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spezial: Fliegerfreie Ferien - Fahrradstadt Münster

Mit dem Drahtesel über die Fahrrad-Autobahn

Wer sich auf den Weg macht, um Städte zu erkunden, dem sei Münster empfohlen, denn Münster ist gesund. Die Lebenserwartung dort ist die höchste aller deutschen Städte, der Altersdurchschnitt liegt bei unter 36 Jahren und damit vier Jahre unter dem Bundes-durchschnitt – was nicht zuletzt an den knapp 50.000 Studenten liegt, die auf 270.000 Einwohner kommen. Und daran, dass Münster als Fahrradstadt bekannt ist – womit wir beim Thema Reisen wären. Das „Forum anders Reisen“ bietet eine zweitägige Radrundfahrt durch das Münsterland an. Am ersten Tag geht es zu der Wasserburg, in der die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff geboren wurde – und zu einer Privatbrauerei. Der zweite Tag ist Münster vorbehalten, mit seiner „Fahrrad-Autobahn“ genannten Straße, die ganz auf die Bedürfnisse von Fahrrad-Enthusiasten ausgerichtet ist. Fahrrad heißt übrigens „Leeze“ auf masemattisch, einer im 19. Jahrhundert in Münster entstandenen Sondersprache, weshalb das Programm „Münster per Leeze“ heißt. Unter anderem geht die Stadtführung vorbei am Dom, dem gotischen Rathaus, in dem mit dem Westfälischen Frieden der Dreißigjährige Krieg beendet wurde, und St. Lamberti mit den Wiedertäufer-Käfigen. Kultur, Natur, Bewegung für 125 Euro pro Person. Mit dabei ist eine Übernachtung in der Innenstadt, Leihfahrräder, Stadtführung sowie die Eintrittsgebühren.

Und wer davon nicht genug bekommt, dem sei der Europa-Radwanderweg „R1“ empfohlen, der vom russischen Sankt Petersburg über Berlin nach Calais in Frankreich an Münster vorbeiführt. Wer Lust aufs Stadtleben hat, sollte sich auch bei der Bahn informieren: Dort gibt es nicht nur umweltschonenden Transport, sondern auch Übernachtungen zu buchen.

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