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Bio-Sorbet zum Dahinschmelzen

Sorbet ist eine willkommene Erfrischung für heiße Tage. Es ist fruchtig, fettarm und dazu ein unbeschwerter Genuss für alle, die auf Laktose verzichten wollen. // Nicole Galliwoda

Man nehme: eiskaltes Wasser, Zucker und Zitrone – fertig ist das klassische Zitronensorbet, wie es in Frankreich schon vor rund 500 Jahren genossen wurde. Als Getränk wohlgemerkt, denn ursprünglich waren Sorbets nur halb gefroren. Heutzutage versteht man unter Sorbet meist ein Eis aus gesüßtem Fruchtsaft oder -püree. Zumindest in guten Restaurants oder daheim. Auch Anbieter fertiger Sorbets im Bio-Laden kommen mit vergleichsweise wenig Zutaten aus. Im alten Persien sollten die kalten Köstlichkeiten als kleine Erfrischung zwischen den Gängen bei einem festlichen Bankett die Verdauung anregen und das Sättigungsgefühl verringern. Eine Idee, die sich in Sternerestaurants wieder etabliert hat. Und die man mit den kalorienarmen Bio-Sorbets gut zu Hause einführen kann.

Frucht, Zucker und fertig? Was alles drin ist

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass in Sorbet mindestens 25 Prozent Frucht – als Saft, Konzentrat oder Püree – enthalten sein muss. Bei Zitrusfrüchten und anderem säurehaltigem Obst wie etwa Mandarine müssen es wenigstens 15 Prozent sein. Ansonsten kommen oft noch Wasser, Zucker und Stabilisatoren in die Fruchtmischung. In Bio-Sorbets verwenden manche Hersteller die dreifache Fruchtmenge, also bis zu 75 Prozent Obst. Hinein kommt bei den meisten noch Wasser und zum Beispiel Glukosesirup sowie natürliche Stabilisatoren. Glukosesirup verhindert, dass Zucker kristallisiert und sorgt in geringen Mengen für den gewissen Schmelz. Johannisbrot- oder Guarkernmehl binden die Fruchtmasse, damit sie sich nicht trennt.

Gesundes Minus: Sorbets haben einen Fettgehalt von weniger als ein Prozent, manche sogar nur 0,1 Prozent. Im Vergleich dazu enthält Sahneeis bis zur 100-fachen Menge (10 Prozent). Milch und Eier gehören traditionell nicht ins Sorbet, sind aber auch nicht verboten. Bei Bio-Anbietern kommen sie nicht ins Töpfchen, die Sorten sind daher laktosefrei und meist auch vegan.

Emulgator in Sorbet – auch bei Bio?

In herkömmlichen Sorbets sind viele Zusatzstoffe erlaubt, in Bio-Sorbets nur ein Bruchteil. Ein herkömmliches Zitronen-Sorbet enthält beispielsweise unnötige Helfer wie Emulgatoren. Die werden eigentlich verwendet, um Gemische aus Fett und Wasser cremig zu halten oder um Schaumbildung bei Marmeladen zu verhindern. In Sorbets sind sie verzichtbar, daher setzen Bio-Eishersteller sie auch nicht ein. Auch Stabilisatoren wie Carboxymethylcellulose (CMC) finden sich in konventionellen Produkten. CMC ist ein weißes Pulver auf Zellulose-Basis. Der Stabilisator wird vom Körper wie ein Ballaststoff ausgeschieden, kann in gro-ßen Mengen abführend wirken. Für Bio-Lebensmittel sind nach den EU-Richtlinien nur natürliche Verdickungs- und Geliermittel wie Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl und Xanthan erlaubt.

Schöner Schein – wo kommt die Farbe her?

Künstliche Farbstoffe sind laut EG-Öko-Verordnung für Bio-Produkte verboten. Zum appetitlichen Färben sind natürliche Farbstoffe erlaubt, so findet sich etwa Rote-Bete-Saft in manchen Bio-Erdbeer-Sorbets. Herkömmliches Sorbet kann außerdem künstliche Aromastoffe enthalten. Für Bio-Sorbet sind nur natürliche Aromen und Aromaextrakte erlaubt. Weil die Bio-Sorbets aber so viel Frucht enthalten, kommen alle hier vorgestellten Produkte ohne zusätzliche Aromen (Mehr zum Einsatz von Aromen in Bio-Produkten) aus.

Coole Früchte – Sorbet-Sommer im Bio-Laden

DasEis schafft es beim Mango Dragon, aus nur drei Zutaten das wohl natürlichste Mango-Sorbet herzustellen – ganz ohne Wasser. Auch beim Heiße Hilde Sorbet von Sandro’s Bio in der IsoBox aus nachwachsenden Rohstoffen stehen Birnen und Birnensaft mit 38 Prozent an erster Stelle der Zutatenliste. Das Fruzzi Fruchtsorbet von Leeb Bio-Milch, die sich sonst auf Eis mit Bio-Schafmilch spezialisiert haben, enthält mit 23 Prozent Zitronensaft deutlich mehr als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Das Bio-Sorbet Mango von Roggenkamp Organics kommt auf 35 Prozent Mangopüree Sorte Alphonso. Und beim Erdbeer-Sorbet von Gildo Rachelli beträgt die Fruchtmasse noch immer stolze 34 Prozent.

Tipp für Genießer: Die eisgekühlte Fruchtcreme braucht etwa zehn Minuten Zeit, um die Genusstemperatur von -12°C zu erreichen und ihr volles Aroma zu entfalten. Also rechtzeitig aus dem Gefrierfach holen, dann lässt es sich auch aus 500 Milliliter Bechern leichter portionieren.

Eisvielfalt in der Truhe

Es gibt inzwischen mehr als ein Dutzend Bio-Eis-Marken. Unter den knapp 50 Sorten findet sich – neben Sorbet – so Ausgefallenes wie Honig-Eis mit Mohn, Kaffee-Eis oder Frozen Yogurt. Auch Eis auf Reismilch- oder Soja-Basis steckt in der Bio-Laden-Truhe. Schauen Sie mal rein!

Sorbets im Bio-Laden

Angela Schmeidel Randall /Flickr)

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