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10 gute Gründe für Bio

Viele Argumente sprechen für Lebensmittel aus Ökoanbau. Da hat jeder Biokunde seine persönliche Hitliste.

Echter Geschmack: Bei Biolebensmitteln schmecken die Zutaten. Geschmacksverstärker und künstliche Aromen sind verboten. Natürliche Aromen kommen nur in ganz wenigen Produkten vor. Stattdessen gibt es echte Früchte, reichlich Gewürze und naturreine ätherische Öle.

Schutz für die Tiere: Scharren im Sand, Grasen auf der Weide – Biotiere dürfen das. Die Richtlinien schreiben eine artgerechte Haltung vor: Mehr Platz im Stall, genug Auslauf, kein Kraftfutterdoping, sondern ein zur Tierart passendes Öko-futter. Bei Krankheit geben Biobauern Homöopathie und Naturheilkunde Vorrang.

Pestizidfrei: Biobauern dürfen keine synthetischen Pestizide spritzen. Deshalb finden sich in Bioerzeugnissen kaum Rückstände dieser Gifte. Auch der Umwelt bleiben Pestizidduschen erspart.

Gut für's Klima: Biobauern verbrauchen vor allem durch den Verzicht auf Kunstdünger ein Drittel weniger Energie für die gleiche Menge Nahrung als konventionelle Bauern. Durch die organische Düngung bauen ihre Wiesen und Äcker mehr Humus auf und binden so Kohlendioxid.

Ohne Gentechnik: Der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) ist im Ökolandbau verboten. Das gilt für Gensoja im Futtertrog ebenso wie für gentechnisch hergestelltes Lab in der Käserei oder GVO-Enzyme im Brötchenteig. In konventionellen Lebensmitteln müssen die drei letztgenannten GVO-Verwendungsmöglichkeiten nicht einmal gekennzeichnet werden.

Wenig Zusatzstoffe: Über 400 Zusatzstoffe sind für Lebensmittel erlaubt, einige davon können Allergien auslösen oder verursachen bei Kindern Hyperaktivität. Für Biolebensmittel sind nur 40 Zusatzstoffe zulässig, manche nur für wenige Produkte. Es gilt der Grundsatz: „Was nicht notwendig ist, kommt auch nicht rein.“

Mehr Arbeitsplätze: Jäten ist aufwendiger als Spritzen. Kleine Hersteller beschäftigen mehr Menschen als große Massenfabrikanten. Und in einem Biomarkt arbeiten mehr Menschen als in einer Discounterfiliale. Insgesamt bietet die Biobranche in Deutschland je nach Schätzung 130 000 bis 160 000 Arbeitsplätze.

Vielfalt auf dem Acker: Biobauern verzichten auf Spritzgifte und Monokulturen und schonen so seltene Pflanzen, Insekten und Vögel. Randstreifen, Hecken und kleine Biotope bieten den gefährdeten Arten zusätzlich Platz zum Leben.

Fairer Handel: Gerechte Preise und ein faires Miteinander haben in der Biobranche einen hohen Stellenwert. Nicht nur im Handel mit Entwicklungsländern, sondern auch hierzulande. Das zeigen die vielen Auszeichnungen, die Biounternehmen erhalten.

Ganzheitliches Denken: Viele Biobauern begreifen ihren Betrieb als Teil eines natürlichen Kreislaufs. Ihr Ziel ist es nicht, aus Boden und Tieren das Maximale, sondern das für die Umwelt, Mensch und Tier Optimale herauszuholen. Sie arbeiten am erfolgreichsten, wenn der natürliche Kreislauf funktioniert. Deshalb fördern sie ihn.

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