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Herbstgenüsse aus dem Ofen

„Es kommt der Herbst mit reicher Gabe, er teilt sie fröhlich aus …“

© Text Helga BoschitzRezepteSusanne Walter Fotos Maria Grossmann

Kürbisspalten mit pikantem Birnen-Relish

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Käse-Brot-Auflauf mit Trauben

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Zwetschgen-Streuselkuchen

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Flammkuchen mit Apfel und Ziegenkäse

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Powidl (Zwetschgenmus)

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Herbstliches Gemüsegratin

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Socca mit gegrillten Zucchini

Geschmorter Lauch mediterran

Kommentare

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Mona
*Powidl*



Im Gegensatz zur Marmelade oder Konfitüre wird Powidl traditionell nur durch Einkochen *ohne Zucker* oder Gelier- und Konservierungstoffe hergestellt. In Deutschland ist Powidl lebensmittelrechtlich jedoch Synonym zu Pflaumenmus, in Österreich wird es hingegen als eigene Art geführt.[1] Ursprünglich wurde Powidl in der böhmischen Küche aus gedörrten Zwetschken hergestellt.



Die Süße ist nur die natürliche Süße der Frucht. Powidl wird stundenlang gekocht, bis die nötige Konsistenz und Süße erreicht wird. Die Früchte sollten erst sehr spät geerntet werden und bevorzugt auch schon Nachtfrost überstanden haben, damit sich genügend Zucker gebildet hat. Die fast schwarze Farbe wird in einigen Rezepten durch die Zugabe von grünen Walnüssen (die ganze unreife Walnuss inklusive Schale) erreicht.



Powidl, der ohne Zuckerzusatz hergestellt wird, besteht aus ca. 500 Gramm Früchten je 100 Gramm. Im Handel wird unter der Bezeichnung Powidl jedoch auch Pflaumenmus mit Zuckerzusatz und einem Rohfruchtanteil von um die 300 Gramm Früchten je 100 Gramm verkauft.



Quelle und weiterlesen:



http://de.wikipedia.org/wiki/Powidl





da es traditionell aus getrockneten (und wieder eingeweichten) Pflaumen/Zwetschken hergestellt wird, ist die Verarbeitungmethode "Backofen" durchaus "zulässig" ;) , obwohl in Österreich tw noch zwischen Powidl und Zwetschkenröster unterschieden wird (Rezept i.d Schrot und Korn minus Alkohol = Zwetschkenröster)





das nächste: man *muss* natürlich keinen Alkohol zugeben, ist bei österreichischem Powidl auch echt nicht Standart ...



ausser wenn es tatsächlich traditionell in Steingut gelagert wird, dieses wird mit Rum "gespült"/vollgesogen, um vor Schimmelbefall zu schützen.



kann mir auch vorstellen, dass, da es aus dem Slavischen Raum kommt, traditionellerweise oft Alkohol (Slivovic/Slivovica - Slivo = Pflaume) beigegeben wurde.





es gibt noch die Varianten mit Zimt/Gewürznelken (nur ein Hauch!) /Ingwer (??)



und wenn man eine gute Sorte Pflaumen/Zwetschken erwischt, die reif sind, reif geerntet wurden und auch einen guten Säureanteil haben, braucht es keine Zugabe von Zitrone (Essig als Säuerungsmittel für Powidl ist mir bislang unbekannt. gab es auch bei gekauften Powidl, ausser er war *sehr* billig und qualitativ nicht besonders hochwertig, nie. im moment gibt's im Internet viele Rezepte mit Essig, die stammen aber von sonstwoher)





Rezeptvarianten zB:



Für das Powidl



1 kleine Pck. getrocknete Pflaumen/Backpflaumen

1/4L Wasser

1 Prise Kreuzkümmel

1 Lorbeerblatt

1 Zimtstange

1/2 geriebene Schale einer Zitrone

1-2 EL brauner Zucker



Quelle: http://www.sigma-tau.de/fileadmin/kochshows/Film_8/Rezept_Liwanzen_mit_Powidl__Puderzucker_und_Schlagobers.pdf





Ein Freund von mir in Wien süsst übrigens alle Marmeladen (und er macht viele :) ) mit Stevia - angeblich schmecken diese sehr gut :)







Liebe Grüsse



Mona