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Olle Knolle oder frische Frühe?

Im März und April stellt sich die Frage: Welche Kartoffeln kommen in den Korb? Heimische Lagerware, der man ihr Alter schon mal ansieht – oder frische Frühkartoffeln aus Israel und Ägypten? // Leo Frühschütz

KartoffelnTausend Tonnen, das sind eine Million Kilogramm oder rund zehn Millionen einzelne Bio-Kartoffeln. So viele hatte Bioland-Bauer Bernhard Ruile aus Röhrmoos, nördlich von München, in seinem Kühllager. Er selbst und andere Bauern aus der Region hatten sie im Spätsommer 2011 geerntet. Im Frühjahr 2012 musste er die zehn Millionen Kartoffeln entsorgen. „Ich habe sie an Biogasanlagen verscherbelt und als Rinderfutter. Der Handel wollte sie nicht. Stattdessen verkaufte er Frühkartoffeln aus Ägypten und Israel“, erzählt der 53-Jährige – weil die Optik nicht stimmt. Aus Wut und Verzweiflung verschenkten Ruile und andere betroffene Bio-Bauern vor Discounter-Filialen Bio-Kartoffeln. Mit ihrem Protest schafften sie es in die Tagesschau. Trotzdem blieben sie auf vielen Kartoffeln sitzen.

Ganz Deutschland diskutiert seit ein, zwei Jahren verstärkt über Lebensmittelverschwendung. Und dann wandern Tausende Tonnen Kartoffeln in Biogasanlagen. Ein Skandal. Doch wer ist schuld daran? Die Verbraucher, sagt der Handel. Sie wollen optisch schöne, frische Kartoffeln und zahlen dafür auch deutlich mehr als für alte deutsche Lagerkartoffeln. Abpacker und Handel, sagen die Bio-Bauern, weil sie alle Kartoffeln aussortieren, die nicht der Norm entsprechen. Die Bio-Bauern, sagen die Abpacker, weil sie nicht vermarktbare Ware liefern. Wer hat recht?

Um das herauszufinden, müssen wir uns den Kartoffelmarkt genauer ansehen. 2011 haben knapp 3 000 Bio-Bauern Kartoffeln angebaut, einige Hundert davon in größeren Mengen. Viele von ihnen gehören einem Bio-Verband an. Insgesamt ernteten sie auf 8 300 Hektar Land 154 000 Tonnen Bio-Kartoffeln. Das waren zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor, sagen die Zahlen der Agrarmarkt Informationsgesellschaft AMI. Die Menge hätte ausgereicht, um bis weit in den Mai 2012 hinein Bio-Kartoffeln anzubieten. So lange halten die Knollen, wenn sie kühl gelagert werden. Und so hatten das Bernhard Ruile und seine Kollegen geplant.

Die meisten Kartoffeln verkaufen Aldi & Co.

Über die Hälfte aller Bio-Kartoffeln verkaufen die Discounter, ein Fünftel die großen Supermärkte wie Edeka und Rewe. Nur jede zehnte Bio-Kartoffel wird über Bio-Läden vermarktet. Ganz wenige Bio-Bauern liefern direkt in die Geschäfte. Die allermeisten verkaufen ihre Kartoffeln an einen Abpacker. Das sind spezialisierte Betriebe. Sie reinigen und sortieren die Knollen und packen sie in die vom Handel gewünschten Netze oder Tüten ab. Es gibt eine handvoll großer Abpacker, die vor allem Discounter und Supermärkte bedienen. Kleinere Betriebe versorgen regionale Händler und die Naturkostgroßhändler. Oft sind das Bauern, die selbst Kartoffeln anbauen.

„Als Bauer ist man weitgehend vom Abpacker abhängig“, beschreibt Bernhard Ruile seine Sicht des Problems. „Der Abpacker teilt dem Bauern mit, wie viel er aussortieren musste und bezahlt nur die tatsächlich abgepackten Kartoffeln. Der Bauer erfährt nicht, was mit dem Ausschuss geschieht und ob ihn der Abpacker anderweitig vermarktet.“ 30 Prozent und mehr würden einige Abpacker als unverkäuflich aussortieren. Für die eingetüteten Knollen der Ernte 2011 bekamen Ruile und seine Kollegen dann 35 Cent je Kilogramm. „Man kann nicht alle über einen Kamm scheren“, schränkt der Bio-Bauer ein. „Es gibt Abpacker, das sind eher kleinere, die das sehr transparent machen und weit weniger Kartoffeln aussortieren. Es gibt auch einige langfristige Geschäftsbeziehungen. Insgesamt sind das aber schon sehr spezielle Strukturen.“ Er sieht auch die Zwickmühle, in der manche Abpacker stecken: „Wer in-vestiert hat und auf Wachstum setzt, ist dem Handel ausgeliefert. Er muss die Qualität liefern, die der Handel will.“

Und die definiere sich vor allem über die Optik. „Kartoffeln, die ein halbes Jahr auf Lager liegen, können Druckstellen aufweisen.“ Das sei nur natürlich, die Kartoffel altere nun mal. „Nach dem Schälen sieht man davon nichts mehr und der Geschmack der Kartoffel wird mit der Lagerung noch besser.“ Doch der Handel lehne solche Knollen ab.

Kartoffeln zu verschenken

Ende März 2012 fuhren Bio-Bauern in Bayern und Niedersachsen mit ihren Treckern und Anhängern voller Kartoffeln bei Filialen der Discounter Aldi und Lidl vor. Säckeweise verschenkten sie ihre Knollen an die Einkaufenden und informierten sie über die Herkunft der Bio-Kartoffeln bei den beiden Discountern.

„So viel Interesse, so viel Solidarität hätten wir nie erwartet“, beschreibt Monika Tietke, Geschäftsführerin des Bio Kartoffel Erzeuger e.V., die Resonanz der Verbraucher. Auch in den obersten Etagen großer Handelsketten sei das Thema besprochen worden. Ob deren Verantwortliche etwas gelernt haben, wird sich in diesem Frühjahr zeigen.

Kartoffel-Aktion (Foto: Martin Huber)

Kartoffelerzeuger Richard Wirthmüller erklärt Kunden die Aktion der Bioland-Bauern vor einer Discounter-Filiale. (Foto: Martin Huber)

Nachlassende Liebe

Kartoffeln zählen zu den typischen deutschen Grundnahrungsmitteln. Etwa 75 Gramm kommen täglich auf den Teller, hat die Nationale Verzehrsstudie II 2008 ermittelt. Zehn Jahre zuvor waren es 120 Gramm. In den 50er-Jahren lag der Kartoffelverbrauch gar dreimal so hoch wie heute. Innerhalb der Kartoffelgerichte verschiebt sich seit Jahren die Nachfrage von selbst zubereiteten Kartoffeln hin zu ganz oder teilweise vorgefertigten Gerichten.

Beispielhafte Kartoffelvielfalt

Nicht zuletzt eine Frage der Nachfrage. In Bio-Läden gibt es immer wieder auch ungewöhnliche Sorten. (PDF-Download bei Klick auf die Tabellen)

Kartoffelsorten

Kartoffelsorten

Eine Knolle – viele Namen

Kaum ein Lebensmittel wird bei uns mit so unterschiedlichen Namen bedacht wie die Kartoffel. Sie heißt zum Beispiel Aartpaarn, Bodabiira, Duffel, Erdapfel, Grumbeer, Knudel oder Tüffelken.

Nur das Aussehen zählt

Das gilt erst recht für Kartoffeln, die kleine schwarze Flecken haben. Sie stammen vom Pilz Rhizoctonia. Dry Core oder Trockenfäule nennt sich die Krankheit. Meist reichen die schwarzen Flecken nur wenige Millimeter unter die Schale und verschwinden mit dem Schälen. Manchmal können auch größere Teile der Knolle infiziert sein und müssen weggeschnitten werden. Von außen lässt sich das kaum unterscheiden. Deshalb kommen bei den Abpackern solche Kartoffeln vorsichtshalber gar nicht in die Netze. In den letzten Jahren haben die Probleme der Bio-Bauern mit Drahtwürmern und Rhizoctonia zugenommen. Konventionelle Erzeuger können sich mit Pestiziden behelfen. Bio-Bauern müssen mühsam herausfinden, mit welchen Anbaumethoden und Fruchtfolgen sich die Probleme verringern lassen. Zur Optik zählt Bernhard Ruile auch das Waschen der Kartoffeln vor dem Abpacken. „Gewaschene Kartoffeln treiben schneller aus und werden leichter grün. Ge-bürstete Kartoffeln sind auch sauber, halten länger und schmecken besser.“ Gilt das alles auch für Bio-Läden, Herr Ruile? „Der Naturkosthandel ist nicht so rigoros wie die großen Abpacker, will aber auch zunehmend gewaschene Kartoffeln und optische Qualität.“

Die optischen Anforderungen des Handels erfüllen die Kartoffeln aus Ägypten und Israel zu 100 Prozent. Das liegt daran, dass sie in Sandböden wachsen und wenig Probleme mit Schädlingen oder Schorf haben. Auf ihrem Weg nach Europa werden sie nur kurz zwischengelagert. Spezielle Frühkartoffeln bauen die Ägypter meist nicht an, sondern bekannte Sorten wie Nicola oder Ditta, die deutsche Bauern als Lagerkartoffeln verwenden. Heimische Frühkartoffeln hingegen sind spezielle Sorten mit leicht löslicher Schale, Annabelle.

Die Knollen wachsen im Herbst und Winter heran, wenn in der Wüste erträgliche Temperaturen herrschen. Anfang bis Mitte März kommen sie in Deutschland in den Handel. „In den letzten Jahren wurden die aus Ägypten vertriebenen Mengen kontinuierlich ausgebaut“, schreiben die Experten der AMI. Sie schätzen, dass jährlich 28 Prozent der Bio-Kartoffeln importiert werden. Davon stammen je 10 000 Tonnen aus Ägypten und Israel. Den Rest liefern die Nachbarn, insbesondere Österreich, die Niederlande und Italien.

„Ich spreche keinem israelischen oder ägyptischen Bauern das Recht ab, seine Kartoffeln auf dem Markt anzubieten“, sagt Monika Tietke. Die Bioland-Bäuerin führt die Geschäfte des 2010 gegründeten Vereins der Bio Kartoffel Erzeuger. Sie hat im letzten Frühjahr die Proteste der Kartoffelanbauer koordiniert. Doch die Kartoffeln aus dem Nahen Osten stammen in der Regel nicht von kleinen Bauern, sondern von großen Agrarkonzernen. „Die Firma Daltex zum Beispiel steht für 80 Prozent der ägyptischen Kartoffelexporte – bio und konventionell.“

Kontrolleure wurden fündig

Vor einigen Jahren waren ägyptische Bio-Kartoffeln auffällig häufig mit unerlaubten Keimhemmungsmitteln belas-tet. Vor zwei Jahren fanden Kontrolleure Fungizid-Reste auf israelischen Kartoffelpflanzen. Offiziell waren Verunreinigungen im Tank eines Spritz-Flugzeuges die Ursache, doch blieben Zweifel. „Aufpassen und sehr genau hinsehen“ müsse man bei allen ausländischen Kartoffeln, sagten damals mehrere Kartoffelhändler unisono. Bei deutschen Bio-Kartoffelbauern gebe es hingegen selten Probleme.

Eine Reportage des ZDF-Auslandsjournals beschrieb im letzten Herbst ausführlich die Erzeugung in Ägypten: Daltex und andere Firmen kaufen Wüstenland vom ägyptischen Staat, bohren das Grundwasser an und beregnen die Flächen mindestens zehn Tage lang. Mit dem Wasser bringen sie auch Nährstoffe, etwa verflüssigten Hühnermist, in den Boden. Erst dann werden die Kartoffeln gepflanzt und weiterhin beregnet.

Industrieller Anbau in der Wüste?

„Das ist nichts anderes als industrielle Hydrokultur“, sagt Monika Tietke. Die EU-Öko-Verordnung lässt das zu. Sie enthält zwar allgemeine Grundsätze: Der Öko-Landbau soll die Fruchtbarkeit des Bodens erhalten und fördern, heißt es dort. Auch sei das örtliche ökologische Gleichgewicht zu berücksichtigen. Doch konkrete Vorgaben fehlen. Für Bio-Bäuerin Tietke ist klar: „Da werden ökologische Grundsätze mit den Füßen getreten.“ Das kann sie mit einer Treibhausgasbilanz der Universität Göttingen für Bio-Kartoffeln aus Deutschland, Spanien und Israel belegen. Deren Ergebnis fasst Jens Wegener von der Uni Göttingen so zusammen: „Im April auf den Markt gebrachte heimische Bio-Kartoffeln haben trotz Lagerung eine bessere Treibhausgasbilanz als israelische oder spanische Ware.“ Insgesamt sei der Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilogramm bei israelischen Kartoffeln fast doppelt so hoch wie bei deutschen. Spanische Knollen liegen dazwischen. Die höhere Treibhausbelastung der Import-Kartoffeln sei auf die langen Transportwege und den Energieverbrauch der Bewässerung zurückzuführen.

Der Wasserverbrauch selbst spielt in dieser Klimabilanz keine Rolle. Doch er ist ein entscheidender Faktor für die gesamte Öko-Bilanz. Für Kartoffeln in Deutschland genügt fast immer der Regen. Nur in Trockenperioden müssen die Felder künstlich bewässert werden. Im Schnitt braucht man dafür zehn Liter Wasser je Kilogramm Kartoffel. In der Wüste stammt das Wasser für die Kartoffeln aus Grundwasservorkommen, die im Laufe der Jahrtausende entstanden sind und sich kaum mehr erneuern. Fossiles Wasser nennen das die Experten. Davon braucht es nach Angaben der Vereinigung deutscher Gewässerschutz für ein Kilogramm Kartoffeln in Ägypten 289 und in Israel 103 Liter.

Auf der Sinai-Halbinsel produziert die Sekem-Farm Demeter-Kartoffeln für den Bio-Fachhandel. Im Unterschied zu industriellen Anbauern will Sekem die Wüste dauerhaft fruchtbar machen. Dazu verwenden sie eine ausgefeilte Fruchtfolge und verbessern den Boden mit Kompost. Denn Ägypten braucht mehr Ackerland, heißt es bei Sekem. Auch schaffe der Anbau Arbeitsplätze in unterentwickelten Wüstenregionen. Die langfristig angestrebten Erfolge seien nur durch Exporte möglich. Die machen rund 30 Prozent der gesamten Sekem-Erzeugnisse aus. Etwa fünf Prozent der israelischen und ägyptischen Bio-Frühkartoffeln stammen von Sekem.

Herkunft nachlesen

Wer entscheiden will, muss sich informieren können. „Den meisten Verbrauchern war die Herkunft der Bio-Kartoffeln gar nicht bewusst“, erzählt Monika Tietke von den Erfahrungen der Bauern bei ihren Protesten vor Discountern im letzten Frühjahr. „Am Regal steht groß ‚Ursprungsland siehe Etikett’, und auf dem Etikett steht ‚Ägypten’ dann so klein, dass man kaum etwas lesen kann.“ Deshalb verlangt sie eine klare Kennzeichnung. Doch nützt die wenig, wenn der Verbraucher keine Wahl hat. „Die Discounter und auch Edeka bieten im Frühjahr in der Regel nur eine Sorte Bio-Kartoffeln an“, weiß Monika Tietke. Entweder deutsche oder ägyptische. Das liegt nicht nur am mangelnden Platz. Für die ägyptischen Knollen müssen die Verbraucher deutlich mehr zahlen. Für den Handel seien „deutlich höhere Gewinnmargen drin als für die alterntige Ware“, schreibt die AMI unverblümt.

Ernte von Demeter-Kartoffeln bei Sekem auf dem Sinai (Foto: Sekem, Bijan Kafi)

Ernte von Demeter-Kartoffeln bei Sekem auf dem Sinai (Foto: Sekem, Bijan Kafi)

Angebot und Nachfrage

Würden beide Herkünfte parallel angeboten, hätten es die Importknollen schwer. „Wir hatten im vergangenen Jahr auf der Landwirtschaftsmesse Grüne Woche in Berlin ein großes Schaukochen. Da zeigte sich eindeutig, dass den Verbrauchern die deutschen Kartoffeln besser schmeckten“, erzählt die BKE-Geschäftsführerin. „Wir wollen, dass die Verbraucher wissen, was sie kaufen und entscheiden können.“ Im Bio-Fachhandel können sie das. Zwar werden auch in vielen Bio-Läden ägyptische Kartoffeln angeboten, aber überwiegend zusammen mit deutschen. Die ersten deutschen Frühkartoffeln gibt es ab Juni und danach meist mehrere Sorten deutsche Kartoffeln zur Auswahl.

Über den Kartoffelmarkt Ende 2012 schreibt die AMI, das Angebot sei knapper als im letzten Jahr, der Abverkauf gut und die Preise höher – auch für die Verbraucher. Ein Grund für die Knappheit sei, dass 30 Prozent der Kartoffeln aussortiert würden. Bernhard Ruile berichtet, nach dem Desaster im letzten Frühjahr habe ein Kollege keine Kartoffeln mehr angebaut. „Ein anderer hat ganz mit Bio aufgehört. Der baut jetzt Mais für Biogasanlagen an.“

Auch er selbst hat Konsequenzen gezogen und exportiert seine Kartoffeln – nach Frankreich. Vier bis sechs Prozent würden seine französischen Abnehmer aussortieren. „Die Franzosen sind Feinschmecker, die achten auf den Geschmack, nicht so auf das Aussehen“, erklärt er den Unterschied. Die langen Wege, die seine Kartoffeln jetzt nehmen, sieht er durchaus kritisch. Doch auch innerhalb Deutschlands wären sie ordentlich auf Reisen. Zuerst zum Abpacker, dann zum Zentrallager des Handels und von dort bundesweit in die Filialen. Es ginge auch anders. „Es gibt hier um München herum vier, fünf kleine Bio-Abpacker. Mit denen zusammen könnten wir ganz München regional mit Bio-Kartoffeln versorgen.“

Kommentare

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D.Reinhardt
danke für den ausführlichen Bericht über Kartoffeln. Ich ziehe eine gute Kartoffel allen anderen Beilagen vor.
Wolfgang Thomas
Guten Tag Herr Frühschütz, ein sehr guter Artikel über meine Lieblingsspeise die Kartoffel, welche sich in vielfacher Weise zubereiten lässt. Wo finde ich das Rezept für den genannten " Kartoffelhaber mit Kraut " ? mfG W. Thomas
Florian Kirchesch
Der gelungene Artikel erinnert mich an eines unserer Lieblings-Rezeptbücher: "1 Kartoffel - 50 Rezepte. Vielfalt aus aller Welt" (Dörte Rein, Verlag GU) Vielleicht sieht so eine Art Kompromiss aus: das Rezept international, die Kartoffel regional!
Bettina Rütz
Sehr geehrter Herr Frühschütz, Ihre Artikel und die Kochrezepte (die nur manchmal) sind für mich der Grund, gelegentlich die "Schrot und Korn" mitzunehmen. Wenn Sie ein bissl Einfluß haben, sagen's doch bittschön Ihren Kollegen, daß eine Zeitschrift, die sich hauptsächlich für's Product-Placement im Bereich der Bio-Convenience-Produkte zuständig fühlt, kaum gebraucht wird.

Wo schreiben Sie noch? Danke für einen wirklich differenzierten, ausführlichen Kartoffel-Artikel!

Mit freundlichen Grüssen

Bettina Rütz
Annika
Mit welchem Wasser bewässert denn Sekem seine Felder?