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Allos

Alice FridumBereits seit zehn Jahren führt Allos keinen Klee/Rapshonig mehr aus Kanada. "Bei diesem Honig stammt ein Großteil des Nektars eindeutig aus gentechnologisch veränderten Rapspflanzen", erklärt Qualitätsmanagerin Alice Fridum.

"Das ganze Urteil ist in seiner Konsequenz problematisch."

"Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs bedeutet für uns eine nicht unerhebliche Steigerung des Analysenaufwands. Wir haben alle Honige untersucht, bei denen ein Risiko besteht", erklärt Alice Fridum. Parallel dazu stelle Allos im Rahmen eines Monitorings der Lebensmittelüberwachung Proben zur Verfügung. Die Ergebnisse zeigen, dass Bio-Imker wirklich sorgfältig ihre Bienenweide wählen. "Rechtlich müssen wir unterscheiden, ob es sich um GVO handelt, die in der EU als Lebensmittel zugelassen sind oder nicht. Sind sie zugelassen, können sie in unserer Umwelt zu einer unvermeidbaren Kontamination werden, die selbst in Bio-Honig nicht zu vermeiden ist. Bisher hatten wir erst einen solchen Fall". Im Honig gehe es um Größenordnungen transgener Pollen, die wir durchaus auch mit der Atemluft aufnehmen können. "Es kann nicht in unserem Interesse als Gentechnik-Gegner liegen, Bio-Imker zu diskriminieren, weil zufälligerweise diese Pollen gefunden werden." Ein erster Verdacht auf nicht zugelassene GVO bei einem Honig aus Spanien, der zur Nichtverkehrsfähigkeit geführt hätte, hat sich in einer Nachuntersuchung als Irrtum herausgestellt.

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