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Tausend Proben genommen

Kaum Pestizide in Bio-Ware

Im Kontroll-System für Obst und Gemüse im Naturkosthandel ist jetzt die 1.000. Probe untersucht worden. Das Qualitätsurteil des Labors lautete „sehr gut“ – wie bisher bei den allermeisten Proben, die seit fast drei Jahren unter der Regie des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e. V. genommen wurden.

Die aktuelle Gesamtbilanz im BNN-Monitoring zeigt, dass 939 der bisher 1.000 Proben einwandfrei waren. Bei lediglich 4,7 Prozent der Proben stellten die Labore Rückstände unterhalb der gesetzlichen Höchstmenge fest. Nur 1,4 Prozent der Proben hielten die gesetzliche Höchstmenge nicht ein. Im konventionellen Bereich überschreiten dagegen rund neun Prozent der pflanzlichen Proben die gesetzliche Höchstmenge (Schrot&Korn berichtete in der April-Ausgabe). Besonders kritisch fällt die Bilanz für konventionelle Erdbeeren und verschiedene Strauchbeeren, Äpfel, Paprika und Rucola aus: Je nach Sorte waren 80 bis 95 Prozent aller Proben belastet – in der Regel mit mehreren Pestiziden. Beim Monitoring des BNN wird bei jedem Rückstandsfund die Ursache recherchiert, so dass das die Kontrolle für eine ständige Verbesserung der Qualitätssicherung vom Feld bis zum Fachgeschäft sorgt.

Kommentare

Kommentar­bild via Gravatar
Michael Hackethal
Hmmm, da wird ja ziemlich einseitig formuliert. Immerhin sind 6,1 % der Proben mit Rückständen belastet, also nicht gerade wenig.

Und man fragt sich, wie die 1,4 % überhaupt zustande kommen, wenn im Biolandbau Pestizide verboten sind...

Und warum werden die Produkte nicht genannt, die diese Rückstände aufwiesen? Das wäre doch im Sinne des Verbrauchers!

szmtag