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Wie wär’s mal mit Gemütlichkeit?

Einkaufen, kochen, backen, dekorieren, organisieren, motivieren – im Dezember werden wir alle zu gestressten Event-Managern. Es sei denn, wir planen rechtzeitig und können uns dann entspannt zurücklehnen … // Text Sabine Kumm Food Susanne Walter Fotos Monika Schürle und Maria Grossmann

-> Rezepte
-> Entspannt genießen

Festtagsessen

Mal ehrlich – muss am Weihnachts- oder Silvesterabend wirklich ein perfektes Menü auf den Tisch? Hauptsache ist doch, dass wir uns Bio-Qualität gönnen, dass unser Essen schmeckt und sich alle auf ein besonderes Beisammensein freuen können. Außerdem wichtig: Keiner aus der Familie sollte stundenlang in der Küche hantieren wegen etwas, das schneller gegessen ist, als man „Kling Glöckchen klingelingeling“ sagen kann.

Tatsächlich sind es die überzogenen Erwartungen und Ansprüche, die uns an den Feiertagen das Leben schwer machen. Dabei brauchen wir einfach nur Zeit: zum Spielen, Lesen, Unterhalten, Wohlfühlen und auch zum Improvisieren. Vielleicht kommen ja doch mehr oder weniger Leute als erwartet, vielleicht läuft unsere Planung aus dem Ruder, weil das tolle Spiel am Nachmittag länger dauert als erwartet. Wie gut, dass wir rechtzeitig eine Lasagne mit Soja-Bolognese tiefgekühlt haben, die wird jetzt langsam warm und duftet so verführerisch aus dem Ofen, dass allen das Wasser im Mund zusammenläuft.

Auch in beliebiger Menge einsatzbereit: Gnocchi und Kürbisspalten – die Gnocchi haben wir schon vor Wochen in ausreichender Menge zubereitet und in die Tiefkühltruhe gepackt, der Kürbis wird ohne großen Aufwand im Ofen gar. Zum Nachtisch dann selbst gemachtes Schokoladen- oder Fruchtparfait, in einem Arbeitsgang gleich als Dessert für zwei Feiertage vorbereitet und in Ruhe vorgekostet. Oder der Klassiker Bratapfel, der sich von Honigmarzipan über Nüsse, Mandeln und Trockenfrüchte bis zu Lebkuchen oder Dominosteinen mit so ziemlich allem füllen lässt und dann von ganz allein im Ofen weich brutzelt – Ideen gibt es auf den folgenden Seiten genug. Jetzt müssen wir nur noch unseren Perfektionismus, den alten Spielverderber, vor die Tür setzen und lecker-locker die Feiertage genießen …

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