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Miteinander 02|2017

Foodsharing (© Abraham/foodsharing e.V.)
Bitte bedienen: Die Lebensmittel im Fair-Teiler sind von allen für alle. (© Abraham/foodsharing e.V.)

Vier Jahre Foodsharing

Gegen Lebensmittelverschwendung

Die Foodsharing-Bewegung setzt sich nun seit vier Jahren als eine der erfolgreichsten, innovativsten und schnellst wachsenden sozialen Bewegungen aktiv gegen Lebensmittelverschwendung ein. Inspiriert durch den Film „Taste the Waste“ von Valentin Thurn bildeten sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 250 Gruppen zum Lebensmittelretten. „Um nicht nur in Supermärkten die Verschwendung einzudämmen, bieten wir auch Privathaushalten an, Essen über unsere Webseite zu teilen“, so Thurn.

Dadurch erreicht Foodsharing schon fast 1 000 000 Menschen durch Essenskörbe, Abholungen und das Internet. Sogenannte Fair-Teiler gehören zu den innovativen Konzepten der jungen Bewegung: In diesen Regalen und Kühlschränken können alle Essen teilen und abholen. Dadurch wird einerseits die Verschwendung in Privathaushalten reduziert und andererseits ist ein anonymes Abholen ohne Stigmatisierung für Bedürftige und andere möglich. Weil Supermärkte immer noch viel zu viele Lebensmittel wegwerfen, fordert Foodsharing mit dem Kampagnen-Bündnis „Leere Tonne“ einen Wegwerfstopp für Supermärkte. Über 50 000 Unterschriften wurden für die Petition gesammelt: Der Handel soll verpflichtet werden, überschüssige Ware an gemeinnützige Organisationen zu spenden, statt aussortierte Nahrungsmittel zu entsorgen. Die Bewegung wurde mehrfach für ihre visionären Ideen ausgezeichnet, unter anderem von der Bundesregierung mit dem „Zu gut für die Tonne“-Preis und dem „Smart Hero Award“. je


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Jugendkongress Biodiversität 2017

Vom 9. bis 11. Juni 2017 laden das Bundesumweltministerium, das Bundesamt für Naturschutz und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt 150 junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren zum „Jugend I Zukunft I Vielfalt Jugendkongress Bio­diversität 2017“ in das DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück ein. Ob Schüler, Auszubildende oder Studierende und junge Berufstätige – jeder und jede ist eingeladen, sich bis zum 28. Februar online um einen der 150 Plätze zu bewerben. Diskutiert werden Themen von „Global Wirtschaften und Klimawandel“ bis „Soziale Gesellschaft“. Anfang April 2017 werden die Bewerber über eine mögliche Teilnahme informiert.  je

www.jugend-zukunft-vielfalt.de

Erschienen in Ausgabe 02/2017
Rubrik: Leben&Umwelt

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