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Auf der grünen Welle der Natur

Frucht, Kraut, Baum: Manche Zutaten aus den Gärten dieser Welt bieten ganz besondere Inhaltsstoffe, die Haut und Haar guttun. // Bettina Levecke

Wohlfühlen - Erlebnis Natur Das satte Grün eines frischen Apfels, das schimmernde Grün einer Wiese in der Morgensonne, das leuchtende Grün von Bergseen und Meeren oder die geheimnisvollen Jade- und Türkisgrüntöne von Edelsteinen: Bei keiner anderen Farbe schöpft die Natur so aus dem Vollen wie bei Grün.

Jetzt im Frühling ist der Naturton omnipräsent. Das tut uns auf vielen Ebenen gut. Grün weckt in uns zum Beispiel ein starkes Gefühl für Frische, Natürlichkeit und Lebenskraft und beruhigt gleichzeitig. Auch für unser Wohlbefinden und die Schönheit von Haut und Haar können grüne Pflanzen eine ganze Menge bewirken. Die besonderen Eigenschaften und Kräfte von sechs grünen Naturtalenten stellen wir Ihnen hier vor:

Aloe vera
Außen pfui und innen hui: Während die Aloe vera wie ein trockenes Kakteengestrüpp aussieht, enthält das schimmernde Gel aus ihren Blättern über 160 Vitalstoffe. Diese versorgen die Haut nachhaltig mit Feuchtigkeit und stärken gleichzeitig die natürliche Widerstandsfähigkeit und Regenerationskraft. Traditionell wird Aloe vera bei leichtem Sonnenbrand, Insektenstichen oder Hautreizungen zur Heilung eingesetzt. In der täglichen Pflege beugt sie sanft der natürlichen Hautalterung vor und sorgt für einen frischen, klaren Teint. Aloe vera ist besonders empfehlenswert für strapazierte Haut, die zu Rötungen neigt. Übrigens: Aloe vera ist sehr empfindlich. Nur im schonenden biologischen Anbau kann die Pflanze all ihre tollen Wirkstoffe voll entfalten.

Salbei
Das grüne Kraftkraut deckt ein ganzes Paket positiver Hauteigenschaften ab: Es wirkt antiseptisch, lindert Rötungen und Hautirritationen. Dazu verbessert Salbei den Teint durch seine leicht adstringierende Wirkung. Der würzig duftende Salbei hat eine uralte Geschichte in der Hautpflege. Schon die Medici der Antike nutzten seine intensive Heilkraft bei Wunden und Hautentzündungen. Auch Hildegard von Bingen schwärmte vom Salbei. Sein absolutes Sommer-Plus: Salbeiöl hemmt die Schweißproduktion des Körpers. Sein größtes Einsatzgebiet sind daher Körperpflegeprodukte, wie Deodorants, Duschgels und Badelotionen. Zudem fördert sein Duft das seelische Wohlbefinden, besonders bei einer Dusche nach einem heißen Sommertag.

Limette
Frisch, frischer, Limette! Was wäre ein Caipirinha ohne die kleine grüne Schwester der Zitrone? Ganz klar: langweilig! Der süß-saure Limettengeschmack ist Sommerfrische pur. Wen wundert es da, dass die Limette gern gesehener Gast in Naturkosmetik ist. Als Inhaltsstoff in Duschgels und Körperlotionen sorgt das ätherische Öl für gute Laune. Dieser stimmungsaufhellende Effekt ist in der Aromatherapie schon lange bekannt. So weckt die kleine saftige Baumfrucht schon morgens unter der Dusche die Lebensgeister. Nicht nur das: Limettenöl pflegt. Mit seiner sanft adstringierenden Wirkung verbessert es das Hautbild, macht die Haut ebenmäßiger und weicher. Tipp: In Seife oder Handcreme sorgt Limette lange für frische Hände.

Ginkgo
Wenn einer weiß, wie man dem Alter trotzt, dann er: Der Ginkgo-Baum gilt als lebendes Fossil, denn er ist der letzte seiner Gattung und damit eine der ältesten Baumarten der Welt. In Ostasien wird Ginkgo wegen seiner essbaren Samen als Tempelbaum verehrt, in Deutschland kennen wir ihn eher als Inhaltsstoff in kosmetischen Produkten. Der grüne Wunderbaum lässt sich von der Industrie nicht austricksen. Bis heute können seine einzigartigen Wirkstoffe im Labor nicht synthetisch nachgebaut werden. Mit seiner durchblutungsfördernden Wirkung unterstützt er den Stoffwechsel der Haut. Regelmäßig angewendet sorgen die Ginkgo-Extrakte auf diese Weise für ein feines und gesundes Hautbild. Natürlich spielt er auch hier sein Anti-Aging-Wissen aus: Ginkgo schützt die Haut vor Schäden durch freie Radikale, beugt der natürlichen Hautalterung vor.

Apfel
Knackig, saftig und ideal für die kleine Mahlzeit zwischendurch. Äpfel liefern ein ganzes Sammelsurium von Vitalstoffen, enthalten neben Vitaminen auch viele Mineralien und Spurenelemente. Nicht umsonst waren goldene Äpfel bei Königen früherer Zeiten ein Zeichen der Macht: Äpfel waren kostbar, denn sie hielten gesund! Auch in der Naturkosmetik spielen die kompakten Baumfrüchte eine Rolle, bisher noch überwiegend in der Haarpflege: In Shampoos und Spülungen verleihen Apfelextrakte seidigen Schimmer und versorgen das Haar mit Feuchtigkeit.

Avocado
Mmmh, was für ein Schmelz! Die Avocado zergeht förmlich auf der Zunge, schmeckt im Salat, mit Kräutersalz auf Brot oder in Würfeln auf Parmesan-Risotto. Das doppelt Gute daran: Während die südamerikanische Baumfrucht den Gaumen verwöhnt, versorgt sie den Körper mit vielen Beauty-Wirkstoffen. Unter ihrer weichen Schale hat sie bis zu 25 Prozent mehrfach ungesättigter Fettsäuren, ein dickes Plus an Feuchtigkeit für Haut und Haar. Nicht zu toppen ist sie auch beim Schönheitsmineral Kalium: In 200 Gramm Avocado stecken bis zu 1000 Milligramm davon. Kalium reguliert den Wasserhaushalt in den Zellen, sorgt damit für pralle und glatte Haut. Doch das ist noch nicht alles: Die grüne Exotin schenkt den Hautzellen auch eine Menge Magnesium (kurbelt den Energiehaushalt in den Hautzellen an), Folsäure (gut für die Zellteilung) und B-Vitamine, die insgesamt stärkend auf Haut und Bindegewebe wirken.

Da steckt ganz viel drin, was guttut

Ginkgo-BaumMein eigener Ginkgo-Baum
Ein echter Hingucker und Glücksbringer: Ginkgobäume sind beliebte Gartenpflanzen. Selbst in der Stadt auf dem Balkon kann der Ginkgo im Kübel gepflanzt werden und auch im Freien überwintern.

grüner Apfel (Foto: Fotolia.com)Bitte nicht schälen!
Das Beste am Apfel ist seine Schale: Sie ist nicht nur voll mit Mineralien und gesunden Fetten – auch ein großer Teil Vitamine sitzt in der knackigen Außenhülle, davon alleine bis zu 35 Milligramm Vitamin C.

Limetten (Foto: Fotolia.com)Klein und rund
Klein, grün, rund: In Deutschland sind überwiegend nur Sorten der persischen oder Tahiti-Limette erhältlich. Sie enthalten wenig Kerne, aber viel Saft. Seltener im Angebot, aber nicht weniger lecker sind folgende Sorten: die mexikanische Limette, die Kaffirlimette oder Limequats.

Trinken statt cremen

Smoothie-Fans schwören drauf: 200 Milliliter Wasser mit 150 Gramm grünem Gemüse im Mixer pürieren, z.B. mit Feldsalat, Gurke, Weißkohl oder Spinat. Anschließend 100 bis 150 Gramm Obst hinzugeben, z.B. Banane, Kiwi oder Melone.

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