Typisches aus Japan
Angeblich trainiert es das Gehirn, mit Stäbchen zu essen. Kinder lernen deshalb in der Vorschule, Erbsen und andere
Kleinigkeiten mit Stäbchen aufzunehmen.
Frisch gerieben ist der japanische Meerrettich Wasabi am schärfsten und entwickelt eine süße Note. Wasabipulver wird mit Wasser angerührt, entwickelt seine Schärfe nach einigen Minuten und hält den Geschmack etwa eine halbe Stunde – dann sind die Senföle verflogen. Sie fördern die Verdauung und entgiften.
Die fermentierte Sojabohnenpaste Miso gibt es von scharf bis süß. Zwei Esslöffel pro Liter Brühe werden in kaltem Wasser angerührt und der Suppe zugefügt. Dann sollte sie nicht mehr kochen. Miso enthält viel Eiweiß, Vitamine und Enzyme.
Kuzu gilt wegen seiner Vitamine, Mineralien und Flavonoide als gesundheitlich wertvollstes Bindemittel. Die weißen Brocken müssen in kaltem Wasser komplett aufgelöst werden und dürfen nach dem Einrühren nur kurz mit aufwallen. Reste angerührten Kuzus trocknen im Kühlschrank ein und können wiederverwendet werden.
Ein delikater Grüntee wird zu Matcha-Pulver gemahlen, das bei der Teezeremonie mit heißem Wasser übergossen und mit einem Bambusbesen schaumig geschlagen wird. Matcha sollte im Kühlschrank gelagert werden. Als Zutat für Eis oder Kuchen ist es ein Genuss!
Köstlichkeiten aus Japan (S&K 03/2010)
© Rezepte und Styling Pia Westermann Fotos Thorsten Suedfels
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