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Warenkunde Eyeshadow (© bioverlag/Harald Hufgard)
(© bioverlag/Harald Hufgard)

BIO-WISSEN Diese Lidschatten können jeden Look – ganz ohne künstliche Farbstoffe und mit Pflegepotenzial.

-> Lidschatten in Ihrem Bio-Laden

Rund acht Millionen Frauen und Mädchen gehen nicht ohne ihn aus dem Haus. Ob Arbeit oder Schule, Café oder Kneipe – Lidschatten ist ihr ständiger Begleiter. Grund genug, ihn mit Bedacht zu wählen. Auch, weil die zarte Haut am Auge so empfindlich ist.

Der konventionelle Typ erzielt seine Wirkung nicht selten mit harter Chemie – schlechte Voraussetzungen für eine gute Beziehung. Lidschatten aus der Naturkosmetik ist besonders verträglich und pflegt.

Doch wie den Richtigen finden? Unbedingt auf seine Herkunft achten. Ob aus dem Bio-Laden oder dem herkömmlichen Drogeriemarkt – beide basieren zwar in der Regel auf Talkumpuder aus Speckstein und mineralischem Glimmer, auch Mica oder Perlglanz genannt. Doch die Qualität der weiteren Zutaten unterscheidet sich: Der natürliche Typ pflegt die zarten Lider mit Jojoba-, Sonnenblumen- oder Macadamiaöl, mit Extrakten von Kamille oder Wundklee beruhigt er die sensible Haut. Zellschädigende freie Radikale wehrt er mit Vitamin E ab. Sein konventionelles Pendant versucht’s mit billigen Tricks: Künstliche Silikonöle und Paraffin täuschen zarte Haut nur vor, verstopfen jedoch auf Dauer die Poren. Auch kann synthetisches Nylon als Puderkomponente drin stecken.

Was gern verschwiegen wird: Hinter mancher CI-Nummer in der Inhaltsstoffliste verbergen sich synthetische Farbstoffe, die das Auge reizen können. Der Softe aus dem Hause Naturkosmetik ist mehr auf ihr Wohl bedacht: Rosé, Gold oder Blau kriegt er allein mit natürlichen Pigmenten hin. Das sind rot-braune Eisenoxide und mineralische Farbstoffe wie Ultramarin, Manganviolett oder weißes Titandioxid. In dünnen Schichten kombiniert geben sie tolle Glanz- und Pearleffekte.

Das besondere Etwas

Weitere Vorzüge der Naturburschen: Der Lidschatten von Dr. Hauschka pflegt und mattiert mit Seidenpulver. Benecos und Neobio verwöhnen die Lider mit Macadamiaöl. Sante führt einen wachshaltigen Lidschattenstift, mit dem man Highlights setzen kann. Lidfarben von Logona zeichnen sich durch Anti-Aging-Wirkstoffe und einen Edelstein-Mix aus. Auf Mineral-Lidschatten ohne Talkumpuder ist Lavera spezialisiert: Gebackene Sorten versprechen, nass aufgetragen, besonders intensive Farbe, cremige langen Halt.

Die inneren Werte sieht man Lidschatten nicht unbedingt auf den ersten Blick an: Die INCI-Inhaltsstoffliste steht häufig am Verkaufsregal. Besonders tierliebe Typen tragen den Aufdruck „vegan“. Und manche Sorte wartet noch mit Spiegel und Applikator auf. Doch so sehr sie ihren schillernden Begleiter auch schätzt, mit ins Bett darf er nicht: Lidschatten vor dem Schlafengehen bitte abschminken. Auch dafür gibt es passende Produkte im Regal.

Schlupflider kaschieren

Schminken Sie das innere Lid mit weißem Lidschatten bis hoch zu den Augenbrauen und tragen nach außen hin etwas Hellgrau auf.

Warenkunde Eyeshadow (© bioverlag/Harald Hufgard)

Weniger ist mehr

Auffälliger Lidschatten und knallrote Lippen? Geht gar nicht – zu viel Farbe im Gesicht wirkt schnell künstlich.
Also nur eine Partie betonen, die andere eher dezent schminken.

Sauber bleiben

Gerade am Auge ist sauberes Arbeiten wichtig. Deshalb Applikator oder Pinsel regelmäßig wechseln oder mit warmem Wasser und milder Seife auswaschen. Nach dem Öffnen ist Lidschatten min­destens ein Jahr lang haltbar. Da er kein Wasser enthält, können Keime dort kaum wachsen. Dennoch stecken in manch konventioneller Sorte bedenkliche Konservierungsmittel.

Gut gewählt

Generell gilt: Helle Farben und Glitzer­effekte heben die Augen hervor, dunkle, matte Farben lassen sie zurücktreten. Starker Ausdruck gewünscht? Dann
setzen Sie auf Kontraste. Blaue Augen kommen zum Beispiel mit Apricot und Hellrosa zur Geltung. Violett und Rosé bringen grüne Augen zum Leuchten, Braune können Sie mit Lila und blauen Nuancen betonen.

Zweifarbig mit Bananentechnik

Zuerst einen hellen Puderlidschatten mit Applikator oder Pinsel über das obere Augenlid verteilen. Dann einen dunkleren Ton in die Lidfalte setzen, mit halbkreisförmigen Bewegungen vom äußeren bis zum inneren Ende der Falte. Kopf vorm Spiegel leicht in den Nacken legen: Die dunkle Farbe sollte die Form einer Banane haben. Anschließend mit einem sauberen Pinsel die Übergänge verblenden. Extra-Tipp: Schminkideen finden Sie auf den Websites der Naturkosmetik-Hersteller.

Die Basis

Damit die Farbe lange hält und sich nicht in der Lidfalte absetzt, zunächst eine spezielle Eyeshadow base auf dem oberen Augenlid auftragen. Die gibt es in cremiger oder pudriger Form. Zur Not tut´s auch ein Gesichtspuder.

(© bioverlag/Harald Hufgard)

Erschienen in Ausgabe 12/2016

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Ich habe auch eine sehr empfindliche Haut so, dass ich nur ab und an Kosmetikprodukte verwenden kann. Mit natürlichen Produkte habe ich aber bislang ganz gute Erfahrungen gemacht. Du hast ja geschrieben, das einige Lidschatten auf Talkumpuder aus Speckstein bestehen. Ich war immer der Meinung, das gerade Speckstein in Pulverform krebserregend sein kann? Also vielleicht noch ein Grund um auf natürliche Produkte zu wechseln

Weil ich eine empfindliche Haut habe und Kosmetik mit Chemikalien bei mir schnell allergische Reaktionen auslöst, lege ich auch immer großen Wert auf Puder, Lidschatten, Kajal und Lippen Make Up auf natürlicher Basis. Mein Favorit ist ein Lidschatten von Hauschka :)
Danke übrigens für den tollen Tipp, wie man Schlupflider kaschiert. Das muss ich unbedingt mal probieren. Ich habe nämlich ein großes Problem mit Schlupflidern und auf Fotos sieht das immer grässlich aus. Eine OP kommt für mich aber nicht infrage.