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Leben auf Pump

Wir haben nur die eine Erde. Von ihren Feldern, Wäldern und Ozeanen leben wir. (© plainpicture/Elektrons 08)
Wir haben nur die eine Erde. Von ihren Feldern, Wäldern und Ozeanen leben wir. (© plainpicture/Elektrons 08)

UMWELT Ab dem 8. August brauchen wir eine zweite Erde. Denn die Ressourcen der ersten sind verbraucht. Wie wir unser Umwelt-Kapital verspielen und was jetzt zu tun ist. // Michael Billig

Es ist eine nüchterne Rechnung. Ungefähr so aufregend wie die Steuererklärung. Doch sie könnte helfen, die Erde vor dem Kollaps zu bewahren. In dem Buchhaltungssys-tem, das die Wissenschaftler Mathis Wackernagel und William Rees entwickelt haben, geht es wie so häufig in unseren Tagen um Schulden. Nicht Geld ist diesmal allerdings das entscheidende Maß. Vielmehr ist die Natur das Kapital, auf das es ankommt. Die Währung, in der gerechnet wird, ist die Biokapazität. Damit sind Wiesen, Wälder, Felder und all die anderen Flächen gemeint, die die Menschheit nutzt. In der Buchhaltung von Wackernagel und Rees ist das die Angebotsseite. Anbieter ist unser Planet.

 

Nachfrager – das sind wir, rund sieben Milliarden Menschen. Und was machen wir? Wir sind gierig. Mit fragwürdigen Fangmethoden fischen wir die Meere leer und mit umstrittenen Technologien wie dem Fracking sollen der Erde die letzten Reserven abgerungen werden. Wälder brauchen Jahrzehnte, um nachzuwachsen. Ozeane Jahrhunderte, um sich zu regenerieren. Doch diese Zeit lassen wir den Ökosys-temen nicht. Stattdessen vermüllen wir sie mit immer mehr Abfall und pumpen Unmengen an Kohlendioxid in die Atmosphäre. All das ist messbar und in vielen Studien belegt.

Meist liegt der Fokus der Umweltdiskussion heute auf dem CO2-Ausstoß. Doch nähern wir uns auch den Grenzen der Belastbarkeit von Fischgründen, Wäldern, Ackerland und Trinkwassersystemen. Wie brisant die Lage ist, zeigt sich nirgendwo so deutlich wie in der Erfindung von Wackernagel und Rees: dem ökologischen Fußabdruck.

Deutschlands Abdruck ist groß. Er beträgt 5,3 globale Hektar pro Einwohner. Wenn alle Menschen so viel konsumieren würden wie die Deutschen, wären mehr als drei Erden nötig, um den Bedarf so zu decken, dass er nachhaltig wäre, Angebot und Nachfrage sich also die Waage halten würden. Errechnet hat das das Global Footprint Network. Die weltweit vernetzte Organisation mit dem 53-jährigen Wackernagel an der Spitze führt die Buchhaltung. Jahr für Jahr misst sie die Spuren, die wir in den Ökosystemen hinterlassen. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Erde (© plainpicture/Danel)

Wann ist die Erde verspielt? (© plainpicture/Danel)

„Mit unserer Wirtschafts- und Lebensweise beuten wir die Erde auf Kosten künftiger Generationen und der Menschen im globalen Süden aus“, sagt Julia Otten, Referentin für nachhaltiges Wirtschaften bei der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch. Otten beruft sich auf die Zahlen des Global Footprint Network und macht  eine weitere Rechnung auf. Die betrifft den sogenannten Erdüberlastungstag. „Das ist der Tag, an dem die nachhaltig nutzbaren Ressourcen eines Jahres aufgebraucht sind“, erklärt sie. Für Deutschland war das dieses Jahr der 29. April. Der globale Erdüberlastungstag  fällt dieses Mal auf den 8. August. Im Jahr 2000 war es noch der 1. Oktober. Das Problem: Wir hören nach diesem Tag nicht schlagartig auf, Ressourcen zu verbrauchen. Der Buchhaltung von Wackernagel und Rees zufolge nehmen wir mehr als da ist, wir machen Schulden. Es ist die andere, vielleicht viel schlimmere Schuldenkrise.

Die Folgen sind sichtbar

Zu den spürbarsten Auswirkungen dieser Krise gehört die Erderwärmung.Und das nicht erst seit heute, wie Johannes Küstner, Referent bei der Hilfs-organisation „Brot für die Welt“, erzählt. „In den Ländern des Südens stellen wir schon seit zwei Jahrzehnten Veränderungen durch den Klimawandel fest“, sagt er. Starkregen und lange Dürren nähmen zu. Vor allem die ländliche Bevölkerung leide unter extremen Wetterereignissen. Die Menschen verlören ihre Ernten und ihr Vieh. Armut und Hunger seien die Folgen.

Unwetter und Trockenheit, wie wir sie verstärkt auch in unseren Breitengraden erleben, ist längst nicht alles. Der ausbeuterische Umgang mit der Natur führt dazu, dass die Pole schmelzen, Wüsten sich ausbreiten, Meere veröden. Das berühmte Great Barrier Reef in Australien etwa droht seine Artenvielfalt einzubüßen. Mehr als ein Drittel seiner Korallen sei schon tot oder dabei abzusterben, wie Wissenschaftler jüngst berichteten. Und nicht nur die Biodiversität nimmt ab. Auch die Rohstoffe werden knapper. Für immer mehr Menschen ist immer weniger vorhanden. „Wenn wir so weiter machen wie bisher, werden die Konflikte um Ressourcen zunehmen“, ist Julia Otten überzeugt. Die Flucht nach Eu-ropa ist auch eine Flucht vor den Folgen unserer Wirtschafts- und Lebensweise.

Ungeheure Datenmenge

Die Kohlendioxid-Emissionen, die wir durch das Verbrennen von Öl, Kohle und Co. produzieren, machen mit zirka 50 Prozent den mit Abstand größten Teil unseres ökologischen Fußabdruckes aus. Allein in Deutschland werden jährlich rund 800 Millionen CO2 in die Luft gepustet. Das macht fast zehn Tonnen pro Kopf. Im globalen Durchschnitt ist es halb so viel. Auch aufs Auto, Fleisch und andere tierische Produkte wollen wir nicht verzichten. Das hat direkte Auswirkungen auf den Flächenbedarf. Für Straßen werden Flächen versiegelt und für Tierfutter Wälder gerodet. Die Buchhaltung von Wackernagel und Rees führt Tausende solcher Daten zu einem Wert zusammen. Das ist ihre Stärke – und Schwäche zugleich. Einerseits wird auf diese Weise sehr gut greifbar, dass die Ressourcen unseres Planeten begrenzt sind und wir die Erde besser vor uns schützen müssen. Andererseits ist das Bild unvollständig.

Trotz der ungeheuren Datenmenge, die hinter der Berechnung steht, erfasst der ökologische Fußabdruck nicht alle Größen. Der Wasserverbrauch und der Verlust an Biodiversität etwa bleiben unberücksichtigt. Wackernagel macht daraus kein Geheimnis. Er räumt ein, dass die Methode nicht perfekt ist. An der Aussagekraft seiner Erfindung zweifelt er indes nicht. Sein Traum ist es, dass die Vereinten Nationen den Fußabdruck als Messinstrument übernehmen und weiterentwickeln.

Wer seinen ganz persönlichen Fußabdruck wissen will, kann ihn ziemlich schnell und einfach messen. Dafür gibt es sogenannte Footprint-Rechner. Diese kleine Software funktioniert ähnlich wie ein Klimarechner. Die Nutzer müssen Fragen aus den Bereichen Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum beantworten. Wie groß ist Ihre Wohnung? Verfügen Sie über ein Auto? Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel? Wie oft in der Woche essen Sie Fleisch? Welchen Anteil machen Bio-Produkte bei Ihrer Ernährung aus? Wie viel Geld geben Sie für Unterhaltung, Restaurantbesuche und andere Freuden des Lebens aus? Das Ganze dauert ungefähr eine Viertelstunde. Die Fragen variieren von Footprint-Rechner zu Footprint-Rechner. Auch die Ergebnisse können etwas voneinander abweichen. Bei ihnen handelt es sich ohnehin um Abschätzungen. Doch die Botschaft wird klar, wie Küstner sagt: „Wir müssen unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern.“ Das gilt nicht nur für die Deutschen. In den Berechnungen des Global Footprint Network liegt die Bundesrepublik im weltweiten Vergleich auf Rang 25. Auch die Menschen in den USA, in Kanada sowie in mehr als 80 weiteren Staaten dieser Welt leben über ihre Verhältnisse. Der ökologische Fußabdruck eines Erdenbürgers misst im Durchschnitt 2,8 globale Hektar. Die nachhaltig verfügbare Fläche pro Kopf beträgt laut dem Global Footprint Network aber nur 1,7 globale Hektar.Anbaufläche (© plainpicture/Bernd Schuhmacher)

Wie wir die produktiven Flächen der Welt nutzen, hängt von uns ab. (© plainpicture/Bernd Schuhmacher)

Schaffen wir den Wandel?

Wie belastbar die Erde noch ist, kann zurzeit wohl niemand mit absoluter Gewissheit sagen, aber schaut man sich die Daten der vergangenen Erdüberlas-tungstage an, rückt der Tag der Abrechnung offenbar immer näher. Die Erde zu entlasten, bezeichnet Mathis Wackernagel in seinem Buch daher als die „zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts“. Die Hoffnung des gebürtigen Schweizers: „Wenn alle ihren eigenen Ressourcenkonsum bewusster steuern, und zwar aus Eigeninteresse, kann es eher gelingen, allen Menschen ein gutes, ein würdiges Leben innerhalb der Grenzen dieses einen Planeten zu ermöglichen.“

Alle – dazu zählen auch Städte und Unternehmen. Auch sie haben einen ökologischen Fußabdruck. Doch es gibt erst wenige, die sich wie etwa die kanadische Metropole Calgary vermessen lassen. Vielleicht, weil sie Angst vor den Resultaten haben. Der Fußabdruck von Calgary, den das Global Footprint Network in einer Fallstudie ermittelte, ist riesig. Er liegt 30 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Immerhin hat das Ergebnis die Stadt aufgerüttelt. Als eine der ersten Maßnahmen ließ sie das öffentliche Straßenbahnsystem auf regenerative Energie umstellen. Eine Energiewende weg von fossilen Brennstoffen hin zu Sonnen-, Wind- und Wasserkraft würde die Erde sicherlich spürbar entlasten.

Die Philosophie von „cradle to cradle“ könnte ebenfalls heilende Wirkung haben. Diese Form der Kreislaufwirtschaft sieht vor, dass alle in einer Produktion eingesetzten Materialien biologisch abbaubar oder wiederverwendbar sein müssen. Die Hoffnung Wackernagels auf eine schuldenfreie Welt ist also nicht unbegründet. Der Wissenschaftler glaubt: „Es ist möglich, dass der gesamte Footprint der Menschheit schon vor dem Jahr 2100 unter einer Erde liegt, falls wir uns wirklich dafür einsetzen.“

Overshoot

Seit Anfang der 1970er-Jahre werden weltweit pro Jahr mehr Ressourcen verbraucht als sich in einem Jahr wieder neu bilden können.

Rangliste

Im weltweiten Footprint-Vergleich liegt Deutschland auf Platz 25. Den größten ökologischen Fußabdruck hat Luxemburg mit 15,8 globalen Hektar pro Einwohner.

Klimawandel CO2 Fußabdruck (© gettyimages/blakester)
(© gettyimages/blakester)

Hintergrund: Was ist der ökologische Fußabdruck?

‣ Der ökologische Fußabdruck misst den Verbrauch an biologisch produktiver Erdoberfläche (Felder, Wälder und andere
Flächen), die nötig ist, um den Bedarf eines Menschen an Energie, Wohnraum, Lebensmitteln und anderen Gütern zu decken. Er zeigt an, wann die biologischen Kapazitäten überlastet sind und in welchem Ausmaß.

‣ Das Konzept, das von den beiden Wissenschaftlern Mathis Wackernagel und William Rees in den 1990er-Jahren entwickelt wurde, schließt auch Flächen ein, die zur Entsorgung von Müll und zum Binden von Kohlendioxid genutzt werden.

‣ Gemessen wird der ökologische Fußabdruck in globalen Hektar. Im Unterschied zum normalen Flächenmaß umfasst ein globaler Hektar nicht allein die Größe einer Fläche. Auch ihre Produktivität zählt. Wüsten etwa sind weniger produktiv als Ackerland oder Meere.

Was zu tun ist: Handeln und fordern

> Schon kleine Veränderungen im eigenen Konsumverhalten können helfen, die Erde zu entlasten. Eine Idee: weniger besitzen. Die Alternativen heißen teilen, tauschen, leihen und schenken. Mit Freunden und der Nachbarin funktioniert das vielleicht schon gut. Warum nicht mit dem ganzen Haus eine Leih- und Tauschgemeinschaft gründen? Selbst ein Auto könnte man sich teilen. Kurze Wege aber lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Das ist besser – für die Umwelt und die eigene Gesundheit sowieso.
Auch beim Einkaufen heißt es mitdenken. Bio-Lebensmittel werden ressourcenschonend produziert. Und nicht bei allen Konsumgütern lohnt sich ein Neukauf. Vieles ist aus zweiter Hand erhältlich. Die Qualität kann sogar die von Neuware übertreffen. Mit gebrauchten Produkten schont man nicht nur die Ressourcen, sondern oft auch seinen Geldbeutel.

> Die Entwicklungs– und Umweltorganisation Germanwatch fordert zusammen mit 40 weiteren zivilgesellschaftlichen Partnern von der Bundesregierung einen wirksameren Klimaschutz. Sie setzt sich dafür ein, dass Deutschland seine Treibhausgas-Emissionen deutlich verringert – andernfalls seien die Klimaziele, die im Dezember 2015 in Paris vereinbart wurden, nicht zu erreichen.
Konkret spricht sich die Organisation für einen schnellen Ausstieg aus der Kohle, eine Verkehrswende sowie eine Reform des Emissionshandels aus. Eine ihrer jüngsten Forderungen betrifft den
Wasserschutz. In der Massentierhaltung fällt so viel Gülle an, dass die Bauern nicht wissen, wohin damit. Es kommt zur Überdüngung und somit zur Belastung der Gewässer mit Nitrat. Germanwatch ist dafür, in besonders betroffenen Regionen den Tierbestand zu verringern.

Mehr zum Thema

www.fussabdruck.de
Footprint-Rechner der Hilfsorganisation „Brot für die Welt“.

‣ www.footprintnetwork.org
Informationen des Global Footprint Network rund um ökologische Fußabdrücke, unter anderem von Ländern, Städten, Unternehmen.

‣ www.germanwatch.de
Der Verein setzt sich für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen ein.

‣ www.overshootday.org
Englischsprachige Website zum globalen Erdüberlastungstag.

Wackernagel, Mathis; Beyers, Bert: Footprint. Die Welt neu vermessenWackernagel, Mathis; Beyers, Bert: Footprint. Die Welt neu vermessen.
Europäische Verlagsanstalt, 2. überarbeitete Auflage 2016, 256 S., 19,90 Euro

Kolbert, Elizabeth:  Das 6. Sterben.  Wie der Mensch Naturgeschichte schreibtKolbert, Elizabeth: Das 6. Sterben. Wie der Mensch Naturgeschichte schreibt.
Suhrkamp 2016, 300 S., 12 Euro

Braungart, Michael; McDonough, William: Intelligente Verschwendung. The UpcycleBraungart, Michael; McDonough, William: Intelligente Verschwendung. The Upcycle.
Oekom Verlag 2014, 208 S., 17,95 Euro

Erschienen in Ausgabe 08/2016
Rubrik: Leben&Umwelt

Kommentare

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Peter Lachmann

Außer das eigene Konsumverhalten zu überdenken, ist es auch sinnvoll, wenn man im (Klein-/Gemeinschafts-)Garten Gemüse, Obst u. Kräuter anbaut. Wenn man nach den Prinzipien von Permakultur, Mischkultur u. Fruchtfolge gärtnert, kann man sich sogar zu einem relativ großen Prozentsatz selbst versorgen.
Beim Einkauf sollte man nicht nur auf „Bio“ achten sondern auch auf „regional und saisonal“. Denn wenn Bio-Güter um den halben Globus transportiert und/oder lange gekühlt (und bei Früchten mit C02-Begasung) gelagert wurden, sind sie dann noch umwelt-schonender als konventionelle Produkte? Bei Produkten aus Übersee sollte man darauf achten, dass sie nicht nur Bio sind, sondern auch fair gehandelt wurden.
Neben dem Auto sollte man auch so weit wie möglich auf Flugreisen verzichten, da ein Flugzeug pro Passagier viel mehr CO2 ausstößt als ein Auto.

Auch politisch kann man vor allem auf kommunaler Ebene aktiv werden: Man kann z. B. Petitionen an den Stadtrat / Senat richten:
- Dass die Stadt mehr Strom aus regenerativen Energiequellen erzeugen u. nutzen soll.
- Dass Straßenbahnen mit 100% Ökostrom fahren sollen und Diesel-Busse auf Elektro (o. Hybrid) umgestellt werden sollen. Gleichzeitig muss der öffentliche Nahverkehr so gefördert werden, dass ein Ticket nicht teurer ist als die Fahrt mit dem Auto.
- Dass öffentliche Einrichtungen einen möglichst hohen Anteil an biologischen u. fairen Produkte einkaufen sollen (z. B. Bio-Essen in Kindergärten, Schulen u. Kantinen).
- Dass nicht mehr so viele Neubauten „auf der grünen Wiese“ entstehen, sondern dass lieber bestehende Gebäude u. Brachflächen in der Stadt genutzt werden.

Im Internet kann man ökologische Suchmaschinen wie z. B. Ecosia (unterstützt aktuell Baumpflanzungen in Burkina Faso, Madagaskar u. Peru) verwenden. Beim Einkauf im Internet sollte man auch darauf achten, von wo aus ein Produkt transportiert wird (meist wird irgendwo der Standort angegeben): Je weiter der Transportweg, desto schlechter die Klimabilanz.

Die Fußabdruck-Tests im Internet gehen auch nur eine grobe Orientierung und sind nicht zu 100 % genau. Beim Test von „Brot für die Welt“ wird z. B. gefragt, wie viele qm2 Fläche man bewohnt, aber nicht, wie gut das Haus isoliert ist und welche Energiequelle (Öl, Gas, Solar, …) zum Heizen benutzt wird. Oder es wird gefragt, wie viel man für Kleidung u. Restaurant ausgibt, aber nicht, ob man dabei auf Bio und fair achtet.

Philipp Hertling

Es freut mich, dass in dem Artikel auf C2C hingewiesen wird. Es wäre super, wenn jemand von "Schrot und Korn" am diesjährigen C2C-Kongress in Lüneburg mit dabei wäre (23. und 24. September 2016). Auch die Köchin Sarah Wiener wird dort sein. Weitere Infos unter: www.c2c-kongress.de