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Hess Natur

Antje von DewitzRolf Heimann leitet den Bereich Innovation und Ökologie bei Hess Natur. Er joggt im Sommer im Bio-Baumwollshirt und trägt im Herbst feine Wolle. „Wer keinen Hardcore-Sport betreibt, ist mit Funktionswäsche aus Naturfasern gut bedient.“

„Ich halte Mikrofasern für weit überschätzt!“

Merinowolle mit Seide ist für Rolf Heimann die optimale Mischung für Funktionswäsche. „Die Seide verstärkt die atmungsaktiven und wärmenden Eigenschaften der Wolle. Und sie macht das Textil noch weicher.“ Dank der modernen Spinntechniken könne man mit Naturfasern sehr feine und qualitativ hochwertige Stoffe herstellen. „Von der Funktion her wüsste ich nicht, wozu man zum Beispiel Viskose braucht. Sie ist nur wesentlich billiger.“ Lediglich auf die extrem elastische Kunstfaser Elasthan können Naturmodehersteller nicht verzichten. Wenn ein Kleidungsstück dehnbar und eng anliegend sein soll, werden einige Prozent Elasthanfasern mit verstrickt. Bei Hess Natur sind sie mit Baumwolle ummantelt. Kunstfasern als zweite Haut hält der Naturfaser-Fan Heimann für unnötig. Plastik hat für ihn nur an einer Stelle seine Berechtigung: „Regendichte Membranen oder Schutzschichten gehen nur mit Synthetik.“ Hess Natur beschichtet Bio-Baumwollgewebe mit rein pflanzlichen Wachsen und Ölen. „Unsere gewachsten Jacken und Parkas weisen zwar Wind und Wasser ab, aber sie sind nicht für stundenlanges Wandern im Regen gedacht.“

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