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Bio, fair und stylisch

Martin Höfeler ist so alt wie seine Zielgruppe: 26. Im Sommer 2007 startete er mit Studienkollege Anton Jurina das Social Fashion Label Armedangels. Die erste Kollektion von Fairtrade-zertifizierten Kapuzenjacken und Shirts aus Biobaumwolle wurde ein Erfolg.

Martin Höfeler
Martin Höfeler: „An die Themen Färben und Ausrüsten setzen wir uns jetzt dran.“

„Wir wollen jungen Menschen nahebringen, dass man darauf achtet, wie etwas hergestellt wird. Damit wir das rüberkriegen, müssen Hoodies und Shirts erst mal gut aussehen“, erklärt Martin Höfeler. Das Wichtigste am Anfang war, die fairen Arbeitsbedingungen sicherzustellen. „An die Themen Färben und Ausrüstung setzen wir uns jetzt dran.“

Zertifiziert sind alle Produkte nach dem Ökotex-Standard 100. „Aber das Logo besagt nur, dass in dem Produkt nichts enthalten ist, was Allergien hervorrufen könnte.“ Für Armedangels ist GOTS das Ziel, „weil der die ganze Produktion umfassend angeht“. Bis zur Spinnerei haben sie es schon geschafft, doch jetzt wird es schwierig. Für richtig weiße T-Shirts braucht man optische Aufheller, doch die sind bei GOTS nicht erlaubt. Auch das Unternehmen für die Aufdrucke müsste sich zertifizieren lassen. Schon jetzt funktionieren die aufgedruckten Farben auf Wasserbasis, brauchen also keine problematischen Lösemittel mehr.

Punkt für Punkt arbeiten die beiden Jungunternehmer daran, die ökologische Seite ihrer Kleidung zu verbessern. Einem großen Kunden, der Armedangels-Shirts mit einem Aufdruck aus Leuchtbuchstaben wollte, sagte Höfeler ab. Wegen der gefährlichen Chemikalien bei der Herstellung der Farbstoffe. „Wir wollen Produkte, hinter denen wir stehen können.“

Kommentare

Kommentar­bild via Gravatar
Anja
Danke für diese Information, so wird die Möglichkeit geschaffen, solche großartigen Ideen fördern zu können, von denen man sonst nie (jedenfalls in einem so frühen Stadium) nicht erfahren hätte. Mir fehlt nur ein Link oder ÄHnliches. Weiter so!

szmtag