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Querbeet

Käse-Steckbrief: Danbo


Sorte: halbfester Schnittkäse, 30/45 Prozent Fett in der Trockenmasse (das entspricht ca. 18/25 Prozent Fett absolut). Als fettarm gibt es ihn auch mit 20 Prozent Fett (ca. 11 Prozent absolut) und als Bio-Käse namens "Thilde leicht" mit 10 Prozent Fett (ca. 7 Prozent absolut).

Geschichte: Danbo ist wohl der populärste Käse Dänemarks. Ursprünglich hieß er Steppeost (Steppenkäse). Nach dem 2. Weltkrieg wurde er in Danbo umbenannt. Wegen der steigenden Nachfrage nach fettarmen, schmackhaften Käsen entstanden nach und nach fettarme Danbo-Varianten.

Aussehen: Weiß-hellgelber Teig mit wenigen erbsengroßen Löchern. Kommt als viereckiger Laib mit einem Gewicht von zwei bis 14 Kilogramm in den Handel. Auch mit Kümmel erhältlich.

Rinde: Naturrinde mit Wachsüberzug. Nicht zum Verzehr geeignet.

Charakter: Geschmeidigelastischer Teig. Junger Danbo hat ein leicht würziges, frisch-säuerliches Aroma, reifer Danbo schmeckt herzhaft-pikant und würzig, aber nicht scharf.

Herstellung: Pasteurisierte Milch wird mit Kälberlab dickgelegt. Der Käsebruch kommt in Formen und wird gepresst. Danbo reift meist zwischen fünf Wochen und fünf Monaten, selten bis zu zwei Jahren. Im Handel finden sich überwiegend junge Sorten. Für fettarmen Danbo wird der Fettgehalt der Milch vor dem Dicklegen reduziert.

Bio-Danbo: Hergestellt aus Bio-Milch. Die Verwendung von gentechnisch hergestelltem Lab, von Nitrat, Natamycin (Antibiotikum zur Konservierung der Rinde) und Betacarotin (als Farbstoff) ist im Gegensatz zu konventionellem Käse verboten.

Verwendung: Schmeckt in Salaten, zu süßen Trauben und Weißwein.

Buchtipp: Der Natur auf der Spur

Wer sich vegan ernährt, hat dafür gute Gründe. Meist sind es gesundheitliche, religiöse, ethische oder emotionale Erfahrungen und Überzeugungen, warum Veganer nicht nur auf Fleisch, sondern auch auf Milch, Käse und Honig verzichten. Dass eine vegane Ernährung weder langweilig noch einseitig oder genussfeindlich sein muss, zeigt Wiltrud Stumpfe in ihrem Kochbuch "Der Natur auf der Spur" (erschienen im Eigenverlag). Darin hat sie 345 vegane Vollwert-Rezepte - abwechslungsreiche Frühstücksideen, kreative Brotaufstriche, feine Backwaren, phantasievolle Hauptgerichte und Suppen - aus eigener Küchenpraxis zusammengetragen. (Zwei Rezepte aus dem Buch stellen wir auf Seite xx vor.) Desweiteren geht die Autorin auf Bedenken gegenüber der veganen Ernährung ein (z.B. B12) und gibt Einsteigern viele Tipps. Warenkundliche Informationen, Wildkräuterportraits und das Stichwortverzeichnis machen das Kochbuch außerdem zu einem hilfreichen Nachschlagewerk.

Wiltrud Stumpfe: Der Natur auf der Spur, Eigenverlag, Bestelladresse: Johanneswinkel 14, 52080 Aachen, Telefon 0241/555137, wstumpfe@gmx.de, 253 Seiten, DM 19,80.

Hätten Sie's gewusst?


Warum sollte man Zucker erst nach dem Schaumigschlagen zum Eiklar geben?

Gibt man den Zucker ins flüssige Eiklar, lässt sich dieses nicht zu federleichtem Eischnee schlagen. Der Grund: Der Zucker entzieht dem Eiweiß Wasser, weshalb sich dieses dann nur noch schwer aufschlagen lässt.

Wird das Eiklar ohne Zucker aufgeschlagen, entsteht ein stabiler Schaum aus unzähligen, darin eingeschlossenen Luftbläschen. Stabil ist diese Verbindung aufgrund grenzflächenaktiver Moleküle, die zum einen das im Eiklar vorhandene Wasser und zum anderen die eingeschlagene Luft binden. In diesem stabilen Zustand lässt sich der Zucker vorsichtig untermengen, ohne das luftige Gebilde zu zerstören.


Infos und News
Eiskaltes aus der Truhe boomt

Die deutschen Tiefkühlkost-Hersteller sind sehr zufrieden: Ihre Produkte gehen weg wie warme Semmeln. Insbesondere Tiefkühlbackwaren und Pizzen seien überproportional gefragt, so ein Resümee anlässlich der Jahrestagung des Deutschen Tiefkühlinstitutes im Juni. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei fast 29 Kilo im Jahr, rechnet man Rohgeflügel hinzu kommen die Statistiker sogar auf 33 Kilo TK-Kost.

Zusatzstoffe online

Zusatzstoffe sind in praktisch allen verarbeiteten Lebensmitteln zu finden. Wer genauer wissen will, was sich hinter den Bezeichnungen und E-Nummern verbirgt, kann sich im Internet unter www.zusatzstoffe-online.de schlau machen. Die Datenbank der Verbraucher Initiative e.V. informiert über Eigenschaften, Herstellung, Zulassung, Verwendung und Sicherheit aller in der EU zugelassenen Zusatzstoffe.

Trinktipps für Freizeitsportler

Freizeitsportler trinken zu wenig und zum falschen Zeitpunkt, warnt die Kölner Sportmedizinerin Professor Dr. Petra Platen. Bis zu zwei Liter Flüssigkeit können beispielsweise während einer Stunde Inline-Skatens, bis zu drei Liter während eines Fußballspiels verloren gehen. Wer den Flüssigkeitsverlust nicht ausgleicht muss mit Leistungseinbußen, Konzentrations- und Koordinationsverlust rechnen.

Sportexperten raten deshalb schon vor dem Training über den Tag verteilt mehr als üblich zu trinken. Eine halbe Stunde vor der Belastung sollte nochmals ein halber Liter Flüssigkeit zugeführt werden. Empfohlen werden Schorlen aus nicht zu salzarmem Mineralwasser und Apfel- oder Johannisbeersaft im Verhältnis 3:1 (Wasser: Saft). Dauert die Belastung länger als eine Stunde, sollten alle 15 Minuten bis zu 250 ml Flüssigkeit nachgelegt werden.

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