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Viele kleine Schritte

Wer bio (ver-)kauft, tut der Umwelt etwas Gutes. Viele Bio-Läden kämpfen auch gegen Stromfresser oder unterstützen regionale Lieferanten.

Lieber keine Plastikeinkaufstüte (Foto: Fotolia.com)Bis eine Plastiktüte vollständig zerfallen ist, dauert es 100 bis 500 Jahre. Jede Tüte weniger hilft! (Foto: Fotolia.com)

„Es gibt immer einen Anfang für das Bessere“

Die Lebensmittel im Bio-Laden sind nicht nur bio-zertifiziert, sondern stammen oft auch von regionalen Lieferanten oder von Verbandsbetrieben, deren Standards eine besondere hohe Qualität sicherstellen. Auch fair gehandelte Produkte haben einen hohen Stellenwert in den einschlägigen Sortimenten.

Zum nachhaltigen Ladenalltag gehört die Abfallvermeidung ebenso wie der Bezug von Öko-Strom – und der Kampf gegen die Stromfresser. Das sind insbesondere die Kühlgeräte. In den neu eröffneten Märkten großer Bio-Filialisten sind sie ökologisch vom Feinsten. Viele kleine Bio-Läden, die einst mit wenig Geld und viel Enthusiasmus starteten, erneuern nun nach und nach ihren Bestand. Die regionalen Bio-Großhändler unterstützen sie dabei mit Beratung, günstigen Angeboten und einer Finanzierung. In den vergangenen drei Jahren konnten so über 600 Bio-Läden ihre Kühlung auf den neuesten Stand bringen.

Zu Beginn der Öko-Bewegung waren die Bio-Läden Treffpunkte der Szene. Viele sind es heute noch und engagieren sich auch selbst: Für gentechnikfreie Regionen, für Öko-Saatgut und gegen Massentierhaltung, aber auch für den örtlichen Kindergarten, die Tafel oder Entwicklungsprojekte.

Eine Baustelle im Bio-Fachhandel sind faire Löhne. Für viele Läden sind Tariflöhne derzeit keine Mindeststandards, sondern ein Ziel, auf das sie zusteuern. Weitaus besser sieht es mit der Arbeitszufriedenheit aus. Denn die hängt nicht nur vom Geld ab, sondern mehr noch davon, dass die Mitarbeiter eigenverantwortlich tätig sein können, ihre Kompetenz anerkannt wird und sie feststellen, dass ihre Meinung in Entscheidungen einfließt.

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