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Wo unser Essen wächst

Die Ernährung aller Menschen hängt an einer dünnen Humusschicht. Getreide, Obst und Gemüse sowie das Futter für unsere Tiere wachsen dort. Doch wir zerstören sie. Höchste Zeit für einen neuen Blick. // Leo Frühschütz

Perspektiven - ErnährungOhne Erdboden würden wir verhungern. Hier wächst unser Essen: Getreide, Obst und Gemüse. Aber auch das Gras für Kühe und Futter für Hühner und Schweine. Verlieren wir Boden, setzen wir unsere eigene Lebensgrundlage aufs Spiel. Leider tun wir genau das: Weltweit verlieren Ackerböden ihre Fruchtbarkeit, weil wir sie wie Dreck behandeln. Dabei hätten wir allen Grund, mit dem Erdboden äußerst pfleglich umzugehen.

Humus bringt Leben

Der Boden besteht aus Mineralien und Humus. Der Humusanteil macht bei Ackerböden gerade mal ein bis vier Prozent aus. Dennoch ist er entscheidend.

Er lagert sich an die mineralischen Partikel wie Sand oder Ton an und macht den Boden dadurch krümeliger. Schwere Tonböden werden lockerer, leichte Sandböden dagegen bindiger.

Doch vor allem ermöglicht der Humus zusammen mit den Bodenlebewesen erst ein üppiges Pflanzenwachstum. Die gesamte Artenvielfalt in Wiesen und Wäldern bauen auf Humus auf. Ohne Humus hätten wir weniger sauberes Trinkwasser, denn er dient als Filter, hält Schadstoffe zurück und baut sie ab. Seine Fähigkeit, Wasser zu speichern, verringert die Gefahr von Überschwemmungen und begrenzt die Folgen von Dürren. Nicht zuletzt speichern die Böden, indem sie Humus bilden, auch Kohlenstoff und wirken so dem Klimawandel entgegen. Der Erdboden ist ein wahrlich multifunktionaler Leistungsträger. Jeder Klumpen Erde ist ein lebendiger Organismus mit Milliarden von Lebewesen: Regenwürmer, Springschwänze, Milben, Asseln, Bakterien, Algen und Pilze. Gemeinsam zersetzen und verwandeln diese Organismen abgestorbene Pflanzenteile oder Kuhdung von der Oberfläche des Bodens in Humus. Der Humus ist der wichtigste Lebensraum für Pflanzen. Die darin enthaltenen Nährstoffe, Enzyme, Fermente, natürlichen Hormone und weiteren Substanzen begünstigen das Pflanzenwachstum.

Verlust von fruchtbarem Ackerland

Die weltweit für den Ackerbau genutzte Fläche beträgt rund 1,6 Milliarden Hektar. 3,7 Milliarden Hektar dienen als Weideland. Vieles davon ist nur spärlich bewachsen und für den Ackerbau ungeeignet. Ein Drittel dieser landwirtschaftlich nutzbaren Böden ist bereits mäßig oder stark degradiert, warnt die Welternährungsorganisation FAO. Das heißt, die Böden verlieren ihre Fruchtbarkeit und büßen auch ihre anderen Funktionen langsam ein. Jahr für Jahr werden rund sieben Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche unbrauchbar. Allzu intensive Bewirtschaftung, die Übersalzung des Bodens und Erosion sind die Hauptgründe für den Verlust von Ackerland. Das ist nicht nur ein Problem von Entwicklungsländern, sondern auch ein deutsches.

Im April 2011 fegte mit 100 Stundenkilometern ein Sturm über ein Feld bei Rostock nahe der Autobahn A 19, wirbelte die trockene Erde zu einer riesigen Staubwolke auf und trieb sie vor sich her – direkt auf die Straße. Statt freier Fahrt plötzlich keine Sicht. 80 Autos krachten ineinander, acht Menschen starben, 130 wurden verletzt. Diese Massenkarambolage war der schlimmste Verkehrsunfall in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Auslöser waren Wind und ein trockener Acker. Erosion.

Sandsturmwarnungen gibt es in Mecklenburg ab und zu, wenn es im Frühjahr oder Herbst sehr trocken ist. Denn dann liegen viele der großen Felder nackt da, ohne Bewuchs, und der Wind hat leichtes Spiel. Ebenso der Regen, der die Erde schon bei leicht geneigten Fel-dern mit sich davon trägt – dies eher in den hügeligeren Regionen der Republik.

Bio tut dem Boden gut

Zwei Felder, direkt nebeneinander: Das linke seit 1978 konventionell bewirtschaftet, das rechte ökologisch. Dieser Langzeitversuch in der Schweiz, der sogenannte DOK-Versuch, zeigte, wie sich der Boden bei gleicher Fruchtfolge durch unterschiedliche Bewirtschaftung verändert:
Der Bio-Boden enthält deutlich mehr Regenwürmer, Insekten und Mikroorganismen. Der Humusanteil nahm zu und verbesserte die Bodenstruktur. Deshalb können die Bio-Flächen weitaus mehr Wasser aufnehmen, verschlammen nicht so leicht und verkraften Dauerregen wesentlich besser. Eine Bewirtschaftung nach Demeter-Regeln wirkte sich im DOK-Versuch besonders positiv aus.

konventioneller und bio Acker im Vergleich

Im Vergleich: Bio-Äcker können mehr Wasser aufnehmen als konventionelle und verkraften extreme Wetterlagen besser (siehe oben).

Terra Preta

Indianervölker in Amazonien haben aus Holzkohle, Kompost, Dung und Tonscherben eine fruchtbare schwarze Erde hergestellt. Damit betrieben sie im nährstoffarmen Urwald erfolgreich Ackerbau. Seit einigen Jahren erforschen Wissenschaftler und Praktiker die alten Rezepturen und versuchen, Terra Preta herzustellen. Denn sie könnte ausgelaugte Böden wieder fruchtbar machen, gleichzeitig viel Kohlenstoff binden und dadurch das Klima schützen.

Wenn Humus schwindet

Die mittlere jährliche Bodenerosionsrate in Deutschland beträgt laut Umweltbundesamt etwa acht bis zehn Tonnen pro Hektar. Das macht circa einen halben Millimeter Boden aus, ist also praktisch nicht sichtbar. Doch über Jahrzehnte hinweg sind die Folgen dramatisch. Denn neu gebildet durch Verwitterung und Bodenlebewesen wird nur ein Fünftel des verlorenen Bodens. Kurz gesagt: Wir verlieren an Boden. Unmerklich, aber stetig. Natürlich sind die von Wind und Wasser mitgenommenen Bodenpartikel nicht aus der Welt. Sie werden in Senken abgelagert oder in Flüsse gespült. Für die landwirtschaftliche Produktion stehen sie dort jedoch nicht zur Verfügung.

Nicht nur durch die Erosion verlieren Böden an organischer Masse und damit an Humus. Das Bodenleben selbst baut ebenfalls Humus zu mineralischen Endprodukten und Kohlendioxid ab. Normalerweise befinden sich Auf- und Abbau von Humus im Gleichgewicht. Doch der intensive Anbau stark zehrender Kulturen wie Mais oder Kartoffeln führt dazu, dass mehr Humus abgebaut als neu gebildet wird. Auch eine intensive, tiefe Bodenbearbeitung mit dem Pflug verstärkt den Humusabbau. Deshalb ist der Humusanteil bei Ackerböden meist deutlich geringer als bei Grünland. Der Verlust an Humus verringert die Fruchtbarkeit des Bodens – auch dann, wenn durch hohe Mineraldüngergaben die Erträge weiterhin hoch bleiben.

Den Böden schadet es auch, wenn sie mit schweren Landmaschinen befahren und dadurch verdichtet werden. Zwar lockert der Bauer durch die Bodenbearbeitung die Oberfläche wieder auf. Doch darunter, in 30 bis 100 Zentimeter Tiefe, bildet sich eine verdichtete Schicht. Oft können die Wurzeln der Pflanzen diese nicht mehr durchdringen und bleiben vom darunter liegenden Boden abgetrennt. Auch hindern solche Verdichtungen Regenwasser am Versickern. Stattdessen fließt es oberflächlich ab und nimmt Material mit sich.

„Bodenfruchtbarkeit ist Basis allen Lebens“

„Die Bodenfruchtbarkeit ist die Basis allen Lebens, sein Ursprung und die Stätte seiner steten Erneuerung. Das Leben erblüht aus der ‚Mutter Erde’, und wenn es erlischt, dann dort zuerst.“ Geschrieben hat das der Arzt und Mikrobiologe Hans Peter Rusch. Er lieferte mit seinem Buch „Bodenfruchtbarkeit“ eine theoretische Grundlage für den organisch-biologischen Landbau und gab 1971 mit einem Vortrag den Anstoß zur Gründung des Anbauverbandes Bioland.

Für Rusch und die anderen geistigen Väter und Mütter des Öko-Landbaus war die Fruchtbarkeit des Bodens entscheidend. Sie alle hatten erkannt, dass mineralischer Stickstoffdünger nur Doping für die Pflanzen ist, aber den Boden nicht stärkt. Dies können nur organische Dünger wie Mist, Kompost oder Mulch. Sie bringen Kohlenstoff in die Erde und dienen den Bodenlebewesen als Futter.

Auch die vielfältigen Fruchtfolgen im Öko-Landbau fördern die Bodenfruchtbarkeit. Eine besondere Rolle spielt dabei das Kleegras. Der Klee gehört zu den Leguminosen, die mit Hilfe von Bakterien Stickstoff aus der Luft im Boden anreichern. Zusätzlich bringt er reichlich Wurzelmasse als künftiges Futter in den Boden. Zwischensaaten wie Senf, im Herbst nach der Ernte ausgesät, bringen als Gründüngung zusätzlich organische Masse in den Boden. Zugleich halten sie nach der Ernte im Herbst den Boden bedeckt und schützen ihn so vor Erosion.

Das alles zeigt Wirkung: Internationale Klimaexperten unter der Leitung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) haben die Daten von 74 Studien ausgewertet, die den Humusgehalt von Böden unter biologischer und konventioneller Bewirtschaftung ver-glichen hatten. Im Schnitt enthielten Bio-Felder 3,5 Tonnen mehr Humus pro Hektar. In Studien, die die Felder über längere Zeit beobachteten, zeigte sich, dass die Bio-Flächen jedes Jahr 550 Kilogramm Humus je Hektar zulegten, während es auf den konventionellen Flächen nur 90 Kilogramm waren. Diese Zuwächse sind wichtig für den Klimaschutz. Denn der Kohlenstoff im Humus stammt aus dem Kohlendioxid der Luft. „Die Studie bestätigt das große Potenzial des Bio-Landbaus als klimafreundliches Anbausystem“, lautet das Fazit von FiBL-Studienleiter Andreas Gattinger. Potenzial deshalb, weil hinter solchen Durchschnittszahlen einzelbetriebliche Daten stecken und viele Bio-Betriebe ihre Möglichkeiten, Humus aufzubauen, noch nicht voll ausschöpfen. Deshalb haben die Anbauverbände ihre Beratung zum Thema Bodenfruchtbarkeit verstärkt.

Stopp dem Flächenfraß

Nicht nur Wind, Regen und Auszehrung bedrohen landwirtschaftliche Flächen. Eine große Gefahr ist der Beton. Korrekt ausgedrückt, die Nachfrage nach Siedlungs- und Verkehrsflächen. Diese Flächen wuchsen im Schnitt der letzten vier Jahre in Deutschland jeden Tag um 80 Hektar, das sind 110 Fußballfelder. Das meiste davon waren Wiesen und Felder, die zu Eigenheimsiedlungen, Gewerbegebieten oder Straßen umgewandelt wurden. Für die landwirtschaftliche Produktion sind sie verloren. Duch Pflaster, Asphalt oder Beton versiegelte Flächen sind für Bodenlebewesen Wüste.

Zwar verläuft der Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsflächen langsamer als vor zehn Jahren. Doch vom Ziel der Bundesregierung, die tägliche Umwandlung bis 2020 auf 30 Hektar zu begrenzen, ist der aktuelle Wert weit entfernt. Und selbst dann ist der Flächenfraß noch nicht gestoppt. Dabei stagniert die Bevölkerungszahl in Deutschland seit Jahren.

Ausverkauf von Ackerland

Wir werden nicht mehr, aber wir brauchen immer mehr Platz. Gegen diesen Trend anzugehen, ist schwierig. Die Nachfrage nach Boden schlägt sich in höheren Preisen nieder. Das gilt für Bauland ebenso wie für landwirtschaftliche Flächen. Die Nachfrage subventionierter Biogasanlagen nach Mais lässt die Preise steigen. Zudem kaufen immer mehr Investoren Land – nicht nur in Entwicklungsländern oder Osteuropa, auch bei uns. Da zählt nur Rendite. Bio-Bauern klagen, dass sie kaum noch Flächen pachten können, um ihre Betriebe zu erweitern. Manchmal gehen sogar jahrelang bewirtschaftete Pachtflächen wieder verloren – und mit ihnen die mühsam über die Jahre hinweg aufgebaute Bodenfruchtbarkeit.

Um dem Ausverkauf von Acker- und Grünland entgegenzutreten, entstehen Modelle, bei denen Bio-Bauern und Konsumenten gemeinsam in nachhaltige Landwirtschaft investieren. Das reicht von Genussscheinmodellen über Solidarische Landwirtschaft bis hin zur Bio-Boden-Gesellschaft, mit der die GLS Bank ökologisch bewirtschaftete Flächen sichern und erweitern will. Besonders viele solcher Modelle finden sich bei Demeter-Betrieben. Denn der Anthroposophie-Begründer Rudolf Steiner lehnte Privateigentum am Boden ab: „Boden ist niemals Ware. Er ist von Anfang an etwas, was man nicht kaufen und verkaufen kann.“ Man kann ihn nur bearbeiten und die Fruchtbarkeit erhalten.

Regenwurm in der Erde (Foto: Brian Bailey)

Regenwürmer sind die wichtigsten Erzeuger von Humus. Sie werden bis zu acht Jahre alt. (Foto: Brian Bailey)

Mit Kompostwirtschaft Boden gewinnen

Peak Soil ist überschritten – die weltweit verfügbare Ackerfläche nimmt ab. Doch 2050 müssen neun Milliarden Menschen ernährt werden. Mit Öko-Landbau könnte es noch klappen.

Während weltweit schon ein Drittel der Ackerflächen ihre Fruchtbarkeit verloren haben und – wie die UNO warnt – jede Minute 23 Hektar Land endgültig zu Wüste werden, leistet die niederländische Stiftung Soil&More einen Beitrag zur Bodenfruchtbarkeit: Sie arbeitet mit Bio-Bauern in Ägypten, Südafrika, Indien und weiteren Ländern zusammen und fördert dort die Kompostwirtschaft. Die Projekte lässt Soil&More als offizielle CO2-Neutralisierungsprojekte zertifizieren und trägt durch den Verkauf der Zertifikate zu deren Finanzierung bei. Dadurch kann der Kompost günstig an die Bauern abgegeben werden (Weitere Informationen finden Sie unter www.soilandmore.com).

In dieselbe Richtung weist der Vorschlag des Weltagrarberichts zur Sicherung der Welternährung: Kleinbauern sollen gestärkt und der ökologische Landbau gefördert werden. Denn mit den Methoden des Öko-Landbaus, mit organischem Dünger und Kompost sowie Agroforstsystemen können die Bauern die Fruchtbarkeit ihrer oft ausge-laugten Böden erhöhen und die Erträge steigern. In der Folge sind die Böden weniger anfällig für Erosion und gleichen Trockenperioden besser aus.

Folgen von Kunstdünger

Regenwurm (Foto: Fotolia.com)Keine Lösung der Ernährungsprobleme seien synthetische Dünger, schreibt Agrarexperte Johannes Kotschi in einer Studie für die Umweltorganisation WWF: „Die Folgen sind Humusabbau, Verlust von Biodiversität, Bodenversauerung und Lachgas-Emissionen. Die zunehmende Bodenversauerung verringert die Aufnahme von Phosphat, erhöht die Konzentration toxischer Ionen im Boden und hemmt das Pflanzenwachstum.“ So zerstöre synthetischer Stickstoff zentrale Produktionsgrundlagen der Landwirtschaft und gefährde die zukünftige Ernährungssicherung.

Neues Ackerland lässt sich nur noch gewinnen, indem der Urwald abgeholzt oder Grünland umgebrochen wird. Beides heizt den Klimawandel an. Dieser wird durch zunehmende Trockenheit und Wetterkapriolen den Landbau besonders in Entwicklungsländern zusätzlich erschweren.

Unser Autor Leo Frühschütz erinnerte sich an einen Freund, der von der nassen Straße jeden Regenwurm aufsammelte und ins Gras legte.

Leo Frühschütz

Fruchtbare Infos

Montgomery, David R.

Montgomery, David R.: Dreck – Warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert.
Oekom Verlag, 2010, 352 Seiten, 24,90 Euro

Reichenstetter, FriederunReichenstetter, Friederun: Der kleine Maulwurf und die Tiere unter der Erde.
Arena Verlag, 2011, 32 Seiten, mit Audio-CD, 12,99 Euro

Wolfgang Scherz, Dokumentarfilm

Humus – Die vergessene Klimachance.
Dokumentarfilm von Wolfgang Scherz, 2012, 71 Minuten, DVD, 20 Euro + Versand. www.humus-derfilm.at

Boden im Netz

www.saveoursoils.com
Die von vielen Bio-Betrieben unterstützte Kampagne will Menschen für den Boden sensibili-sieren.

www.bodenfruchtbarkeit.org
Ein praxisorientiertes Forschungsprojekt mit vielen Infos.

www.bodenwelten.de
Ein Internetportal mit Bodenschätzen, sowie Kunst und Fakten rund um den Boden.

www.bvboden.de
Der Bundesverband Boden vereint zahlreiche Experten, die sich im Bodenschutz engagieren.

www.umweltbundesamt.de/boden-und-altlasten/index.htm
Hier informiert Deutschlands oberste Umweltbehörde über den Boden.

www.bgr.bund.de/DE/Themen/Boden/boden_node.html
Auch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoff beschäftigt sich mit Böden.

www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4161.pdf
Ein Reiseführer zu den Böden Deutschlands.

http://memo.geo-learning.de/modules/memo/lbeg.html
Hier kann man Memory spielend etwas über Böden lernen.

http://geo.wzw.tum.de
Die Technische Universität München hat ihren bodenkundlichen Lehrpfad ins Netz gestellt.

www.dbges.de
Die Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft vereint die in diesem Bereich tätigen Wissenschaftler.

www.osnabrueck.de/unterwelten/
Sehenswerte Ausstellung der Stadt Osnabrück.

www.der-boden-lebt.nrw.de
Die Natur- und Umweltschutzakademie NRW informiert über das Leben im Boden.

Kommentare

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incl. 'http://'
Karl Wöffen
Danke für diesen Artikel. In dem sehr wichtige Dinge angesprochen werden, die nicht allgemein bekannt sind. Alleine das Bild im Vergleich (nach Regenfällen) macht für jeden sehr deutlich (kann mich noch erinnern, dass unser Garten nach Regenfällen nie ein solches Aussehen hatte, wie ich das schon längere Zeit auf normalen Feldern sehe), was wir/die intensiv-Landwirte (vor allem) unseren Böden antun.



Man müsste diese Dinge in solcher Kurzform öfter wiederholen und/oder an markanten Stellen öffentlich machen. Z.B. wäre eine PDF-Datei der Artikel für mich wünschenswert, da ich diesen dann auf meinem PC speichern und bei Bedarf weiterreichen kann...
Bastiaan Colombaroli
Ich finde es wird Zeit, dass nachhaltiger-, ökologischer Landbau nicht nur als “umweltfreundliche” Alternative gelobt wird, sondern auch als “menschenrechtliche” Alternative anerkannt wird. Wir haben ein Recht auf Humus. Mehr unter www.rihumi.org