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Vogelgrippe

Bio-Geflügelprodukte weiter sicher

Geflügelprodukte von Bio-Höfen bleiben trotz Stallpflicht Bio-Produkte. Darauf hat der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) hingewiesen. Denn „Bio“ heißt mehr als „nur“ Freilandhaltung.

Die Öko-Haltung unterscheide sich nach wie vor deutlich von der konventionellen, sagte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW. Unter anderem durch das Füttern mit ökologisch erzeugtem Futter, dem Verbot des prophylaktischen Beimischens von Arzneimitteln ins Futter, Tageslicht im Stall, Einstreupflicht und ausreichendem Bewegungsraum.

Die Bio-Geflügelhalter sind durch die Stallpflicht erheblichen Belastungen ausgesetzt. „Insbesondere Wassergeflügelhalter, die keine Ställe haben, und Bauern, deren Ställe keinen überdachten Auslauf haben, mussten viel Geld in Übergangslösungen investieren, um den Auflagen gerecht zu werden. Auch muss damit gerechnet werden, dass die Tiere mit Leistungseinbrüchen auf die veränderten Haltungsbedingungen reagieren“, so Alexander Gerber, Geschäftsführer des BÖLW. An die Verbraucher gewandt sagte er: „Es gibt nicht einen Grund, wegen der Vogelgrippe auf Geflügelfleisch oder Eier aus ökologischer Erzeugung zu verzichten. Damit würde man nur die ohnehin schon schwer gebeutelten Bauern zusätzlich schädigen!“

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szmtag