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Wie das duftet! Rezepte mit Brot

Brotrezepte (© Ulrich Hoppe )
(© Ulrich Hoppe )

Warm und knusprig aus dem Ofen schmeckt es am besten – dann braucht man nicht einmal Aufstrich zum Stullenglück. Doch auch Brot von gestern lässt sich lecker verwerten ...

// Text Sabine Kumm Fotos Ulrich Hoppe Foodstyling/Rezepte Adam Koor Styling Christine Mähler

Es ist einfach, bodenständig und doch Luxus pur: unser tägliches Brot. Vor allem in Deutschland, das mit rund 300 verschiedenen Brotsorten allgemein als „Brotbackweltmeister“ gilt. Weiß, schwarz, voller Körner, mit Nüssen, Rosinen, Kräutern oder Gewürzen, als Stange, Fladen, Laib oder Brötchen wird es beim Bäcker angeboten und ist heiß begehrt – bis es nach einem Tag schon wieder beginnt, seine Knusprigkeit einzubüßen …

Was tun, wenn der Duft verflogen ist und unsere Backstubenbeute beginnt, den Zähnen deutlich mehr Widerstand entgegenzusetzen? Längst nicht mehr jeder isst sein Brot auch wirklich bis zum letzten trockenen Kanten auf – dabei könnte es auch in etwas fortgeschrittenem Alter noch eine vielversprechende zweite Karriere in mundgerechten Scheibchen starten. Als French Toast etwa: Toast- oder Weißbrotscheiben, vollgesogen mit einem zimtig-zuckrigen Eier-Milch-Gemisch und in heißer Butter goldbraun gebraten. Mit körnigem Frischkäse und Ananas ein Hochgenuss! Oder wir gönnen dem übrig gebliebenen Zwiebelbaguette eine Verjüngungskur in der Auflaufform, mit Apfel, Wirsing, Sahne und frischen Kräutern – nie hat es frischer geschmeckt! Die Frühstücksbrezeln von gestern sind zu hart geworden? Sie feiern als Laugenknödel mit Räuchertofu und pikant angerichtetem Endiviensalat eine triumphale Wiederauferstehung. Genau wie das Fladenbrot, das zum raffinierten Snack wird, wenn man es horizontal halbiert und in handlichen Stücken toastet. Dann mit pikant abgeschmeckter Kichererbsenpaste und gebratenen Tomaten belegen und einfach nur genießen ...

Natürlich gibt es immer auch die Möglichkeit, selbst ein Brot zu backen – wie zum Beispiel die wunderschöne Brotblume mit Pesto, die besonders gut zum Wein und einer Käseplatte schmeckt. Da bleibt dann garantiert nichts übrig.

 

Rund um unser Brot

Brot (Foto: Ulrich Hoppe )

Besonders einfach ist die Verwertung von übrig gebliebenem Brot als Croûtons, die ganz nach persönlichen Vorlieben gewürzt und mehrere Wochen aufbewahrt werden können. Ein leckeres Rezept findet sich hier: schrotundkorn.de/croutons

Roggenhaltigere, dunkle  Brotsorten bleiben länger frisch und saftig und lassen sich gut mehrere Tage aufbewahren. Am längsten hält Sauerteigbrot – es bleibt bis zu sieben Tage essbar. Helle, weizenhaltigere Brote und Brötchen werden schneller trocken und sollten nur in kleinen Mengen eingekauft werden.

Ohne Brot geht es gar nicht. 99 Prozent aller Deutschen kaufen es regelmäßig. Dabei landet etwa jedes achte Brot wieder im Müll – mit der richtigen Lagerung und Weiterverwendung könnte sich das ändern.

Trocken, luftdicht und sauber sollte der Behälter sein, in dem wir unser Brot aufbewahren. Wenn wir ihn alle zwei Wochen mit heißem Essigwasser auswaschen, haben Keime, Bakterien und Schimmelpilze keine Chance, sich auszubreiten.

Erschienen in Ausgabe 01/2015
Rubrik: Ernährung

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