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Rohkost: Mach’s doch mal kalt!

Sommerhitze und die Sehnsucht nach einer leichten Auszeit – beste Voraussetzungen dafür, sich einmal eine rohköstliche Mahlzeit zu gönnen. Raw-Food-Chef Boris Lauser liefert die Rezepte dazu. // Text Sabine Kumm Styling Meike Stüber FoodstylingSarah Trenkle FotosUlrich Hoppe

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Rohkost

Der neue Essenstrend kommt aus den USA, nennt sich „Raw-Food“ („Rohkost“) und ist tatsächlich ziemlich „cool“. Denn eine rohköstliche Mahlzeit, die diesen Namen verdient, darf nicht über 42 Grad erhitzt worden sein. Gemüse, Obst, Nüsse, Samen, Sprossen und kaltgepresste Öle sind die Hauptbestandteile der Rohkost-Ernährung, die jede Menge neuer Geschmackserlebnisse bereithält: kein Brutzeln, Blubbern oder Kuchendüfte aus dem heißen Backofen – dafür phantasievolle Kochkunst vom Feinsten.

Raw-Food-Koch Boris Lauser, der die folgenden Rezepte für Schrot&Korn entwickelt hat, verführt mit rohköstlichen Kreationen wie einem Heidelbeer-Avocado-Mousse, umflossen von einer Vanillesoße aus Cashewkernen, Vanille, Honig und Kokosblütenzucker – mmmh! Oder wie wäre es mit einem cremigen Rote Bete-Haselnuss-Süppchen mit Kokosjoghurt und frischen Kräutern, das sich an einem heißen Augustabend sicher mit großem Genuss löffeln lässt? Als Alternative ein Salat mit Brunnenkresse, Pflaumen und Kirschtomaten, dazu ein asiatisch angehauchtes Dressing aus Limetten, Senf, Tahini und geröstetem Sesamöl.

„Mmmh“ – das gibt sicher auch so mancher zufriedene Gast von sich, der sich in Boris Lausers Berliner Dinner-Club durch eines seiner viergängigen Menüs geschlemmt hat (Näheres unter www.balive.org).

Wie gut, dass es den Kuchen gab – denn als 33-Jähriger änderte Boris Lauser sein Leben, nachdem er in San Francisco einen roh-veganen Käsekuchen gekostet hatte. Aus dem studierten Wirtschaftsingenieur wurde ein „Raw-Food-Chef“, der Seminare und Kochkurse anbietet und heute weltweit für Caterings und Workshops gebucht wird. Dabei ist er trotz aller Begeisterung nicht zum Dogmatiker geworden. Sein Credo: „Essen soll Spaß machen: Iss nichts, was dir absolut nicht schmeckt.“

Na, das dürfte bei seinen Rezepten kein Problem sein …

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