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Aus der Branche 01 |2017

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2017 (© PR-Material)
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wurde zum neunten Mal verliehen. (© PR-Material)

Preisverleihung

Nachhaltige Unternehmen geehrt

Zu den nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands gehören erneut viele Akteure aus der Bio-Branche: Ende November wurden sie auf der Preisverleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2016 geehrt. Als nachhaltigstes Unternehmen mittlerer Größe wurde Alnatura ausgezeichnet. Die Jury würdigte die „konsequente und jahrzehntelange Vorreiterrolle“ des Unternehmens für Nachhaltigkeit in der Lebensmittelbranche. Sieger in der Kategorie „Nachhaltigste Marke“ wurde Weleda. Der Jury zufolge wirkt Weleda „als Pionierin der Nachhaltigkeit auf dem Naturkosmetikmarkt innovativ in der Gesellschaft“.

Unter die Top 5 der Unternehmen in dieser Kategorie schafften es außerdem die Bio-Molkerei Andechser, der Naturkosmetikhersteller Lavera sowie der Öko-Stromanbieter Naturstrom. Der Bio-Hersteller Life Food, der die Tofumarke Taifun anbietet, zählt zu den fünf nachhaltigsten Unternehmen in der Kategorie kleine und mittlere Unternehmen. Unter die Top 5 der mittelgroßen Unternehmen kamen die Milchwerke Berchtesgadener Land. In einer Verbraucherabstimmung wurde Bionade Holunder als nachhaltigstes Produkt gewählt. Seit 2008 vergibt die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und weiteren Partnern die Preise. Ausgezeichnet werden vorbildliche Leistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Ziel ist es, den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu fördern. md

www.nachhaltigkeitspreis.de


Bio-Produktion

Regionalität fördern

Regionalität ist dem Bio-Kräuterspezialisten Herbaria wichtig. Das Unternehmen fördert im heimischen Fischbachau den regionalen Anbau von 29 Kräuter- und Gewürzpflanzen sowie einigen alten Heilpflanzen wie Alant und Monarde. Bei dem Versuchsanbau wird erfasst, wie sich die Pflanzen an dem speziellen Standort am Fuß der oberbayerischen Alpen entwickeln. Auch das Kaffee-Sortiment „Maria & Josef“ versucht Herbaria regionaler auszurichten. Mit der Spezialitätenrösterei Dinzler aus Irschenberg habe man dafür nun in direkter Nachbarschaft einen geeigneten Partner gefunden. Die Arabica-Bohnen sind bio und stammen von einer Kleinbauern-Kooperative aus Mexiko. md


Igel (© Clipdealer)Naturschutz

Marken sammeln

Mit benutzten Briefmarken kann man helfen, die Natur zu schützen: Der Naturschutzbund NABU nimmt gebrauchte Marken aller Art zugunsten seiner Naturschutzprojekte an – ganz gleich, aus welchem Land sie stammen oder wie alt sie sind. Die Marken verkauft der Verband an Liebhaber. Der Erlös fließt in seine Arbeit für Tier- und Pflanzenarten, so der Naturschutzbund. Wer den Verein auf diese Weise unterstützen möchte, schneidet bei normalen Briefen und Postkarten die Marke mit einem ausreichend breiten Rand aus. Wer ältere Sendungen zu Hause hat, kann den ganzen Umschlag oder die Karte an den NABU schicken.

Die Adresse lautet: NABU-Briefmarkenstelle, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg. md

(© Clipdealer)


Umweltschutz

Öko-Verpackung

Der Bio-Hersteller Spielberger Mühle hat die Verpackungen für sein Getreide-Sortiment auf eine ökologische Variante umgestellt. Die Produkte sind nun zu 100 Prozent in Papier verpackt – sogar das durchsichtige Fenster, das einen Blick auf den Verpackungsinhalt ermöglicht, ist aus Pergamin-Papier hergestellt. Das Material besteht ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen und ist außerdem voll recyclingfähig. Die Spielberger Mühle verfolgt damit ein Verpackungs-
konzept, das nach eigenen Angaben allen Anforderungen nach Produktschutz, ansprechender Optik und ökologischer Verträglichkeit gerecht wird.
md

Erschienen in Ausgabe 01/2017
Rubrik: Leben&Umwelt

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