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Ohne Kälber keine Milch

Realität im Stall: Mit der Geburt ihres ersten Kalbs beginnt für die Kuh die Milchproduktion.

Erst wenn eine Kuh ein Kalb geboren hat, erzeugt sie Milch. Eine durchschnittliche Bio-Milchkuh 20 bis 30 Liter Milch am Tag oder rund 7000 Liter pro Jahr. Die tägliche Menge nimmt im Laufe der Monate ab. Damit der Milchfluss nicht versiegt, muss die Kuh nach einem Jahr wieder kalben. Deshalb werden die Tiere bereits zwei, drei Monate nach der Geburt wieder besamt und sind dann neun Monate schwanger. In den letzten zwei Monaten der Schwangerschaft hört der Bauer mit dem Melken auf, er stellt die Kuh trocken.

Bio-Standards schreiben vor, dass die Kälber drei Monate lang mit Kuhmilch ernährt werden. Doch die muss nicht von der Mutter stammen. Zwar heißt es in der EU-Öko-Verordnung, dass „die Muttermilch der Fütterung mit natürlicher Milch vorgezogen“ werde. Doch in der Praxis werden Kalb und Mutter wie in der konventionellen Milchwirtschaft nach wenigen Tagen getrennt. In diesen ersten Tagen ist die Milch reich an Abwehrstoffen und besonders wichtig für das Kalb. Gleichzeitig darf sie bis fünf Tage nach Geburt nicht vermarktet werden. Deshalb darf das Kalb saugen – oder bekommt die Muttermilch aus dem Eimer.

Danach muss die Mutterkuh wieder „in die Produktion“, weil sie jetzt maximale Milchmengen liefert. Das Kalb bräuchte zwar nur einen geringen Teil dieser Milch. Doch Mutterkühe mit säugenden Kälbern lassen sich nur schwer in die Routine eines Milchkuhstalles integrieren. Einfacher ist es, die Kälber in Gruppen (Einzelhaltung ist bei Bios verboten) zu halten und mit Milch zu tränken. In großen konventionellen Betrieben bekommen die Kälber oft sogenannte Milchaustauscher auf der Basis billiger Fette und Eiweiße. Kleinere Höfe verfüttern meist die eigene Milch.

Kommentare

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Sabrina Schreiber
Danke für diesen kritischen Artikel!



Nachdem ich mit der Lüge von der gesunden Milch aufgewachsen bin und diese "Lehre" nie hinterfragt habe, wachte ich nach ca. 3 Jahrzehnten auf dieser Welt brutal auf, als ich mich im Internet mit dem Thema zu befassen begann, als ich die Missstände, die Grausamkeiten, ferner die gesundheitlichen Folgen von Milchkonsum erfuhr. Dass Kälber nur ein Abfallprodukt sind und es keine "Milchkühe" gibt.



Nach nunmehr über 7 Jahren ohne Tiermilch ekelt es mich nur noch an, alleine der Gedanke, einen Schluck dieser Säuglingsnahrung zu konsumieren - oder vielmehr: zu stehlen, denn es ist Nahrung eines anderen Mitgeschöpfes! - löst in mir Abscheu aus.



Und wie viele Mütter meinen, ihren Kindern etwas Gutes zu tun, wenn sie auf die Lügen der Lebensmittelschergen hereinfallen, die von der "Extraportion Milch" sprechen, die ja so gesund und so wichtig für das Kind sein sollen. Für irgendein Kind sicher. Aber spätestens, wenn wir es ekelhaft finden, an der Brust der eigenen Mutter zu hängen, sollte klar sein, dass Milch keine Nahrung für entwöhnte Lebewesen ist.





Gute Informationen zum Thema findet man auch hier:



http://milch-den-kuehen.de



http://www.animals-angels.de/Die-Kampagne,1070.html



http://www.youtube.com/watch?v=_kM387cI4rk





Mensch, werde mündig ...



.
Marlon
Kuhmilch ist für Kälber

Schafmilch ist für Lämmer

und Ziegenmilch für Zicklein.

Das ist doch ganz logisch .



ich sag nur : Lactoseintoleranz



Menschen brauchen als Säugling die Milch der Mutter -

als Nahrung, anstatt künstliche

" Milchaustauscher" ( wie bei den konv. Bauern, ha, wie bizarr !) und danach trinkt man halt als Durstlöscher Wasser !

Lasst den Tierkindern ihre Nahrung !