solltet ihr mal nachrecherchieren... Tierausbeuter erster Güte - da kann man sich nur fremdschämen... Arme Welt!

Elke Sempert

Na, da freut sich die Kuh, dass sie ihrem "Paten" 2 x im Jahr ein Genusspaket mit Bild von sich und ihren Kindern schicken darf! .. und dass für nur € 87,-- im Jahr für Genuss-Bio-Produkte! Ja, und nicht vergessen, Weihnachten, Ostern und Geburtstag bekommt das Patenkind einen extra großen Salzleckstein.
Ich bin wütend und traurig über solch einen geschmacklosen Werbegag.

Esther

Ich hoffe wirklich sehr, dass dieser Artikel satirisch gemeint ist! Andernfalls wäre ich sprachlos ob der unglaublichen Dreistigkeit und fassungslos darüber, dass Schrot und Korn eine solche Farce auch noch bewirbt! Das ist doch so als würde man eine Patenschaft für ein indonesisches Kind übernehmen. Nur dass dieses dafür dann nicht etwa zur Schule gehen darf und ordentlich ernährt wird. Nein, es arbeitet weiter 20 Stunden am Tag, der Pate erhält regelmäßig Bilder aus der Näherei, an Weihnachten eine Grußkarte und zwei Mal im Jahr neue Nike-Schuhe. Handgenäht vom Patenkind! Und falls das Kind dann doch leider aus wirtschaftlichen Gründen verstirbt, darf sich der Pate ein neues aussuchen! Wie wundervoll! ...Ich glaube, es hackt.

vanessa

bitte, wie makaber ist das denn bitte, das kann nicht neuer Ernst sein :(

Christof Stelz

Ein Schlag in jedes Kuhgesicht und ein Schuss, der hoffentlich nach hinten losgehen wird. Schrot statt Korn sehr wahrscheinlich.

Wie kann man den Leser und Konsumenten so hintergehen und einen auf Tierschutz machen wenn stattdessen die Kühe ausgebeutet und am Ende geschlachtet werden? Wird das dem geneigten Paten auch fröhlich auf einer Postkarte mitgeteilt?

Die Milch-Lobby versucht immer neue Wege, ihre Hände in Unschuld zu waschen. Lachhaft.

Hirn einschalten ist gefragt!

i.k.

Das ist wirklich eine Frechheit. Tierpatenschaften sollten dabei helfen Tieren ein würdiges Leben zukommen zu lassen, wie es in unserer Gesellschaft nur auf Gnaden- oder Lebenshöfen passiert, und nicht eine weitere Ausbeutungs- und Einnahmequelle der Menschen sein, für die die Kuh eine Ware ist, mit der man verfährt, wie es am gewinnbringenden ist. Spenden sollte man an den Erdlingshof oder Hof Butenland. Und sich vllt darüber informieren, wie schlimm die Voraussetzungen für “Milchgewinnung“ sind.

Henning

Un-glaub-lich! Bitte bitte, liebe Leser*innen der "Schrot & Korn": spenden sie nicht einen Pfennig an Andechser. Man möchte heulen, dass hier ein Unternehmen Extrageld damit machen möchte, indem es den Menschen erzählt, sie tun etwas Gutes für die Tiere. Traurig, sehr traurig.

Katja Thieme

Was nutzt denn der Kuh denn diese Patenschaft? Sie wird doch trotzdem ausgebeutet, zwangsgeschwängert und dann nach fünf Jahren zum Metzger gebracht...was für eine gequirllte Scheiße.....und Verhöhnung der echten Patenschaften, die den Tieren zu einem Leben mit Achtung verhelfen.

barbara veit

Unglaublich zynisch eine Patenschaft fuer eine Kuh anzubieten die in Sklaverei gehalten und ausgebeutet wird. Ich frage mich wer sich diese Frechheit ausgedacht hat!

Tierrechtler wie Jan Jacobsen, veggie und Melmac verdrehen die Wahrheit mit ihrem egozentrischen Weltbild:
1. die meisten Tiere in freier Wildbahn sterben einen gewaltsamen Tod - den Luxus in Frieden einzuschlummern, den kann sich nur der Mensch leisten! Was haben wir also für Alternativen? Altersheime für Kühe? Und wer leistet dann dort die anstrengende Arbeit? Kühe abzuschaffen, nur damit sie nicht irgendwann sterben müssen, ist genauso absurd wie sich vegan zu ernähren, weil der Tod ohnehin untrennbar mit dem Leben verbunden ist. Würde man die verquere Logik von Euch Tierrechtlern zu Ende denken, dann müssten alle wild lebenden Tiere ausgerottet werden, nur damit sie nicht irgendwann "ausversehen" einen qualvollen Tod erleiden.

2. Kühe von Demeter-Bauern dürfen ihre Hörner behalten, weil Demeter-Bauern noch etwas von Tierhaltung verstehen; wer also den Tieren etwas Gutes tun möchte, der sollte bei Demeter einkaufen, anstatt einfach nur herumzumotzen.

3. die wenigsten Tier, die in freier Wildbahn ihre Jungen großziehen, schaffen es, alle Jungen durchzubringen, d.h. es gibt immer zahlreiche Jungtiere die dem Hunger anderer Tiere zum Opfer fallen.
Deshalb kann es nicht so falsch sein, wenn auch der Mensch hin und wieder mal ein Jungtier, sprich ein Kalb verspeist.

4. es ist ziemlich egal, für wen die Milch der Kühe ursprünglich gedacht war: sie eignet sich vorzüglich als Nahrungsmittel für den Menschen. Und viele Kulturen, wie z.B. die Massai in Afrika oder die Vegetarier in Indien haben gezeigt, dass eine Koexistenz zwischen Mensch und Tier machbar ist, sprich, dass sowohl das Kälbchen als auch der Mensch von der wertvollen Milch der Kuh-Mütter profitieren kann, ohne dass jemand Hunger leiden muss.

5. Die Tierhaltung des Menschen hat grundsätzlich nichts mit Ausbeutung zu tun, wie es uns die Tierrechtler mit ihrem verqueren Weltbild versuchen weiszumachen, sondern es ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten: die Tiere leben unter der Obhut des Menschen, d.h. sie sind geschützt vor Raubtieren, Unwettern und Nahrungsknappheit. Und der Mensch bekommt im Gegenzug etwas zu essen. "Nutztiere" sind also nicht das Opfer von Domestizierung, sondern sie haben sich bewusst domestizieren lassen, um der harten Realität der Natur wenigstens ein Stück weit zu entfliehen.

Juliana

Ich schließe mich meinen Vorrednern an.

Wer verdient denn an der Patenschaft?

Für das Tier ändert sich durch eine Patenschaft nichts.

Auch Kühe auf Bio-Höfen werden regelmäßig geschwängert, das Kalb wird ihnen nach der Geburt weggenommen und wird entweder zur Kalbsleberwurst (männlich) oder ebenfalls "Milchkuh" (weiblich). Die Milchkühe werden auch in Bio-Betrieben enthornt. Auch in Bio-Betrieben sind die Kühe auf Hochleistung gezüchtet. Nach ca. 4 Jahren sind sie nicht mehr "rentabel" und werden geschlachtet.

Hier wird die Tierliebe der Menschen ausgenutzt und dem Verbraucher bewusst ein romantisiertes Bild der Landwirtschaft verkauft.

Wer einem Tier wirklich helfen möchte kann z. B. eine Patenschaft für ein Tier bei Hof Butenland (http://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/) oder dem Erdlingshof (http://www.erdlingshof.de übernehmen.

Und wer sich einmal aus Tierschutz-Sicht mit Milchkonsum auseinandersetzen möchte findet hier wertvolle Infos:
http://www.sagneinzumilch.de/assets/infografik_milch.jpg

Juliana

Melmac

Tierpatenschaften sind eigentlich was tolles denn sie sollten den Tieren zu Gute kommen. Das hier ist aber ein schlechter, dreister Werbegag. Denn das Tier hat hier nix davon, es muss seine Milchprodukte ja an den Tierpaten verschicken. Vielleicht sollten die Tierpaten auch mal Fotos bekommen wie die Kühe enthornt, geschwängert und geschlachtet werden. Wie ihnen die Kälbchen entrissen werden nach denen sie taglang rufen, während der Bauer die Milch, die eigentlich für das Kalb gedacht war, klaut. Bitte erzählt den Tierpaten doch die ganze Wahrheit über ihr "Nutztier"!

veggie

Ob Rosinante froh ist, dass Gitti zu Wurst verarbeitet wurde ?

Jan Jacobsen

"Lieber Pate,
vielen Dank für das Geld. Meine Melker haben mir eine Extraportion Heu hingestellt.
Gerade bin ich mal wieder geschwängert worden, damit ich auch weiterhin Milch gebe. Draußen ist es kalt, so daß ich meine Zeit hauptsächlich im Stall verbringe. Weil meine Melker Angst haben, ich könnte mit meinen Hörnern jemanden verletzen, werde ich "fixiert", so nennen sie das.
Nächstes Jahr ist Schlachtefest. Ich freue mich schon ;-)
Liebe Grüße,
Rosinante
p.s. anbei ein Glas Wurst von Gitti, meiner Stallnachbarin der letzten Monate."